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Ich war letztens mal wieder in Schottland. Und da habe ich in einem Restaurant, dem Whiski Rooms in Edinburgh nämlich, vegetarischen Haggis gegessen. Übrigens ein gar vorzügliches Restaurant. Da sollte man hingehen, wenn man in Edinburgh ist. Die meisten von euch werden den Begriff „Haggis“ schon einmal gehört haben. Für alle anderen: Haggis ist etwas ziemlich Ekliges. Das will man gar nicht essen. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

„Haggis ist eine Spezialität aus der Schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.“

Ja. Warum sollte man das essen wollen? Ich weiß es auch nicht. Vielleicht weil man ein totaler Schottland-Fan ist, so wie ich. Als ich jedenfalls „Vegetarian Haggis“ auf der Speisekarte las, wollte ich es. Was bleibt da noch über wenn man die ekligen Sachen alle rausfischt? Ich hatte keine Ahnung. Bekommen im Whiski Rooms habe ich jedenfalls dies hier:

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Ich habe schon die verschiedensten Reaktionen auf dieses Bild erhalten. Von: „Boah, das sieht ja gigantisch aus“ bis „Das sieht aus wie das Zeugs, was die Kandidaten im Dschungel essen. Känguruhhoden?“, Ich finde jedenfalls, es sieht lecker aus. Das ganz links ist der Haggis, daneben sind „neeps“ (Steckrüben) und „tatties“ (Kartoffeln) und ganz rechts in dem klenen Topf ist Whiskysauce. Das ganze war so lecker, dass ich es vor meiner Abreise nochmal dort bestellt habe. Jawohl. Und wehmütig dachte ich am Flughafen daran, dass ich jetz ganz lange keinen vegetarischen Haggis mehr essen kann, ich hatte ja keine Ahnung was drin war. Aber was fand ich im Duty Free Shop? Dies hier:

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Und das im Supersonderangebot für nur 10 Pfund für 2 Packungen! Yeah. Schweineteuer eigentlich. Für zwei 232g Dosen (Abtropfgewicht). Aber egal, ich wollte es und habe es gekauft! Hinten auf der schönen Packung stehen die Zutaten drauf:

Haferflocken, Zwiebeln, Steckrübe, Pflanzenölflocken, Kidneybohnen, rote Linsen, Pilze Salz, Pfeffer.

Also erstmal: Warum tun die da Steckrüben rein? Steckrüben müssen doch als Beilage! Und was zur Hölle sind Pflanzenölflocken? Vielleicht hab ich auch was falsch übersetzt….glaub ich aber nicht. Jedenfalls ist das Produkt nicht nur vegetarisch sondern vegan! Yay! Außerdem steht drauf, dass ein „kompletter Haggis in synthetischer Haut (nicht essbar)“ enthalten ist. Aha. Nun gut.

Zuhause hab ich den schönen Karton geöffnet und eine nicht ganz so schöne Dose kam zum Vorschein:

20150710_190841Diese wiederum geöffnet enthüllte….viel Wasser.

20150710_190920Da schwimmt echt son wurstartiges Teil drin. Mmh. und irgendwie….wird es immer weniger

20150710_191012Plötzlich scheint das ganze nur noch halb so groß. Ich denke mit Wehmut an meine 10 Pfund zurück….Nun ja. Irgendwie dachte ich, dass das Teil schon fertig ist, aber nein, weit gefehlt. Laut Anleitung auf der Dose muss man es für 35 Minuten köcheln lassen. Mikrowelle geht aber auch. Dafür muss man aber vorher die Haut abmachen. Ich habe eh keine Mikrowelle. Also Herd. Nach 35 Minuten habe ich vorsichtig (steht auf auf der Packung, dass man vorsichtig sein muss) die Wurstpelle angestochen und direkt kam Zeugs rausgequollen. Ih. Nicht gerade lecker. Das gab sich dann aber und ich hab die Wurst durchgeschnitten. Erster Geschmackstest ergab: Ist okay, aber nicht so lecker wie der im Whiski Rooms. Und so pur kann man den Haggis natürlich auch nicht essen, darum jetzt mein Rezept!

Haggis mit Butternutkürbis (in Ermangelung von Steckrüben), Kartoffelbrei und Whiskysauce

Ich wollte das gerne so klassisch haben, wie oben auf dem Bild. Aber da ich um diese Jahreszeit keine Steckrübe kriege, muss ein Butternutkürbis dran glauben! Und ich weiß auch gar nicht wie diese Whiskysauce geht, da hab ich einfach ein Rezept aus dem Netz geklaut. Und ich wollte auch etwas Deko oben drauf, aber ich habe keine Ahnung was das Grüne im obigen Bild ist, deswegen dachte ich an Mandelblättchen und Frühlingszwiebeln. Leider nicht 100 Prozent vegan, ich forsche weiter. Und so geht’s

Zutaten für 3 bis 4 Personen:

1 oder 2 Packungen Haggis (ist schon wenig drin in so ner Packung…)
1 Butternutkürbis
so circa 8-12 Kartoffeln
Olivenöl
Albaöl (oder Butter)
2 EL Scotch
2 EL Senf
2 TL Honig
350 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Mandelblättchen
3 Frühlingszwiebeln

Für mein Saucen-Update: Mehl, Zucker, Margarine

Zubereitung:
1. Butternutkürbis längs in vier Teile schneiden, Kerne entfernen. Mit Olivenöl einreiben und bei 175 Grad im vorgeheizten Backofen mit der Schale nach oben 45 Minuten garen. Zwischendurch mal auf die andere Schnittfläche drehen. Wenn es fertig ist, sieht es so aus, ich hab mal eins umgedreht:

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Dann das weiche Innere herauskratzen und pürieren. Schöner wäre es, wenn es gröber bliebe, aber diese nervigen Fäden kriegt man da nicht komplett raus, also lieber pürieren. Man muss das nicht weiter würzen, es schmeckt jetzt schon super.

2. Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen, bis sie weich sind. Wasser abgießen. Etwas Butter oder Albaöl, sowie 50 ml Sahne, Salz und etwas Pfeffer hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Fertig.

3. Den Haggis nach Packungsanweisung zubereiten. Haut entfernen.

4. Die Frühlingszwiebeln kleinschneiden und mitsamt ein paar Mandelblättchen in etwas Olivenöl anbraten

5. 300 ml Sahne mit 2 EL Senf und 2 TL Honig mischen, erhitzen. Wenn es fast kocht 2 EL Scotch hinzufügen, alles umrühren. Übrigens: Ich habe gar keinen echten Scotch genommen, sondern Tullamore Dew, der ist aus Irland. Geht aber auch. Nehmt aber bloß keinen Bourbon oder sowas!

UPDATE: Ich habe die Sauce verbessert. Man nehme 6 TL Zucker und karamellisiere ihn mit Margarine in einem Topf. Dann gießt man Whisky hinzu, viel Whisky und rührt es um. Dann etwas Sojasahne hinzu und Mehl zum andicken einrühren. Immer noch nicht wie das Original, aber viel besser als meine ursprüngliche Version!

Der Trick ist, dass alles gleichzeitig fertig sein muss. Timing ist alles. 😀

Dann kann man es so anrichten:

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Fazit: Es war richtig lecker. Vor allem der Kartoffelbrei und der phänomenale Butternutkürbis. Sowohl der Haggis als auch die Whisysauce waren im Whiski Rooms besser. Diese Sauce war ein Highlight. In meiner war eindeutig zu viel Senf und auch zu viel Honig, das muss reduziert werden. Ich habe inzwischen auch rausgefunden, dass im Whiski Rooms auch ein Fertigprodukt für den Haggis verwendet wird, und zwar der von Macsween’s. Muss ich irgendwie rankommen. Und wer einen Tip für bessere, vielleicht sogar vegane Whiskisauce hat: Her damit!

Leberwurst!

Da war ich doch letztens mit Kai und Andrea von Gourmandise samt Anhängsel Dirk auf dem Salinenfest in Rheine. Welches nebenbei bemerkt ein gar schönes Fest ist, es handelt sich dabei nämlich um einen mittelalterlichen Markt an der Saline in Rheine, bei dem man keinen Eintritt zahlen muss. Ein sehr gemütliches und empfehlenswertes Fest. Nun denn. Andrea erzählte mir während eines gemütlichen Umtrunks im Gras von einem Rezept für vegane Leberwurst, welches sie im Internet erspäht hatte und welches aus Kidneybohnen bestehe. Das musste ich natürlich direkt ausprobieren und ich bekam auch prompt den Link von ihr geschickt.

Das muss rein:

250 g Räuchertofu
1 Dose Kidneybohnen
Rapsöl (nach Bedarf für die Konsistenz)
4 TL Majoran
Salz und Pfeffer
1 Msp Knoblauchflakes, gemörsert
Rauchsalz nach Geschmack

Rauchsalz habe ich nicht. Knoblauchflakes auch nicht. Ich weiß auch nicht, wo man so etwas bekommt. Deswegen habe ich beides einfach weggelassen und stattdessen Knoblauchpulver genommen.

Die Zubereitung ist ja sehr simpel, man muss einfach alles in einen Mixer geben und es mixen. Ich kenne meinen Mixer, der kann sowas nicht. Dann klebt nachher alles unten drin und man kriegt es nicht mehr raus. Mein Mixer ist nur für Shakes geeignet, glaube ich. Dann habe ich noch einen alten Pürierstab, da ist das Plastik allerdings schon etwas verformt, ich glaube, der ist mal zu warm geworden. Den habe ich dann aber genommen. Also alles in eine Schüssel getan und gemixt. Der Mixer hatte große Mühe, damit fertig zu werden. Er wurde auch sehr warm, ich bekam Angst. Also habe ich den Mixer nach etwa der Hälfte der Arbeit von seinem Los befreit und stattdessen einen Kartoffelstampfer eingesetzt. Das klappte auch ganz gut, jedoch ist es jetzt definitv grobe Leberwurst. Ist ja auch okay. Hier ist das Ergebnis:

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Und nun: Der Geschmack! Es ist g-r-a-n-d-i-o-s lecker! Sehr geschmacksintensiv, rauchig, und MIAM! Es schmeckt toll auf Brot, und sogar meine Katzen lieben es. Wenn man einen guten Mixer hat sollte man das auf jeden Fall öfter mal machen. Ich muss mal gucken ob ich mal ein ordentliches Gerät kriege.

Diese Würstchen gibt es bei Real und sie schmecken so ähnlich wie normale Heißwürstchen. Befreundete Fleischesser sagten mir dass die Konsistenz etwas anders sei, sie sind wohl nicht so knackig. Geschmacklich haben sie mich auch nicht so umgehauen, aber sie sind jetzt nicht unlecker. Nur eben nix Besonderes. Sie eignen sich gut für Salate, z.B. diesen hier, oder auch auf einem Hotdog oder seltsame Krationen wie hier.

Inhaltsstoffe: Trinkwasser, Sojaprotein 11%, pflanzliches Fett, Zwiebel, Hühnereiweißpulver, pflanzliche Würze, Senf (Senfsaat, Branntweinessig, natürliches Aroma), Verickungsmittel Carrageen, Guakernmehl, Xanthan, Gewürze, Gewürzextrakte, Aroma, Bouillon (Meersalz, Hefeextrakt, Stärke, Zwiebel, Karotten, Sonnenblumenöl, Gewürze), Speisesalz, Weizenprotein, Farbstoff: Eisenoxid, Rauch. Kann Spuren von Sellerie enthalten.

Negativ: Leider nicht vegan! Warum muss man da denn Eiweißpulver reinwerfen?

UPDATE: Angeblich sind die Produkte von Vegetaria inzwischen vegan! Ich werde das nochmal genauer checken.

Zuebereitung: Einfach kurz in kochendes Wasser schmeißen.

Diese äußerlich an Kötbullar erinnernden Klößchen gibt es bei Real und enthalten folgendes:

Trinkwasser, Sojaeiweiß 17%, teils gehärtetes pflanzliches Öl, Zwiebeln, Eiklarpulver, Weizeneiweiß 3%, Kartoffelflocken, (Stabilisator: E450a, Säureregulator: Citronensäure, Farbstoff: E101), Tomatenpaste, modifiziete Maisstärke, Aroma, Speisesalz, Erbseneiweiß, Milcheiweiß, Dextrose aus Weizen, Gewürze, Knoblauchpulver, Farbstoff: Zuckerkulör.

Leider aufgrund des Eiklarpulvers und des Milcheiweißes nicht vegan.

UPDATE: Angeblich sind die Produkte von Vegetaria inzwischen vegan! Ich werde das nochmal genauer checken.

So sehen sie aus:

Nach dem Auspacken sind sie auch eigentlich fertig. Nur kurz in die Pfanne oder in den Backofen schmeißen, damit sie warm werden. Nach dem Braten sehen sie dann so aus:

Geschmacklich haben die Teile mich leider nicht überzeugt. Der fleischessende Mitbewohner jedoch steht drauf.

Man kann die Klößchen gut zu Kartoffelsalat essen oder auch klassisch zu Kartoffeln und Gemüse. Oder aber auch mit Preiselbeeren wie Kötbullar.

Heute möchte ich mal von den wirklich hervorragenden, auch von Fleischessern sehr geschätzten Vegetaria Burgern berichten. Man bekommt sie bei Real im Kühlregal bei den alternativen Produkten und sie sind auf der Basis von Weizenproteinen hergestellt und sind quasi mit dem Auspacken schon fertig.

Zutaten: Trinkwasser, Sojaeiweiß 14%, pflanzliches Fett, Weieneiweiß 6%, pflanzliches Öl, Eiklarpulver, getrocknete Zwiebeln, Aroma, modifizierte Stärke (aus Kartoffeln und Weizen), Speisesalz, Gewürze, Hefeextrakt, Emulgator: Lecithin (Soja)

Durch das Eiklarpulver sind die Burger leider nicht vegan, das ist aber auch schon der einzige Nachteil.

UPDATE: Angeblich sind die Produkte von Vegetaria inzwischen vegan! Ich werde das nochmal genauer checken.

Man kann die Burger also einfach in der Mikrowelle oder dem Ofen warmmachen, oder wie ich es tue, in der Pfanne. Ich halbiere die Dinger gern nochmal, da sie mir persönlich zu dick sind. Kurz von beiden Seiten angebraten sehen die Burger dann so aus:

Die Teile eignen sich hervorragend für klassische Hamburger, man kann sie natürlich auch pur essen. Sie sind wirklich sehr lecker, mein fleischessender Mann mag diese lieber als Fleischburger. 🙂 Wenn das mal keine Empfehlung ist!

Vindaloo Curry-Gemüse

Zutaten für 4 Personen:

300g Basmatireis
1/2 Zucchini
3 Möhren
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 halber Blumenkohl
2 Zwiebeln
2 frische Tomaten
2 Knoblauchzehen
1-2 Dosen Kokosmilch
1 Stück Ingwer
70g Cashewkerne
Butter Ghee

Vindaloo Sauce

Madras Curry Paste

Kardamom

Chiligewürz
Salz
Zucker
Paprikagewürz
1-2 Bund frischer Koriander
Gemüsebrühe
Tomatenmark

Hinweise:

Ghee kann durch Butter oder Pflanzenöl ersetzt werden. Wenn man Pflanzenöl nimmt, wird das Gericht auch vegan.
Ist Koriander unbekannt unbedingt vorher probieren. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. 🙂

Zubereitung:

Basmatireis im Reiskocher oder im Topf mit Salz kochen. In meinem Reiskocher klappt es am besten wenn ich nur ein wenig mehr Wasser als Reis nehme, dann wird der Reis leicht „al dente“.

Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz rösten. Dann beiseite stellen.

Blumenkohlröschen vom Kohlkopf abtrennen, waschen und je nach Größe nochmal halbieren. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Beides kurz in einem Topf kochenden, gesalzenem Wasser blanchieren.

Zwiebeln klein schneiden und die beiden verschiedenfarbigen Paprikas in etwas größere Stückchen schneiden. Beides in Ghee in einer großen Pfanne anbraten. Dann den Blumenkohl und die Möhren dazugeben.

Nun kann man die vorher in Halbkreise geschnittene Zucchini sowie die Kokosmilch (erst mal nur eine Dose) hinzugeben. Das Ganze kann dann etwas vor sich hinköcheln. Nun wird nach Bedarf Vindaloo Sauce, Madras Paste, Chiligewürz, Gemüsebrühe, Salz, Zucker, Kardamom (gemörsert), Ingwer (geschält und gerieben) und Paprikagewürz hinzugegeben. Mengenangaben kann ich hier nicht liefern, da ich zwischendurch immer abschmecke und variiere.

Die Tomaten werden in kleine Stückchen geschnitten und die Knoblauchzehen werden durch die Presse gedrückt oder ganz klein gehackt. Beides kann nun zu den restlichen Zutaten in die Pfanne gegeben werden.

Ist die Konsistenz zu flüssig kann man mit Tomatenmark binden, ist es nicht flüssig genug kann man noch Kokosmilch hinzugeben.

Zum Schluss den Koriander häckseln und mit den Cashewnüssen über das Essen streuen

Vindaloo Sauce ist sehr scharf und würzig. Sie eignet sich hervorragend für indische Gerichte aller Art. Man sollte beim Kauf darauf achten dass es sich um eine authentisches Produkt handelt und nicht um eine „europäisierte“ Variante. Deswegen kauft man die Sauce am besten in einem asiatischen Supermarkt.

Mit Vindaloo Sauce kann man eigentlich jedes indische Essen „retten“. Aber Achtung: Zu viel könnte den deutschen Gaumen schnell überfordern. Deswegen vorsichtig würzen bis man den Dreh raus hat.

In dieser Vindaloo Sauce finden folgende Zutaten: Wasser, Tomatenpaste, Zwiebelpaste, Baumwollsamenöl, Ingwer, Knoblauch, Chilipaste, Rohrzuckeressig, Sahne, modifizierte Maisstärke, Salz, Zucker, unraffinierter Rohrzucker, rotes Chilipulver, Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala (schwarzer Pfeffer, Zimt, Nelken, Koriander, Kardamom, Chili, Kreuzkümmel, Mohnsamen, Lorbeerblätter, Muskat), Tamarinde, schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, Korianderblätter, Bockshornkleeblätter, Gelbwurz, Gewürznelke, Zimt

Madras Curry Paste ist eine scharfe indische Würzpaste. Sie eignet sich hervorragend für Currygerichte aller Art. Ich empfehle die Paste der britischen Firma „Patak’s“ oder aber eine andere authentisch indische. Es empfiehlt sich deshalb die Paste in einem asiatischen Lebensmittelladen zu kaufen und nicht in einem normalen Supermarkt, denn hier gibt es oft nur „europäisierte“ Varianten die weniger geschmackvoll sind. Dem Ungeübten empfehle ich erst einmal eine vorsichtige Dosierung. Nachwürzen kann man immer.

Inhaltsstoffe: Wasser, Pflanzenöl, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Salz, Kurkuma, Maismehl, Ingwer, Tamarinde, Essigsäure, Senf, Gewürze, Knoblauchpulver, Zitronensäure, Milchsäure

Milchsäure ist übrigens in den meisten Fällen vegan, deswegen gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass das auch hier der Fall ist.