Category: Restaurant-Empfehlungen


Letzte Woche habe ich meine Schwester in Köln besucht. Eines Morgens begab es sich, dass ich ganz alleine frühstücken musste, denn Schwesterlein musste arbeiten, wie blöd. Und jetzt war es noch ganz früh am Morgen, acht Uhr! Also bei uns zuhause ist das ja unmöglich, vor halb zehn kriegt man hier nirgends ein ordentliches Frühstück – aber in Köln ist natürlich ganz anders. Und weil ich mich gar nicht auskannte, gerne was besonderes ausprobieren wollte und ich im Besitz einer Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel war, frage ich Google doch erst einmal, wo ich hingehen sollte. Sehr schnell stand fest: Café Hommage sollte es sein. Die Internetrezensionen waren allesamt gut: Vegetarische Auswahl, lecker, klein, gemütlich und originell. Da musste ich hin. Und obwohl ich ein Landei bin, klappte das mit den U-Bahnen super und in wenigen Minuten war ich aus der Wohnung meiner Schwester entschwunden und am Friesenplatz angelangt. In unmittelbarer Nähe hierzu sollte sich das Café Hommage befinden, nämlich an der Friesenstraße 73. Sehr schnell hatte ich das Café auch gefunden. Die Schaufensterscheibe war erschreckend klein, ich hätte es fast übersehen. Das erklärt wahrscheinlich, warum weder ich noch meine Schwester schon mal vorher da waren, obwohl wir beide in der Straße schon öfter unterwegs waren. Aber das Café Hommage ist so klein, dass man es einfach übersieht! Jedenfalls hatte ich es jetzt ja gefunden und alles sah sehr sympathisch aus. Mir gefiel vor allem, dass der Name des Cafés handschriftlich auf die Scheibe gemalt war, das wirkte irgendwie so unprofessionell-gemütlich. In der Gasse links daneben befanden sich Tisch und Stühle, ich vermute, dass man bei schönem Wetter auch hier essen kann. Man beachte auch die davor stehenden Hocker mit Jutesäcken als Bezug. Da saß übrigens jemand drauf und trank Kaffee. Gute Idee!

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Ich betrat also das Café und befand mich in der kleinsten Lokalität ever. Es gibt einen kleinen Vorraum, in dem sich die Theke befindet, an der man seine Bestellung aufgibt. Schnell hatte ich mich für ein Ziegenkäse-Walnuss-Honig-Brot, sowie ein Müsli mit Obst und Tee entschieden. So richtige gecheckt, was es alles gibt, habe ich allerdings nicht. Die Speisen stehen auf Tafeln an der Theke, ich glaube Speisekarten zum in die Hand nehmen gibt es nicht. Auf jeden Fall kann man auch Crêpes bekommen und Kuchen.Und Saft.

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Die Decke im Vorraum ist mit einem religiösen Bild verziert, wir in einer kleinen Kapelle oder so. Voll schon, auch wenn man (wie ich) gar nicht religiös ist.

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Ich begab mich dann in den hinteren Teil des Cafés, einfach ein kleiner, schmaler Gang. Dort befanden sich Tisch mit Bänken und Hockern.  Alle Möbel schienen bunt zusammengewürfelt, bei näherem hinsehen entpuppten sich die Tische als alte Nähmaschinentische, auf Bänken befanden sich leere Jutesäcke als Sitzunterlage, alles war aus Holz, rustikal, gemütlich, einladend. Ich entschied mich für den Tisch am Ende des Ganges und machte dieses Bild.

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Wie ihr seht, mit größeren Gruppen könnte es kompliziert werden. Aber um diese frühe Stunde war ich der einzige Gast und hatte meine Ruhe. Schnell brachte die nette Bedienung mir mein Essen. Davon habe ich kein Bild gemacht, irgendwie sah das auf dem Bild nicht so super aus wie in echt, das wäre dem Essen nicht gerecht geworden. Aber geht doch mal auf die Facebookseite des Cafés, da gibt es ganz viele tolle Essensbilder. Qualitativ war das Frühstück eine glatte eins. Das Vollkornbrot mit dem Ziegenkäse hatte ich auch genauso gut erwartet, sowas schmeckt ja eigentlich immer. Sehr, sehr lecker. Das Müsli hat mich allerdings total umgehauen. Ich bin gar nicht so ein Müslifan, aber bei diesem handelte es sich – glaube ich – um sogenannte Overnight Oats. da werden die Haferflocken über Nacht schon in Milch oder Joghurt kaltgestellt. Das war sowas von total lecker, ich konnte es kaum glauben. Der Tee war auch top – und wenn ich gewollt hätte, hätte ich mich auch noch an einer Wasserkaraffe bedienen können.

Teuer war es dann auch gar nicht. Alles zusammen lag irgendwie bei neun Euro oder so, da kann man echt nicht meckern. Das nächste Mal, wenn ich in Köln bin, komme ich auf jeden Fall wieder. Im Internet hatte ich gelesen, dass auch veganes Essen angeboten wird, das muss ich nochmal rausfinden, ob das stimmt. Ich finde auch irgendwie online keine Speisekarte. Das ist aber auch schon das einzige Manko an diesem schönen Café. Da kann man gut hingehen!

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Ich hasse das immer wenn ich Leuten sage, dass ich gerne Sushi esse und die Antwort ist dann: „Ih, roher Fisch!“. Erstens sollte schon längst überall bekannt sein, dass Sushi nicht gleich Fisch ist und zweitens sollten all diese Leute mich längst kennen und wissen, dass ich keine Fische esse! Aber es gibt immer noch so viele Menschen, die denken, dass Vegetarier Fisch essen. Weil ein Fisch ja anscheinend kein Tier ist. Das sind Pescetarier! Leute, die Fisch essen aber kein Fleisch nennt man Pescetarier! Ich bin übrigens ein 8/10-Home-Veganer. Aber genug der Schubladen.

Schon länger hatte ich von einer rein veganen Sushibar in Münster gehört und deren Facebookseite geliket, Samstag war es dann soweit und wir sind gezielt zu dieser Sushibar gefahren. Da Kai kein Sushi mag, haben wir Takeaway genommen. Das war auch besser so, wie sich herausstellte, denn das Ambiente gefiel mir überhaupt nicht. Aber erst einmal von Anfang an. Die Sushibar befindet sich an der Hammer Straße 63 und zwar genau neben einer Kirche. So sieht Makimaki von außen aus:

Makimaki

Wie man im Fenster lesen kann ist Makimaki angeblich die erste vegane Sushibar Europas. Ich vermute einfach, dass das stimmt, ich habe nämlich noch nie vorher von einer veganen Sushibar gehört.

Ich hatte mir vorab schon mal die Speisekarte angesehen und mir das „Super Party Bento“ ausgesucht, so viel Auswahl hat mich nämlich total überfordert und ich wollte gern möglichst viel probieren. Das „Super Party Bento“ besteht aus 40 Stück Sushi, eine Mischung aus Hoso Maki und Ura Maki. Zusätzlich habe ich noch einen Wakame-Salat und zwei Stückchen Inari bestellt, das sind nämlich meine Favoriten. Der Plan war, dass ich Kai mal das Sushiessen beibringe und mit Glück zwei Tage davon essen kann.

Also, wie oben schon angemerkt, der Laden ist eher ungemütlich. Sehr, sehr klein, weiß, steril und es gibt außer einer kleinen „normalen“ Sitzecke nur diese ungemütlichen Barhocker, keine Musik, nur Geräusche aus Geräten. Nichts für mich. Aber egal, Hauptsache das Sushi schmeckt! Ich musste auch gar nicht lange auf meine Bestellung warten obwohl das „Super Party Bento“ sehr umfangreich ist. Anscheinden ist schon ziemlich viel vorbereitet. Schnell war ich also aus dem ungemütlichen Laden wieder raus und im Auto.

Zuhause konnte ich dann erstmal auspacken und vor Freude weinen:

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So viele vegane Sushis! So viele verschiedene! Ich konnte es kaum glauben. Ich habe noch eine schöne Miso-Suppe dazu gekocht und es konnte losgehen. Kai hat, wie er immer so ist, raps raps raps, ein paar gegessen, ohne auf irgendwelche Unterschiede zu achten und meinte dann abschließend: Ja kann man essen. Die Misosuppe hat er nur kurz probiert, igitt! gerufen und stehen lassen. Seufz. So ist er.

Ich wollte nun aber gerne genau wissen, welche Sushis da nun drin waren. Kann ich leider aber so genau gar nicht sagen. Es waren welche mit roter Bete dabei, diese Kombination hat mir nicht so gut gefallen. Die mit Wakame fand ich auch nicht so gut, ich mag Wakame lieber als Salat, darum hatte ich mir den ja auch zusätzlich bestellt. Der Rest aber war super. Vor allem dieser vegane Frischkäse. Grandios. Die Inaris (das sind die extra bestellten in der linken runden Schüssel) schmeckten genauso gut wie in jeder Sushi-Bar. Dabei handelt es sich übrigens um mit Reis gefüllte süßliche Tofutaschen. Die sind so toll!

Fazit: Ich würde da immer wieder kaufen. Das Party Bento hat drei Tage gereicht (am dritten Tag war es nicht mehr so lecker, weil der Reis antrocknet, aber das ist wohl normal). Ich bin jetzt traurig, dass ich kein Sushi mehr habe, ich könnte mich allein davon ernähren. Ich möchte neben dem Laden einziehen und eine Sushi-Flatrate buchen. Toll: Es gibt auch einen Lieferservice!

Kritikpunkte: Der Laden hat keinerlei Ambiente, man will sich da nicht aufhalten und ich finde es schade, dass man die verschiedenen Sushis in der Partybox nicht identifizieren kann. Ist halt dann eine Überraschungsbox. Und ganz minimal finde ich den Reis nicht so gut wie ich ihn schon bei anderen Sushibars gegessen habe.

Nach Studium der Website stellte ich fest, dass es auch ein Makimaki in Osnabrück und eins in Dortmund gibt. Geht da hin Leute. Absolute Empfehlung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich war letztens mal wieder in Schottland. Und da habe ich in einem Restaurant, dem Whiski Rooms in Edinburgh nämlich, vegetarischen Haggis gegessen. Übrigens ein gar vorzügliches Restaurant. Da sollte man hingehen, wenn man in Edinburgh ist. Die meisten von euch werden den Begriff „Haggis“ schon einmal gehört haben. Für alle anderen: Haggis ist etwas ziemlich Ekliges. Das will man gar nicht essen. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

„Haggis ist eine Spezialität aus der Schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.“

Ja. Warum sollte man das essen wollen? Ich weiß es auch nicht. Vielleicht weil man ein totaler Schottland-Fan ist, so wie ich. Als ich jedenfalls „Vegetarian Haggis“ auf der Speisekarte las, wollte ich es. Was bleibt da noch über wenn man die ekligen Sachen alle rausfischt? Ich hatte keine Ahnung. Bekommen im Whiski Rooms habe ich jedenfalls dies hier:

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Ich habe schon die verschiedensten Reaktionen auf dieses Bild erhalten. Von: „Boah, das sieht ja gigantisch aus“ bis „Das sieht aus wie das Zeugs, was die Kandidaten im Dschungel essen. Känguruhhoden?“, Ich finde jedenfalls, es sieht lecker aus. Das ganz links ist der Haggis, daneben sind „neeps“ (Steckrüben) und „tatties“ (Kartoffeln) und ganz rechts in dem klenen Topf ist Whiskysauce. Das ganze war so lecker, dass ich es vor meiner Abreise nochmal dort bestellt habe. Jawohl. Und wehmütig dachte ich am Flughafen daran, dass ich jetz ganz lange keinen vegetarischen Haggis mehr essen kann, ich hatte ja keine Ahnung was drin war. Aber was fand ich im Duty Free Shop? Dies hier:

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Und das im Supersonderangebot für nur 10 Pfund für 2 Packungen! Yeah. Schweineteuer eigentlich. Für zwei 232g Dosen (Abtropfgewicht). Aber egal, ich wollte es und habe es gekauft! Hinten auf der schönen Packung stehen die Zutaten drauf:

Haferflocken, Zwiebeln, Steckrübe, Pflanzenölflocken, Kidneybohnen, rote Linsen, Pilze Salz, Pfeffer.

Also erstmal: Warum tun die da Steckrüben rein? Steckrüben müssen doch als Beilage! Und was zur Hölle sind Pflanzenölflocken? Vielleicht hab ich auch was falsch übersetzt….glaub ich aber nicht. Jedenfalls ist das Produkt nicht nur vegetarisch sondern vegan! Yay! Außerdem steht drauf, dass ein „kompletter Haggis in synthetischer Haut (nicht essbar)“ enthalten ist. Aha. Nun gut.

Zuhause hab ich den schönen Karton geöffnet und eine nicht ganz so schöne Dose kam zum Vorschein:

20150710_190841Diese wiederum geöffnet enthüllte….viel Wasser.

20150710_190920Da schwimmt echt son wurstartiges Teil drin. Mmh. und irgendwie….wird es immer weniger

20150710_191012Plötzlich scheint das ganze nur noch halb so groß. Ich denke mit Wehmut an meine 10 Pfund zurück….Nun ja. Irgendwie dachte ich, dass das Teil schon fertig ist, aber nein, weit gefehlt. Laut Anleitung auf der Dose muss man es für 35 Minuten köcheln lassen. Mikrowelle geht aber auch. Dafür muss man aber vorher die Haut abmachen. Ich habe eh keine Mikrowelle. Also Herd. Nach 35 Minuten habe ich vorsichtig (steht auf auf der Packung, dass man vorsichtig sein muss) die Wurstpelle angestochen und direkt kam Zeugs rausgequollen. Ih. Nicht gerade lecker. Das gab sich dann aber und ich hab die Wurst durchgeschnitten. Erster Geschmackstest ergab: Ist okay, aber nicht so lecker wie der im Whiski Rooms. Und so pur kann man den Haggis natürlich auch nicht essen, darum jetzt mein Rezept!

Haggis mit Butternutkürbis (in Ermangelung von Steckrüben), Kartoffelbrei und Whiskysauce

Ich wollte das gerne so klassisch haben, wie oben auf dem Bild. Aber da ich um diese Jahreszeit keine Steckrübe kriege, muss ein Butternutkürbis dran glauben! Und ich weiß auch gar nicht wie diese Whiskysauce geht, da hab ich einfach ein Rezept aus dem Netz geklaut. Und ich wollte auch etwas Deko oben drauf, aber ich habe keine Ahnung was das Grüne im obigen Bild ist, deswegen dachte ich an Mandelblättchen und Frühlingszwiebeln. Leider nicht 100 Prozent vegan, ich forsche weiter. Und so geht’s

Zutaten für 3 bis 4 Personen:

1 oder 2 Packungen Haggis (ist schon wenig drin in so ner Packung…)
1 Butternutkürbis
so circa 8-12 Kartoffeln
Olivenöl
Albaöl (oder Butter)
2 EL Scotch
2 EL Senf
2 TL Honig
350 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Mandelblättchen
3 Frühlingszwiebeln

Für mein Saucen-Update: Mehl, Zucker, Margarine

Zubereitung:
1. Butternutkürbis längs in vier Teile schneiden, Kerne entfernen. Mit Olivenöl einreiben und bei 175 Grad im vorgeheizten Backofen mit der Schale nach oben 45 Minuten garen. Zwischendurch mal auf die andere Schnittfläche drehen. Wenn es fertig ist, sieht es so aus, ich hab mal eins umgedreht:

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Dann das weiche Innere herauskratzen und pürieren. Schöner wäre es, wenn es gröber bliebe, aber diese nervigen Fäden kriegt man da nicht komplett raus, also lieber pürieren. Man muss das nicht weiter würzen, es schmeckt jetzt schon super.

2. Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen, bis sie weich sind. Wasser abgießen. Etwas Butter oder Albaöl, sowie 50 ml Sahne, Salz und etwas Pfeffer hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Fertig.

3. Den Haggis nach Packungsanweisung zubereiten. Haut entfernen.

4. Die Frühlingszwiebeln kleinschneiden und mitsamt ein paar Mandelblättchen in etwas Olivenöl anbraten

5. 300 ml Sahne mit 2 EL Senf und 2 TL Honig mischen, erhitzen. Wenn es fast kocht 2 EL Scotch hinzufügen, alles umrühren. Übrigens: Ich habe gar keinen echten Scotch genommen, sondern Tullamore Dew, der ist aus Irland. Geht aber auch. Nehmt aber bloß keinen Bourbon oder sowas!

UPDATE: Ich habe die Sauce verbessert. Man nehme 6 TL Zucker und karamellisiere ihn mit Margarine in einem Topf. Dann gießt man Whisky hinzu, viel Whisky und rührt es um. Dann etwas Sojasahne hinzu und Mehl zum andicken einrühren. Immer noch nicht wie das Original, aber viel besser als meine ursprüngliche Version!

Der Trick ist, dass alles gleichzeitig fertig sein muss. Timing ist alles. 😀

Dann kann man es so anrichten:

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Fazit: Es war richtig lecker. Vor allem der Kartoffelbrei und der phänomenale Butternutkürbis. Sowohl der Haggis als auch die Whisysauce waren im Whiski Rooms besser. Diese Sauce war ein Highlight. In meiner war eindeutig zu viel Senf und auch zu viel Honig, das muss reduziert werden. Ich habe inzwischen auch rausgefunden, dass im Whiski Rooms auch ein Fertigprodukt für den Haggis verwendet wird, und zwar der von Macsween’s. Muss ich irgendwie rankommen. Und wer einen Tip für bessere, vielleicht sogar vegane Whiskisauce hat: Her damit!

Ich möchte euch heute schon wieder ein indisches Restaurant vorstellen, nämlich das Indian Curry House in Münster. Schon seit langer Zeit gehen wir immer mal wieder gerne da hin. Es befindet sich an der Hammer Str. 24 und es ist leicht an einem schönen lila Outfit zu erkennen. So sieht es aus:

Indian Curry 1

Ich sollte aber vorweg sagen, dass es sich beim Curry House nur um einen kleinen Imbiss handelt, nicht um ein schönes Restaurant mit atmosphärischem Ambiente. Nein, wirklich nicht. Es ist ein total kleiner Raum, vollgestopft mit fünf Tischen, an denen jeweils vier Personen sitzen können. Das Curry House ist wirklich nur so breit wie auf dem Bild. Stellt euch euer Wohnzimmer vor, völlig überbevölkert. So geht es manchmal im Indian Curry House zu. Manchmal hat man auch Glück und man ist ganz alleine da, dann geht es mit dem Essen auch total schnell, manchmal wartet man länger, denn es kommt vor, dass nur ein Mensch da ist, der gleichzeitig kocht, bedient und kassiert.  Einmal hatten wir auch richtig Pech, da war kein Tisch frei. Man kann aber auch nicht gut auf einen Tisch warten, denn es ist zu klein im Curry House. Außerdem stehen in einer Ecke auch noch hässliche Kisten rum, die Tür geht oft auf und nicht von alleine wieder zu, so dass es manchmal zugig und kalt dort ist. Jedenfalls im Winter. Das einzige halbwegs Schicke in dem Laden ist ein indisch anmutender Deko-Sonnenschirm, der an einer Säule angebracht ist.

Warum, fragt ihr euch, sollte man da dann hingehen? Warum ist es dort überhaupt überbevölkert? Wer geht denn da hin? Lustigerweise ein äußerst gemischtes Publikum. Natürlich sind viele Studenten unter den Gästen, aber ich habe schon alle möglichen verschiedenen Leute dort gesehen. Rentner, reich aussehende Ehepaare, die anscheinend auf einem Shoppingtrip waren, Familien, Liebespaare. Seltsam. Aber irgendwie wieder auch nicht, denn man wird immer total nett bedient, alle, die dort arbeiten sind sehr freundlich und das Essen – das Wichtigste – ist lecker und meiner Meinung nach besser als in so manchem luxuriös erscheinenden Edel-Restaurant.

Im Folgenden mal ein paar Bilder von unserem gestrigen Essen:

Indian Curry 3Das hier ist eine Vorspeise, Singgara: Gefüllte Teigtaschen mit Kartoffeln und Zwiebeln, serviert mit Tamarindsauce,

Indian Curry 2eine weitere Vorspeise, Deem Paratha: Fladenbrot in Ei gewälzt und gebacken,

Indian Curry 5Dal Bahar: Rote Linsen, Tomaten, Knoblauch und indische Gewürze in Butter gebraten,

Indian Curry 6und schließlich Begun Basa: Gebratene Auberginen mit einer milden Currysauce.

Indian Curry 4Dazu gab es Mango Lassi, ein Joghurtgetränk.

Gut, zugegeben, es sieht alles nicht sehr appetitlich aus. Sind vielleicht nicht gerade die Kings of Food Arranging. Aber dafür sind sie die Kings of Cooking. Ausnahmslos alles, was wir bisher im Indian Curry House gegessen haben, war lecker (wenn auch etwas sehr fettig). Ein weiterer Vorteil: Das Essen ist recht günstig. Das teuerste vegetarische Hauptgericht, Sabzi Biryani, kostet 6,50 €. Da kann man dann schon mal Abstriche am Ambiente und an der Deko machen. Hier ist die komplette Speisekarte:

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Indian Curry 7Wie ihr seht, sind neben den extra als vegetarisch gekennzeichneten Gerichten auch eine Suppe, vier der fünf Vorspeisen, ein Paratha, ein Salat und ein Biryani vegetarisch. Ich weiß allerdings nicht inwieweit die Speisen auch vegan sind, das müsste man mal erfragen.

Das Indian Curry House hat auch eine (sehr rudimentäre) Website. Die könnte man auch mal aktualisieren. Da steht immer noch „6 Jahre in Münster“, dabei hab ich im Laden glaub ich ein Schild „10 Jahre in Münster gesehen“. Da wird’s doch mal Zeit für ein Update, oder?

Die Öffnungszeiten sind übrigens auch toll: Montag – Sonntag: 11:30 – 22:30 Uhr. Was will man mehr? Ach, ich weiß, einen Lieferservice! Den gibt’s auch, leider wohnen wir zu weit weg. Geliefert wird täglich von 18:00 – 21:30 Uhr. Testet das mal, liebe Münsteraner.

Fazit: Der Ästhet sollte fernbleiben, der Feinschmecker hingehen!

Als Kai und ich letztens für einen Tag an der Nordsee waren, wollten wir abends gerne noch etwas essen gehen. Wir hatten das Auswandererhaus in Bremerhaven besucht, ein lohnendes Erlebnis nebenbei bemerkt. Als wir nun überlegten, wo wir nun nach dem Museumsbesuch essen gehen könnten, fiel uns ein, dass wir vor etwa einem Jahr in Lohne ein indisches Restaurant, das Maharaja, entdeckt hatte. Damals hatten wir ein in Lohne ein Auto kaufen wollen, uns dann aber umentschieden und waren stattdessen indisch essen gegangen. Ist ja auch billiger als ein Auto. Und leckerer. Damals hatten wir einen sehr positiven Eindruck vom Maharaja gewinnen können, uns war nur schleierhaft gewesen, weshalb wir trotz des überdurchschnittlich leckeren Essens die einzigen Gäste gewesen waren. Neben Lohne liegt übrigens noch Dinklage, aus diesem Ort kommen die Vorfahren des genialen Schauspielers Peter Dinklage, den manche vielleicht als Tyrion Lannister aus Game of Thrones kennen. Aber ich schweife ab!

Lohne liegt ja quasi auf dem Weg vom Meer nach uns zu Hause und so riefen wir also dort an, um uns zu vergewissern, dass das Restaurant noch existierte und um einen Tisch zu reservieren. Die Reservierung wurde geradezu begeistert aufgenommen, was uns einerseits freute, andererseits aber wieder nachdenklich stimmte. Hat das Maharaja etwa mit leeren Stühlen zu kämpfen? Und wenn ja, warum?

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Nun denn, wir kamen nach etwa 2 Stunden in Lohne an und fanden das Maharaja dank Navi auch sofort wieder. Ursprünglich war es mal ein indisch-italienisches Restaurant, das Wort „italienisch“ war abgeklebt worden, aber noch lesbar. Irgendwie niedlich. Die Kombination ist so unpassend, dass sie fast schon wieder lustig ist. Wir betraten das Restaurant, wurden überaus freundlich begrüßt und durften uns einen Tisch aussuchen. Denn es war alles frei. Außer uns war kein einziger Gast im Restaurant. Dennoch empfanden wir die Situation nicht als ungemütlich, indische Musik lief im Hintergrund, die Atmosphäre war gemütlich und das Restaurant war in einem angemessenen (und nicht überladenem) indischen Stil eingerichtet. Wir bekamen schnell die Karte, in der es neben zahlreicher Fleischgerichte auch eine große Auwahl vegetarischer Gerichte gab. Wir hatten uns schnell festgelegt, ein vegetarisches Thali sollte es sein. Das Thali ist laut Speisekarte eine Auswahl verschiedener Kleinigkeiten: 2 Gemüsegerichte, Daal, Raita, Nan-Brot und Basmatireis. Wir hatten auch noch überlegt eine Vorspeise zu bestellen, es gibt dort nämlich eine gemischte vegetarische Vorspeise für zwei Personen, die aus fünf verschiedenen Gemüsegerichten besteht, aber wir waren uns nicht sicher, ob das dann nicht alles zu viel wird. Die nette Bedienung meinte, es könnte wohl zu viel sein, und dass wir sowieso noch eine Vorspeise auf Kosten des Hauses bekämen. Das freute uns, wir fanden diese ehrliche Einschätzung, die das Restaurant um 8.90 € brachte, sehr sympathisch und verzichteten auf die Vorspeise.

Schnell bekamen wir unsere Getränke, zwei Mango-Lassis und die angekündigte Vorspeise:

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Hierbei handelte es sich um einige kleine Poppadam-Brote mit drei verschiedenen Dips. Bei dem rötlichen Dip handelte es sich um eine Art Mango-Chutney (süßlich), das grüne war ein sehr scharfer Minze-Dip und das weiße war milde Joghurt Raita. Alle drei Dips waren sehr gut und die Poppadams waren knusprig und lecker. Zusammen mit unseren Mango-Lassis war das schon mal eine leckere Vorspeise.

In der Zwischenzeit kamen dann noch weitere Gäste, die sich an einem indischen Buffet gütlich taten. Wir sind nicht so die Buffet-Fans, weil die vegetarischen Gerichte dort oft langweilig sind und nur als Beilagen zum Fleisch dienen. Dennoch waren wir neugierig und wollten später mal danach fragen. Aber da kam auch schon unser Hauptgericht:

Maharaja2Ich erklär mal entgegen den Uhrzeigersinn. Neben dem Basmatireis gab es also die Raita, die wir schon von der Vorspeise kannten, einen unangekündigten Salat, dann ein Curry-Gemüsegericht, Daal (ein Linsengericht) und Palak Paneer, das besteht aus indischem Käse mit Spinat. Das auf dem Bild ist also ein Essen für eine Person, wir bekamen jeder so eine Platte. Und deshalb hatte die Dame auch recht, eine Vorspeise wäre zu viel des Guten gewesen. Dazu gab es auch noch Butter Naan Brot, es war also reichlich. Alles, aber auch wirklich alles an diesem Thali war lecker. Der Salat war vielleicht ein wenig langweilig, aber so als Beilage war der schon in Ordnung. Das schöne ist, dass man einen Einblick in die indische Küche bekommt und viele leckere Kleinigkeiten probieren kann. Dazu trank ich ein indisches Bier, das einfach wie ein normales Pils schmeckte. Ich kann das aber auch nicht beurteilen, ich bin kein großer Pilstrinker.

Zum Abschluss haben wir uns dann noch einen indischen Rum bestellt, den Old Monk, der furchtbar lecker war und irgendwie nach Schokolade schmeckte. Der ging dann nachher unerwarteterweise auf’s Haus. 😀

Wir haben dann auch noch nach dem Buffet gefragt. Es war wohl trotz der hervorragenden Qualität des Thali ein Fehler, selbiges zu bestellen, denn das Buffet besteht fast nur aus vegetarischen Gerichten. Dieses kann man Freitags, Samstags und Sonntags Abends für 13,90 genießen und man bekommt sogar noch zusätzlich Speisen an den Tisch gebracht, denn laut der Inhaber müssen die frisch serviert werden. Daran sollte sich so mancher Mongole in unserer Gegend mal ein Beispiel nehmen.

Unser Fazit ist also durchweg positiv. Wir verstehen immer noch nicht, wieso nur so wenig Gäste das Maharaja besuchen. Ich habe dann auch nochmal gegoogelt und auch im Internet fast nur positive Bewertungen gefunden, zum Beispiel hier auf yelp. Vielleicht liegt es an der Gegend, vielleicht mag man in Lohne kein indisches Essen. Oder den Menschen gefällt nicht, dass die Inhaber sehr gesprächig sind, so bekamen wir gratis zum Essen noch philosophische Theorien geliefert. 🙂 Uns hat das wirklich nicht gestört, und selbst wenn, das Essen ist so super, dass sowas doch kaum ins Gewicht fällt. Ich möchte euch dieses Restaurant also wirklich uneingeschränkt empfehlen, denn ich war schon oft indisch essen, und hier schmeckt es wirklich außergewöhnlich gut! Wir müssen uns wohl noch mehr Gründe ausdenken, um öfter mal nach Lohne zu fahren.

Edit: Holtmanns Vegetarisches Restaurant hat leider geschlossen. Laut Facebookseite sucht man nach einer neuen Location.

Heute möchte ich euch mal ein Restaurant im westfälischen Rheine empfehlen. Wer wie ich aus dem Münsterland oder aus dem Emsland kommt, weiß, dass es dort um rein vegetarische Restaurants schlecht bestellt ist. Die Menschen hier scheinen zu fleischlastigen mongolischen Büffets, griechischen Fleischplatten und klassisch deutscher Fleischküche zu tendieren. Zwar kann man bei jedem Chinesen oder Italiener auch teilweise vegane und vegetarische Gerichte bekommen, einen Inder sucht man außerhalb von Osnabrück und Münster allerdings vergebens und in Restaurants mit deutscher Küche ist es nicht einfach, vegetarisches oder gar veganes Essen zu bekommen. Gerade in Rheine, welches immerhin über 70.000 Einwohner hat, ist es nicht immer lustig, sich mit den Speisekarten, Bedienungen und Köchen alt eingesessener Restaurants rumzuärgern. Das krasseste diesbezügliche Erlebnis hatte ich wohl in einem schrecklichen, gutbürgerlichen in Gasthof Salzbergen/Holsten, wo ich trotz vorheriger Anmeldung kein vegetarisches Gericht bekam. Dies muss nun nicht mehr sein, denn in Holtmanns vegetarischem Restaurant wird auch ein Fleischesser glücklich.

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„Essen für die Seele“ – verheißungsvoll klingt es auf dem Schild. Für meinen Geschmack ein wenig schwülstig aber die Schriftart ist nett und wer weiß  – vielleicht erfreut das Essen im Holtmanns ja die Seele des einen oder anderen. Hauptsache es erfreut auch den Magen…

Die Karte ist zwar nicht sehr umfangreich, aber es gibt dort neun vegetarische und neun vegane Gerichte, das finde ich gut. Ich meine, in welchem Restaurant kann ich denn zwischen 18 Gerichten auswählen? Hier muss ich auch nicht jedes Gericht nach verstecktem Fleisch durchsuchen und es erwarten mich keine bösen Überraschungen, wie etwa, dass nachher unangekündigter Speck drin ist oder dass mich die Bedienung fragt, in welcher Religion man denn kein Huhn essen darf. Oder dass mir nach dem Essen mitgeteilt wird, dass NATÜRLICH Rinderbrühe im Essen war oder dass man ausgelacht oder gefragt wird, wie lange man denn noch zu leben gedenkt und woher man sein Protein bekommt… *seufz*

Das einzige Manko an der Speisekarte im Holtmanns ist jedenfalls, dass man nicht auf den ersten Blick erkennt, was jetzt vegan und was vegetarisch ist. Aber die Damen im Holtmanns sind äußerst freundlich und aufmerksam (und dabei nicht aufdringlich), sicher helfen sie dem ratlosen Gast gerne weiter!

Kai und ich waren bereits kurz nach der Eröffnung ins Holtmanns geeilt, da wir kaum glauben konnten, dass es wirklich in unserere näheren Umgebung ein vegetarisches Restaurant gibt. Wir wurden nicht enttäuscht. Nachdem wir bestellt hatten bekamen wir erst einmal etwas Brot und knusprige Brotstangen mit zwei verschiedenen Dips: Avocado- und Käsecreme. Das fanden wir schonmal total aufmerksam und es war auch sehr lecker.

Brot mit Dip

Sehr schnell bekamen wir auch Getränke. Mein Gespons hatte einen Wein bestellt und ich einen seltsamen Softdrink namens Club Mate, ein lecker schmeckendes Getränk auf der Basis von Mate Tee. Dann kam das Essen. Kai hatte Gericht Nr. 24 bestellt, „Körnerpicker“. Hinter diesem erstmal birkenstockig-hippieartig anmutendem Begriff versteckten sich Falafel mit Blattspinat und Sesam, Reis und Minz-Joghurt, eingewickelt in einer Art Tortilla. So sieht es aus:

Falafel

Das ist offensichtlich eine sehr ungewöhnliche Art, Falafel zu servieren, und es schmeckte dann auch sehr anders als man es von Falafel erwarten würde. Anders heißt aber nicht schlechter, es war total lecker, Kai fand sogar, dass das die besten Falafel seien, die er je gegessen hatte. Gekostet haben die Falafel 10,90 €.

Mir war an dem Abend nach etwas Asiatischem, deswegen hatte ich die Nummer 26, „Asia Style“, bestellt. Folgendes ist drin: Paprika, Tomate, Zuckerschoten Zwiebeln, Zuccini, Möhren, Erdnüsse in Kokosmilch mit Reis und kleinen Frühlingsröllchen. Hörte sich verheißungsvoll an und so sah es aus:

Asia Style

Es war so lecker wie es aussah. Wirklich sehr, SEHR lecker. Asia Style kostet 11,20 €.

Wir waren begeistert, und beschlossen, bald wiederzukommen. Da das Holtmanns leider sehr eingeschränkte Öffnungszeiten hat (Mittwoch – Sonntag: ab 18:00 Uhr) kam diese Gelegenheit erst in der letzten Woche, als wir mit unseren Freunden Andrea von Gourmandise und Dirk von Umschweife dort essen gingen. Da uns das Essen beim letzten Mal so gut geschmeckt hatte, reservierten wir in weiser Voraussicht einen Tisch. Und das war auch gut so, denn kurz nach unserem Eintreffen waren auf einmal alle Tische besetzt. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass man im Holtmanns leckeres Essen kriegt.

Nach der Bestellung der Getränke (ich musste wieder dieses Mate-Zeugs trinken, das ist so super) bekamen wir wiederum die leckere Brot-und-Dip-Variation. Leider gibt es für vier Personen genauso viel (oder wenig) Brot und Dip wie für zwei Personen. War aber nicht so schlimm, denn erstens meckert man nicht über Geschenke  und außerdem hatten wir diesmal auch noch Vorspeisen bestellt. Kai musste unbedingt wieder die Falafel essen, weil er die so toll fand, also gibt’s jetzt Impressionen der anderen sieben Gerichte. (Irgendwie kam ich mir übrigens seltsam vor als wir all diese Speisen fotografierten…):

Vorspeisen

Nr. 1: „Engelswolken“ – Zitronenmozzarella mit Basilikum, warmer Mozzarella mit Zitrone und Olivenöl. 6,90 €

Tomate Mozzarella

Nr. 3: „Lecker von der Stange“ – Staudensellerie in Blü-Cheese-Buttermilchcreme mit Käse überbacken. 5,90 €

Fenchel

Nr. 4: „Aus dem Hut gezaubert“ – Gefüllte Champignons mit Kräutern, Zwiebeln und Käse überbacken. 5,90 €

Pilze

Nr. 9: „Chassuppe“ – Käsesuppe mit Kräutern und Knoblauch-Crostini. 4,90 €

Suppe

Hauptgerichte

Nr. 18: „Schnitzel & Co“ – Paniertes Tofu-Schnitzel mit Zwiebeln und Champignons, dazu Pommes und Salat. 11,50 €

Schnitzel

Nr. 23: „Hüttenzauber“ – Schupfnudelpfanne mit Pilz-Gemüse-Gulasch in Rotwein-Thymiansauce. 12,70 €

Schupfnudeln

Nr. 25: „Pfannenspaß“ – Gemüse-Linsen-Rösti mit Joghurtsauce mit Salatteller. 9,50 €

Rösti

Ich hatte „Aus dem Hut gezaubert“ und „Hüttenzauber“. Anscheinend steht „Zauber“ für Champignons. XD. Irgendwie war mir nach Pilzen und allesamt waren sie lecker. Die Vorspeise war cremig und würzig und äußerst delikat und diese Rotweinsauce, die es zum Hauptgericht gab, konnte mich ebenfalls überzeugen. Auch die Schupfnudeln waren toll und der Salat und alles. Ich habe auch bei allen anderen Essen probieren dürfen und da hat mich vor allem diese Blü-Cheese Sauce, in der der Sellerie schwamm überzeugt. Ich hätte es allerdings gut gefunden, wenn es zu den Vorspeisen noch etwas Brot gegeben hätte, mit dem man die ganze Sauce auch auftunken hätte können. Wir haben dann auch noch nach etwas Brot gefragt und bekamen auch prompt welches. Fazit: Insgesamt waren es jetzt zwei sehr nette Abende mit wirklich gutem Essen. Preislich finde ich das Essen okay, es ist jetzt nicht super günstig aber auch nicht überteuert. die Portionsgröße ist auch in Ordnung, man kann gut eine Vorspeise mit Hauptgericht essen, Nachtisch hätte jetzt aber nicht mehr reingepasst. Wir müssen wohl das nächste Mal auf eine Vorspeise verzichten, damit wir auch einmal in den Genuss einer Nachspeise kommen können.

Das Holtmanns könnte mein neues Lieblingsrestaurant werden. 🙂

Die Fotos habe ich von Gourmandise und Umschweife bekommen, die beide in ihren Blogs auch über unseren Besuch berichten.