Category: Gewürze & Saucen


Vegane Mayonnaise

Heute möchte ich euch mal von zwei verschiedenen veganen Mayonnaisen berichten. Das mache ich in einem einzigen Posting, weil es sich nicht lohnt dafür zwei zu machen. Eigentlich lohnt sich nicht mal dieser. Ich nehme es vorweg: Schmeckt nicht. Eklig. Bah!

Aber hier erstmal die beiden Produkte:

mayo

Plamil egg free Mayo with Tarragon & Chives (Tarragon & Chives sind keine Helden aus Mittelerde sondern Estragon und Schnittlauch. Obwohl ich es lustig fände, wenn im Herr der Ringe Helden mit ebendiesen Namen vorkämen. 😀 )

und

Vitam Salat Mayonnaise

Details

Plamil:
– Inhaltsstoffe: Sonnenblumenöl (54 %), Wasser (33 %), Apfelessig, Meersalz, Sojabohnen (1%), Apfelsaft, Stabilisator: Guarkernmehl und Xanthan, Säuerungsmittel: Zitronensaft, Estragon & Schnittlauch (0,1 %) Oh. Die groß angekündigten Estragon und Schnittlauchen machen insgesamt 0,1 Prozent aus? Hätten sie auch weglassen können oder?

– 506 Kalorien pro hundert Gramm

– 315g kosten bei alles-vegetarisch 3,15 € Also 1 Cent pro Gramm. Lustiger Preis.

Vitam:

– Inhaltsstoffe: Wasser, Sojabohnen*, Sonnenblumenöl*, Weinessig*, Rohrohrzucker*, Senf*, Maisstärke*, Meersalz, Verdickungsmittel: Guarkernmehl* (* = aus kontrolliert biologischem Anbau)

– 2,79 € für 225ml

– 410 Kalorien pro 100g

Zum Geschmackstest: Beides schmeckt nicht nach Mayonnaise. Es riecht auch nicht wie Mayonnaise und benimmt sich auch nicht wie Mayonnaise. Wenn man es auf seine Pommes tut, möchte man die Pommes gar nicht mehr essen. Also lieber doch Ketchup? Schade.

Da, wie gesagt, beide Produkte schrottig schmecken, gewinnt in diesem Test die Mayonnaise von Vitam! Denn sie hat weniger Kalorien. Andererseits ist Plamil insgesamt gesehen etwas günstiger. Wenn ich darüber nachdenke, braucht man aber keine 315g. Man schmeißt es ja eh weg. Hat man also bei Vitam doch wieder Geld gespart.

Ach was soll’s, es gibt keinen Gewinner. Der Gewinner ist der, der die beiden Sachen nicht kauft.

Hat mal jemand ein gutes Rezept für vegane Mayonnaise?

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Letztens habe ich ein Carepaket aus Schottland erhalten, von meiner Freundin Èmilie. Sie ist übrigens verrückt, denn sie wird demnächst gemeinsam mit Tiffany mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug springen obwohl sie Höhenangst hat. Für einen guten Zweck, nämlich für With Kids Glasgow. Übrigens könnt ihr alle noch für diese tolle Sache spenden, und zwar hier: SPENDE!

Also zurück zum Carepaket. In diesem war neben einer Jahresvorratspackung der besten Porridge-Haferflocken Großbritanniens auch diese milchfreie Käsesauce enthalten:

Cheese Flavour

Das ist drin:
Reismehl, Maisstärke, milchfreies Käsearoma (enthält Soja), pflanzliches Bouillon-Pulver (Meersalz, hydratisiertes pflanzliches Eiweiß, Kartoffelstärke, Palmöl, Gemüse 8% (Sellerie, Zwiebeln), Zucker, Maltodextrin, Petersilie, Kurkuma, Weißer Pfeffer, Knoblauch, Mazis, Liebstöckel, Muskat), Zwiebelpulver, Kartoffelflocken, Meersalz, gemahlener Pfeffer.

Pro 300 ml Flüssigkeit soll man 4 Teelöffel einrühren. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich selten um Gebrauchsanweisungen kümmere, sondern sowas immer „nach Gefühl“ mache. Manchmal stimmt dann wohl was mit meinem Gefühl nicht. Hier aber hat’s geklappt. Ich habe das Pulver einfach in eine Sauce mit reingerührt, die mir noch nicht so schmeckte. Das Ergebnis seht ihr hier auf ein paar Nudeln mit Gemüse:

Cheese Flavour2

Wie man sieht ist auch noch Tomatenmark mit drin. Mit Tomatenmark kann man übrigens super Saucen andicken.

Also. Das Zeug ist einfach im Gebrauch und praktisch. Und zusätzlich ist es auch noch ganz lecker. Es schmeckt wirklich etwas nach Käse und bringt etwas Würze in die Sauce. Prädikat empfehlenswert.

Nur: Muss Èmilie jetzt Carepakete nach ganz Deutschland schicken? Nein, denn zum Glück habe ich das Zeug auch bei alles-vegetarisch gefunden. Da könnt ihr eh mal alle bestellen, guter Versand. 🙂

Currypaste ist unverzichtbar, wenn man leckere thailändische Gerichte kochen möchte. Ich tu das manchmal auch in indisches Essen rein, passt auch gut. Es gibt sie in vielen lustigen Farben, ich besitze rot und grün. Ich glaube es gibt auch noch gelb und orange oder so. So sieht es aus:

Red Curry Paste Green Curry Paste

Das ist drin:

Rot:
Rote getrocknete Chili (28%), Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Salz, Kaffir-Limettenschale, Galgant, Koriandersamen, Kreuzkümmel

Grün:
Frische grüne Chili (35,5%), Zitronengras, Knoblauch, Salz, Schalotten, Galgant, Kreuzkümmelpulver, Kaffir-Limettenschale, Koriandersamen.

Was soll man groß darüber schreiben? Es sind verdammt scharfe aber sehr leckere Pasten. Und wenn ich verdammt scharf sage, dann meine ich verdammt scharf. Naja, die Prozentangabe spricht ja auch für sich. Also vorsichtig damit hantieren, sonst kann man das Essen nämlich wegschmeißen. Man kann diese Pasten in jedes asiatische Gericht werfen, dass man ein bisschen aufpeppen möchte. Klassisch natürlich in Thai-Essen, vor allem in Kombination mit Kokos. Ich mag es sehr gern in Suppen mit Gemüse und Nudeln. Eine tolle Erfindung!

Normale Brühen aus dem Supermarkt enthalten oft entweder tierische Produkte oder Geschmacksverstärker, oder sogar beides. Es gibt mittlerweile aber auch schon einige alternativen. Die, welche mir bislang am Besten gefällt weil sie ergiebig ist und gut schmeckt ist die von der Firma Bitamo. Zusätzlich hat die Bitamo-Brühe auch noch das Bio-Siegel. Ich glaube ich habe sie im Reformhaus gekauft.

Die Zutaten sind: Meersalz, Hefeextrakt, Reismehl*, Gemüse* (10% Sellerie*, Möhren*, Zwiebeln*, Lauch*), kaltgepresstes Sonnenblumenöl*, Kräuter*, Gewürze*
(*aus kontrolliert biologischem Anbau)

Die Gemüsebrühe kann als Grundlage für Suppen aber auch als Geschmacksverstärker für andere Gerichte eingesetzt werden.

Kala Namak Salz stammt aus Indien und hat eine rosa-bräunliche Farbe, was seltsam ist, denn „Kala Namak“ bedeutet Schwarzsalz. Es ist wesentlich feiner als normales Salz und eignet sich zum Verfeinern verschiedener Gerichte. Ich habe es mir bei Vegan Wonderland bestellt, dort kosten 250 Gramm 5,79 Euro. Das Besondere an diesem Salz ist sein schwefelartiger Geruch und Geschmack. Es eignet sich hervorragend zur Herstellung von veganem Rührei. Das Ergebnis ist umwerfend lecker. 🙂

Kardamom

Kardamom ist ein zitronig-minzig schmeckendes Gewürz, das vor allem asiatische Gerichte schön aufpeppen kann. Man kauft Kardamom am besten nicht gemahlen, sondern in Kapselform. So hält sich der Geschmack länger, da man es erst direkt vor dem kochen mit dem Mörser zerkleinert. Kardamomkapseln sind gelb-grünlich und in ihrem Inneren finden sich kleine, schwarzbräunliche Kerne. Diese müssen nur noch zermörsert werden und verleihen dem Essen ein schönes, frisches Aroma. Man kann die Kerne auch so zwischendurch mampfen, vielleicht als Kaugummi/Bonbon-Ersatz oder in Ermangelung einer Zahnbürste.

Bei Butter Ghee handelt es sich um geklärte Butter. Es gibt verschiedene Herstellungsmethoden, aber im Wesentlichen geht es dabei um die Abtrennung des in der Butter enthaltenen Wassers.

Ghee wird vor allem in der indischen und pakistanischen Küche eingesetzt und hat einen sehr eigenen, schwer zu beschreibenden Geschmack und es riecht beim Braten unheimlich gut. Es eignet sich besonders gut um Basmatireis vor dem kochen kurz darin anzubraten, man kann aber auch Gemüse, Tofu oder Panirkäse darin braten.

Vindaloo Sauce ist sehr scharf und würzig. Sie eignet sich hervorragend für indische Gerichte aller Art. Man sollte beim Kauf darauf achten dass es sich um eine authentisches Produkt handelt und nicht um eine „europäisierte“ Variante. Deswegen kauft man die Sauce am besten in einem asiatischen Supermarkt.

Mit Vindaloo Sauce kann man eigentlich jedes indische Essen „retten“. Aber Achtung: Zu viel könnte den deutschen Gaumen schnell überfordern. Deswegen vorsichtig würzen bis man den Dreh raus hat.

In dieser Vindaloo Sauce finden folgende Zutaten: Wasser, Tomatenpaste, Zwiebelpaste, Baumwollsamenöl, Ingwer, Knoblauch, Chilipaste, Rohrzuckeressig, Sahne, modifizierte Maisstärke, Salz, Zucker, unraffinierter Rohrzucker, rotes Chilipulver, Kreuzkümmel, Koriander, Garam Masala (schwarzer Pfeffer, Zimt, Nelken, Koriander, Kardamom, Chili, Kreuzkümmel, Mohnsamen, Lorbeerblätter, Muskat), Tamarinde, schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, Korianderblätter, Bockshornkleeblätter, Gelbwurz, Gewürznelke, Zimt

Madras Curry Paste ist eine scharfe indische Würzpaste. Sie eignet sich hervorragend für Currygerichte aller Art. Ich empfehle die Paste der britischen Firma „Patak’s“ oder aber eine andere authentisch indische. Es empfiehlt sich deshalb die Paste in einem asiatischen Lebensmittelladen zu kaufen und nicht in einem normalen Supermarkt, denn hier gibt es oft nur „europäisierte“ Varianten die weniger geschmackvoll sind. Dem Ungeübten empfehle ich erst einmal eine vorsichtige Dosierung. Nachwürzen kann man immer.

Inhaltsstoffe: Wasser, Pflanzenöl, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Salz, Kurkuma, Maismehl, Ingwer, Tamarinde, Essigsäure, Senf, Gewürze, Knoblauchpulver, Zitronensäure, Milchsäure

Milchsäure ist übrigens in den meisten Fällen vegan, deswegen gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass das auch hier der Fall ist.