Category: Fleischersatz


Ich war letztens mal wieder in Schottland. Und da habe ich in einem Restaurant, dem Whiski Rooms in Edinburgh nämlich, vegetarischen Haggis gegessen. Übrigens ein gar vorzügliches Restaurant. Da sollte man hingehen, wenn man in Edinburgh ist. Die meisten von euch werden den Begriff „Haggis“ schon einmal gehört haben. Für alle anderen: Haggis ist etwas ziemlich Ekliges. Das will man gar nicht essen. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

„Haggis ist eine Spezialität aus der Schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.“

Ja. Warum sollte man das essen wollen? Ich weiß es auch nicht. Vielleicht weil man ein totaler Schottland-Fan ist, so wie ich. Als ich jedenfalls „Vegetarian Haggis“ auf der Speisekarte las, wollte ich es. Was bleibt da noch über wenn man die ekligen Sachen alle rausfischt? Ich hatte keine Ahnung. Bekommen im Whiski Rooms habe ich jedenfalls dies hier:

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Ich habe schon die verschiedensten Reaktionen auf dieses Bild erhalten. Von: „Boah, das sieht ja gigantisch aus“ bis „Das sieht aus wie das Zeugs, was die Kandidaten im Dschungel essen. Känguruhhoden?“, Ich finde jedenfalls, es sieht lecker aus. Das ganz links ist der Haggis, daneben sind „neeps“ (Steckrüben) und „tatties“ (Kartoffeln) und ganz rechts in dem klenen Topf ist Whiskysauce. Das ganze war so lecker, dass ich es vor meiner Abreise nochmal dort bestellt habe. Jawohl. Und wehmütig dachte ich am Flughafen daran, dass ich jetz ganz lange keinen vegetarischen Haggis mehr essen kann, ich hatte ja keine Ahnung was drin war. Aber was fand ich im Duty Free Shop? Dies hier:

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Und das im Supersonderangebot für nur 10 Pfund für 2 Packungen! Yeah. Schweineteuer eigentlich. Für zwei 232g Dosen (Abtropfgewicht). Aber egal, ich wollte es und habe es gekauft! Hinten auf der schönen Packung stehen die Zutaten drauf:

Haferflocken, Zwiebeln, Steckrübe, Pflanzenölflocken, Kidneybohnen, rote Linsen, Pilze Salz, Pfeffer.

Also erstmal: Warum tun die da Steckrüben rein? Steckrüben müssen doch als Beilage! Und was zur Hölle sind Pflanzenölflocken? Vielleicht hab ich auch was falsch übersetzt….glaub ich aber nicht. Jedenfalls ist das Produkt nicht nur vegetarisch sondern vegan! Yay! Außerdem steht drauf, dass ein „kompletter Haggis in synthetischer Haut (nicht essbar)“ enthalten ist. Aha. Nun gut.

Zuhause hab ich den schönen Karton geöffnet und eine nicht ganz so schöne Dose kam zum Vorschein:

20150710_190841Diese wiederum geöffnet enthüllte….viel Wasser.

20150710_190920Da schwimmt echt son wurstartiges Teil drin. Mmh. und irgendwie….wird es immer weniger

20150710_191012Plötzlich scheint das ganze nur noch halb so groß. Ich denke mit Wehmut an meine 10 Pfund zurück….Nun ja. Irgendwie dachte ich, dass das Teil schon fertig ist, aber nein, weit gefehlt. Laut Anleitung auf der Dose muss man es für 35 Minuten köcheln lassen. Mikrowelle geht aber auch. Dafür muss man aber vorher die Haut abmachen. Ich habe eh keine Mikrowelle. Also Herd. Nach 35 Minuten habe ich vorsichtig (steht auf auf der Packung, dass man vorsichtig sein muss) die Wurstpelle angestochen und direkt kam Zeugs rausgequollen. Ih. Nicht gerade lecker. Das gab sich dann aber und ich hab die Wurst durchgeschnitten. Erster Geschmackstest ergab: Ist okay, aber nicht so lecker wie der im Whiski Rooms. Und so pur kann man den Haggis natürlich auch nicht essen, darum jetzt mein Rezept!

Haggis mit Butternutkürbis (in Ermangelung von Steckrüben), Kartoffelbrei und Whiskysauce

Ich wollte das gerne so klassisch haben, wie oben auf dem Bild. Aber da ich um diese Jahreszeit keine Steckrübe kriege, muss ein Butternutkürbis dran glauben! Und ich weiß auch gar nicht wie diese Whiskysauce geht, da hab ich einfach ein Rezept aus dem Netz geklaut. Und ich wollte auch etwas Deko oben drauf, aber ich habe keine Ahnung was das Grüne im obigen Bild ist, deswegen dachte ich an Mandelblättchen und Frühlingszwiebeln. Leider nicht 100 Prozent vegan, ich forsche weiter. Und so geht’s

Zutaten für 3 bis 4 Personen:

1 oder 2 Packungen Haggis (ist schon wenig drin in so ner Packung…)
1 Butternutkürbis
so circa 8-12 Kartoffeln
Olivenöl
Albaöl (oder Butter)
2 EL Scotch
2 EL Senf
2 TL Honig
350 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Mandelblättchen
3 Frühlingszwiebeln

Für mein Saucen-Update: Mehl, Zucker, Margarine

Zubereitung:
1. Butternutkürbis längs in vier Teile schneiden, Kerne entfernen. Mit Olivenöl einreiben und bei 175 Grad im vorgeheizten Backofen mit der Schale nach oben 45 Minuten garen. Zwischendurch mal auf die andere Schnittfläche drehen. Wenn es fertig ist, sieht es so aus, ich hab mal eins umgedreht:

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Dann das weiche Innere herauskratzen und pürieren. Schöner wäre es, wenn es gröber bliebe, aber diese nervigen Fäden kriegt man da nicht komplett raus, also lieber pürieren. Man muss das nicht weiter würzen, es schmeckt jetzt schon super.

2. Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen, bis sie weich sind. Wasser abgießen. Etwas Butter oder Albaöl, sowie 50 ml Sahne, Salz und etwas Pfeffer hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen. Fertig.

3. Den Haggis nach Packungsanweisung zubereiten. Haut entfernen.

4. Die Frühlingszwiebeln kleinschneiden und mitsamt ein paar Mandelblättchen in etwas Olivenöl anbraten

5. 300 ml Sahne mit 2 EL Senf und 2 TL Honig mischen, erhitzen. Wenn es fast kocht 2 EL Scotch hinzufügen, alles umrühren. Übrigens: Ich habe gar keinen echten Scotch genommen, sondern Tullamore Dew, der ist aus Irland. Geht aber auch. Nehmt aber bloß keinen Bourbon oder sowas!

UPDATE: Ich habe die Sauce verbessert. Man nehme 6 TL Zucker und karamellisiere ihn mit Margarine in einem Topf. Dann gießt man Whisky hinzu, viel Whisky und rührt es um. Dann etwas Sojasahne hinzu und Mehl zum andicken einrühren. Immer noch nicht wie das Original, aber viel besser als meine ursprüngliche Version!

Der Trick ist, dass alles gleichzeitig fertig sein muss. Timing ist alles. 😀

Dann kann man es so anrichten:

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Fazit: Es war richtig lecker. Vor allem der Kartoffelbrei und der phänomenale Butternutkürbis. Sowohl der Haggis als auch die Whisysauce waren im Whiski Rooms besser. Diese Sauce war ein Highlight. In meiner war eindeutig zu viel Senf und auch zu viel Honig, das muss reduziert werden. Ich habe inzwischen auch rausgefunden, dass im Whiski Rooms auch ein Fertigprodukt für den Haggis verwendet wird, und zwar der von Macsween’s. Muss ich irgendwie rankommen. Und wer einen Tip für bessere, vielleicht sogar vegane Whiskisauce hat: Her damit!

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Als Kai und ich am Samstag mal wieder durch den Biomarkt schlenderten und ich nach Räuchertofu suchte, hörte ich auf einmal, wie Kai neben mir lachend zusammenbrach. Was geht denn jetzt ab, dachte ich und nachdem ich meinen Blick vom Tofu weg und auf mein Gespons gerichtet hatte, sah ich fassungslos den Grund für den Heiterkeitsausbruch: Das Ausländerwürstchen!

 

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Ausländer stand da wahrhaftig. Das Pflanzenwürstchen mit Migrationshintergrund. Kaum zu glauben. Es handelt sich dabei natürlich um eine Parodie auf das tolle „Deutschländerwürstchen“ von Meica. Erinnert ihr euch an den beknackten Spot? Nein? Dann verlinke ich ihn hier mal für euch…

Ja, da ist aus den beliebtesten Würstchen Deutschlands das jeweils Beste drin. Vor allem aus Wien….

 

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Aber das ist ja kalter Kaffee, die Werbung ist alt. Zeit ein Ausländerwürstchen auf den Markt zu bringen? Für Viana anscheinend schon! Und es gibt auch schon einen passenden Spot!

Naja. Da hätte ich mir etwas mehr Ausland noch gewünscht. Aber der Abspann ist schön:

„Ausländer“ ist ein Comedy-Parodie-Beitrag der Firma Tofutown zur menschlichen und kulinarischen Integration von Migranten jeglicher Herkunft, sowie Tofuwürstchen in Deutschland. Das ist doch gut!

Zurück zu unserem Einkauf im Biomarkt: Da uns das Würstchen so erheitert hatte, beschlossen wir, es zu kaufen. So sieht es aus, wenn man es umdreht:

 

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Und das ist dann drin: Tofu (Sojabohnen*, Trinkwasser, Gerinnungsmittel: Magnesiumchlorid (Nigari)) (34%), Trinkwasser, Weizeneiweiß* (19%), Sonnenblumenöl*, roter Gemüsepaprika*, Meersalz, Paprika*, Gewürze*, Tomatenmark*, Rohrohrzucker*, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl*, Mandeln*, Kräuter* (*= aus kontrolliert biologischem Anbau)

Zuhause angekommen wollte Kai es direkt essen. Das sah dann so aus:

 

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Wie ihr seht, war er sehr glücklich mit seinem Ausländer-Würstchen. Und dass, obwohl er gar kein Ausländer ist! Obwohl ja gewisse Leute behaupten, dass er eigentlich ein getarnter Holländer ist…

Nun ja! Ich konnte in letzter Sekunde auch ein Stück ergattern und es ist lecker! Sehr würzig, rauchig, ein guter Snack. Das kann man gut essen! Es war auch nicht so teuer, ich meine 1,39 Euro. Also eine definitive Empfehlung von mir.

Lange hatte ich schon nach diesem Braten gelechzt, aber bislang ist nie etwas daraus geworden, denn erstens: Was soll ich mit 750 g anfangen? und zweitens: Er ist teuer! Wenn der Braten nicht gerade irgendwo im Angebot ist kostet er über 15 Euro. Da hab ich mich immer irgendwie nicht rangetraut. Aber jetzt sollte ich ein Menü zu Weihnachten kochen, da eignet sich der doch hervorragend. Ist ja immerhin ein VESTTAGSbraten. Also hab ich den Braten bestellt. Hier isser!

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Sieht doch ganz gut aus eigentlich! Das ist drin:

Seitan (Wasser, Weizeneiweiß) 85%, Haferfaser, Zwiebeln, Salz, Hefeextrakt, Sojasauce (Wasser, Sojabohnen, Meersalz), ölsäurereiches (High-Oleic) Sonnenblumenöl, Flohsamenpulver, Gewürze, Verdickungsmittel Guarkernmehl

Oh, Seitan. Dann kann ich ja wieder meinen alten Witz mit „Satan“ machen. Ich habe also einen Satansbraten gekauft! (Okay, Schluss mit den Kalauern…)

Also. Ich wusste nicht so recht, was ich jetzt genau mit dem Braten machen soll, bei klassischer deutscher Küche bin ich immer schnell überfordert. Also schnell Mama angerufen, die hat mir vorgeschlagen das Ding in einen Bratschlauch zu packen, zusammen mit Rotwein und Brühe und Gewürzen und das in den Ofen zu tun. Toll, hab ich gesagt, wo soll ich denn jetzt einen Bratschlauch hernehmen? Ich habe mir da irgend so ein traditionelles Kochgerät drunter vorgestellt. Aber weit gefehlt! Prompt wusste Mama die Lösung: Es gibt da so Folien, da kann man Stücke abschneiden und die kommen dann mit in den Ofen. Folien? Die man in den Ofen tun kann? Laut meiner Mutter ist diese Erfindung schon 30 Jahre alt. Wieso kenne ich das nicht? Ich habe diese Folie also auspropiert.

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Das ist der Braten in einer Marinade aus Brühe, Rotwein, Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Lorbeerblättern. Da hab ich ihn erstmal ein paar Stunden dringelassen. Kann ja nicht schaden! Dann habe ich ihn in den Ofen gepackt und bei 200 Grad 20 Minuten dringelassen. So sah er dann aus:

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Dazu hatte ich mir folgende Beilagen überlegt:

Apfelrotkohl
Erbsen und Möhren
Rosenkohl
Kartoffeln
Pilzsauce

Getacht, getan. Da sind die Beilagen:

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Man braucht ganz schön viele Töpfe….Und da dass alles total lecker war (soviel kann ich schonmal verraten), hier die Vorgehensweise. Das ganze ist etwa für 4 bis 5 Personen gedacht.

Kartoffeln:
Zutaten:
Kartoffeln (So viele ihr braucht)
Salz
Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Fertig. Das war einfach.

Apfelrotkohl:
Zutaten:
1 Glas Apfelrotkohl

Man gehe in ein Geschäft und kaufe dort ein Glas fertigen Apfelrotkohl. Hier muss man aufpassen, dass kein Gänsefett drin ist! Manchmal schmeißen die da sowas rein! Den Rotkohl muss man nur in einen Topf tun und erwärmen. Man kann etwas Wasser hinzugeben, damit man es besser umrühren kann, das kippt man dann hinterher wieder ab. Natürlich könnte man auch einen frischen Rotkohl kaufen und hacken und mit Apfelstückchen vermischen und sich noch 2 Stunden mehr Arbeit machen. Hatte ich aber keine Lust zu.

Erbsen und Möhren:
Zutaten:
1 Dose Erbsen und Möhren
Salz
Agavendicksaft
1 TL Pflanzenmargarine

Wir sagen hier ja Erbsen und Wurzeln. Aber auf den Dosen, die man kaufen muss, steht das nicht. Da steht Erbsen und Möhren. So eine kauft man. Ja, auch hier ein Fertigprodukt, meine Lebenszeit ist begrenzt. Die Erbsen und Wurzeln kippt man einfach in einen Topf, erhitzt sie, gießst das Wasser ab und fügt dann etwas Pflanzenmargarine, eine Prise Salz und einen TL Agavendicksaft hinzu. Umrühren, fertig.

Rosenkohl:
Zutaten:
1 kleines Paket TK-Rosenkohl
1 Packung Sojasahne
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Auch hier kein frischer Rosenkohl. Könnt ihr natürlich machen. Hatte ich aber keinen Nerv zu! Den TK-Rosenkohl in einen Topf mit leicht gesalzenem Wasser geben und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Wasser abgießen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Kleingeschnittene Zwiebeln hinzufügen und kurz anbraten. Rosenkohl und zerdrückten Knoblauch dazu geben. Immer mal umrühren. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sojasahne einrühren und kurz einkochen lassen. Dann die gehackte Petersilie unterrühren

Pilzsauce
Zutaten:
500 g Champignons
2 rote Paprika
2 Möhren
2 Zwiebeln
vegane braune Instantsauce
Rotwein! (Eine Tasse sollte reichen. Hicks)
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Paprikagewürz
Agavendicksaft
Olivenöl

Diese Sauce hab ich erfunden. Sie ist super und ich bin stolz darauf! Sie geht so:
Die Paprika entkernen und die Möhren, Zwiebeln und die Knoblauchzehe schälen. Dann müssen die in GANZ kleine Stücke gehackt werden. Ich habe dazu so ein kleines Häckselgerät, das müssen wirklich ganz kleine Stückchen sein. Diese Mini-Stückchen brät man dann in Olivenöl an. Wahrscheinlich ist die Pfanne dann voll, dann muss man für die Pilze eine andere nehmen. Die Pilze werden geviertelt und ebenfalls in Olivenöl angebraten. Wenn man eine riesige Pfanne hat, kann man bestimmt auch alles in eine tun, aber Pilze müssen schon direkt Bodenkontakt (und Ölkontakt) haben, damit sie gut werden. Wenn die Pilze etwas geschrumpft und gebräunt sind wirft man sie dann zu dem restlichen Gemüse. Jetzt kann man es mit Salz, Pfeffer und Paprikagewürz würzen und ordentlich Rotwein dazugeben. Zum Binden kann man dann eine vegane Instantsauce nach Packungsanweisung dazu tun. Dann noch etwas Agavendicksaft rein und fertig ist die Sauce! Genial. Schmeckt zu allem!

Fertig angerichtet auf dem Teller sieht es dann so aus:

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Toll oder?

Und wie hat jetzt der Braten geschmeckt? Sehr, sehr gut. Saftig und zart, schöne Konsistenz, geschmacklich kann ich das nicht so genau definieren. Sehr intensiv, das kann natürlich auch an meiner Marinade gelegen haben. Ich würde den Braten jedenfalls wieder kaufen. Auch wenn mich der Preis immer noch etwas stört, aber gut, sowas isst man ja auch nicht jeden Tag. Es ist auch noch ne Menge übergeblieben, wir konnten am nächsten Tag nochmal davon essen. Jedenfalls gibt’s ne absolute Kaufempfehlung!

Es gab übrigens noch einen Nachtisch. Den könnt ihr euch hier ansehen!

Nachdem ich festgestellt habe, dass einige der veganen „Fisch“produkte gar nicht so schlecht sind, habe ich bei meiner letzten alles-vegetarisch-Bestellung mal eine Packung Thunfisch von Vantastic Foods mitbestellt. Ich mochte früher gerne Thunfisch und wollte das gerne mal ausprobieren.

Hier ist es:

Thunfisch1Nicht besonders ästhetisch, aber egal. Viele leckere Dinge sind drin:

Sojafasern, Zucker, Salz, Sojaöl, Gewürze, naturidentisches Aroma.

Nix schlimmes also. Viel schlimmer hingegen ist der Preis. 5,89 € für 300g. Mal im ernst, da ist doch fast nur Soja drin, wie rechtfertigt sich denn bitte diese Summe? Find ich irgendwie nicht in Ordnung für ein bisschen Soja mit Gewürz! Ich habe zwar keine Ahnung von Fischpreisen, aber richtiger, echter Thunfisch mit Tomantensauce ist doch sicher sogar günstiger oder? Generell finde ich viele der veganen Produkte sehr überteuert. Wenn mehr Leute vegan leben wollen, muss man denen auch mal mit den Preisen entgegenkommen, wie soll man sich das denn leisten? Zusätzlich finde ich diese 300g viel zu viel. Ich würde lieber eine kleinere Portion kaufen, so viel auf einmal können wir hier gar nicht verwerten. Man isst das ja nicht pur oder so.

Aber zurück zum Fisch.

Wenn man ihn auspackt, erhält man eine ziemlich ölige, faserige, aber dennoch aneinander haftende Masse mit (meiner Meinung nach) authentisch anmutendem Fischgeruch. Man muss es dann erstmal auseinanderfriemeln, damit man es weiter verarbeiten kann. Geht aber ganz gut. Geschmacklich ist das Zeug lecker. Ich finde, es schmeckt so ähnlich wie richtiger Thunfisch, Fleischesser behaupten das Gegenteil. Die Konsistenz ist auch gut, kann man echt nicht meckern. Der Thunfisch lässt sich vielseitig verwenden, z.B auf Pizza, in Pasta oder man kann ihn in Teigtaschen füllen. Ich hab dann auch nochmal welchen bestellt.

Fazit: Zu teuer aber lecker!

Bei meiner letzten Bestellung von alles-vegetarisch habe wieder mal eine Fischalternative bestellt. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach dem optimalen Ersatzfisch. Diesmal habe ich das Veggie Fischsteak von Vantastic Foods ausprobiert. Das sah auf der Seite im Shop lecker aus, und diesmal wurde ich auch nicht mit einer bösen optischen Überraschung beim Auspacken bestraft, nein, die Fischsteaks sahen live ebenso gut aus:

Fischsteak 1

Die finde ich wirklich appetitlich. Und auch die Inhaltsstoffe sind lecker:
Sojaeiweiß, Seetang, Wasser, Sojaöl, Stärke, Zucker, Salz, Gewürze

Kein garstiges Yams! Sondern leckeres Soja und köstlicher Seetang. Das kann ja nur schmecken. 🙂 Stellt sich nur wieder die Frage: Was macht man damit? Da in so ner Packung ja ne ganze Menge drin ist, 300 Gramm nämlich, habe ich mir die Fische eingeteilt und an zwei Tagen hintereinander damit gekocht. Was man auf jeden Fall tun sollte: Anbraten. Mit etwas Öl in einer Pfanne. Hier ist mal ein Zwischenergebnis:

Fischsteak 2

Das sieht doch auch ganz lecker aus, oder? Und ich glaube, ich habe zu viel Öl genommen, das seh ich ja jetzt erst! Das schwimmt ja richtig! Naja, jetzt hab ich den „Fisch“ erstmal probiert. Er ist SEHR, SEHR lecker. Ich finde, es schmeckt sogar nach Fisch. Und die Konsistenz ist auch toll. Ich bin wirklich begeistert, das ist total lecker! Zwar mit fast sechs Euro nicht ganz billig, aber ich finde, das lohnt sich. Diesen Fisch werde ich jetzt öfter kochen. 🙂

Hier sind zwei Rezepte zum Ausprobieren:

Fischsteak mit Kartoffeln und Rahmspinat
Fischsteak mit Rahmwirsing und Basmatireis

Letztens habe ich eine Großbestellung bei alles-vegetarisch gemacht, ein netter Onlineversand für vegane Produkte. Während ich mich so durch die verschiedenen Produkte klickte, um eins zu finden, welches ich noch nicht ausprobiert habe (und es gibt derer eine Menge!), blieb ich an einem gar netten Artikel hängen, dem Veggie Brathähnchen von Vantastic Foods. So ähnlich sah das Hähnchen im Shop aus:

Huhn2Dazu steht folgendes geschrieben: „Ein halbes Brathähnchen in bestechender Form für eine verblüffend authentische Optik.“ Das hätte mich eigentlich schon auf das bevorstehende Übel hinweisen müssen, aber ich nehme solche Texte im Moment nicht sehr ernst. Man erinnere sich nur an die Vegarnelen letztens… Naja ich hab es bestellt. Um dann bei der Lieferung geradezu in eine Schockstarre zu verfallen, denn folgendes Grauen bot sich meinen armen, geplagten Augen:

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WHY U DOIN‘ DAT VANTASTIC FOODS! WHY???? Mein erster Verdacht: Die haben mir ein echtes Huhn geschickt. Aber ein Blick auf die Zutatenliste verriet: Texturiertes Sojaeiweiss, Soja-Isolat, Pflanzenöl, Zucker, Sojasauce, Gewürze. Kein Huhn. Mein zweiter Verdacht war: Sicher haben die da auch noch echte Knochen reingebaut, damit es noch authentischer wirkt. Man konnte es aber biegen. Keine Knochen. Ich hab es in den Kühlschrank getan. Nach ganz, ganz hinten. Weit, weit aus meinem Sichtfeld. Und dann habe ich es vergessen.

Einige Zeit später haben Kai und ich mal wieder einem unserer Lieblingsrestaurants einen Besuch abgestattet, dem Fegefeuer in Münster, welches ja grandioserweise nicht nur Fleisch serviert, sondern auch eine vegetarische und sogar eine vegane Karte hat. Dort bestellte ich, ohne Böses zu ahnen, den sogenannten „Freyflug“, ein Seitan-Brathähnchen mit Knusperpanade auf buntem Kürbis-Zucchini-Gemüse in Orangen-Tunke, dazu Minzreis. Ihr ahnt es schon. Was da serviert wurde, war jenes ekelige Huhn! Zum Glück, muss ich aus heutiger Sicht sagen. Denn es schmeckte gar grandios! (Wie eigentlich alles im Fegefeuer…) Also alle bitte da hingehen und das Huhn essen. Plötzlich erschien mir die Zubereitung des Viechs im Kühlschrank gar nicht mehr so abwegig…

Als mich also mein experimentierfreudiges (und nebenbei fotografisch sehr talentiertes) Schwesterlein Nemontemi besuchte, fassten wir den Plan, das Vieh zu schlachten. Damit wir die Form nicht länger ertragen mussten, zerhackten wir es in Streifen und brieten es in einer Pfanne in etwas Öl. Jetzt sieht es lecker aus, jawohl!

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Aber nur so ein langweiliges gebratenes Huhn ist ja nix. Darum haben wir es in eine leckere China-Gemüsepfanne geworfen. Man hätte es aber auch in ein indisches Essen werfen, es klassisch deutsch mit Kartoffeln und Gemüse zubereiten oder es pur essen können, es schmeckt super. Hat einen schönen Eigengeschmack, wirklich etwas huhnig meiner Meinung nach. Die Konsistenz ist auch toll, es ist nicht schwammig oder so, sondern schön fest und es lässt sich gut knusprig anbraten ohne Ärger zu machen.

Einzig eine Frage tut sich nun auf. Beim Fegefeuer besteht das Teil angeblich aus Seitan (soweit ich weiß ist das Weizeneiweiß), meins laut Packung aber aus Sojaeiweiß. Ist mir aber auch egal, es ist lecker und vermutlich dasselbe Produkt. Welches übrigens bei alles-vegetarisch 4,89 € (200g) kostet. Nicht günstig, aber es gibt dennoch eine unbedingte Kaufempfehlung von mir!

Hier ist noch ein Bild der Chinapfanne mit Huhn:

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Ich muss dringend wieder bei alles-vegetarisch bestellen…

Rewe hat eine gar wunderbare Ecke im Kühlregal, da finden sich allerlei leckere Produkte der Firma Veggie Life. Veggie Life gehört zu Tofutown, und damit zu den „Guten“. 🙂 Wir kaufen deshalb gern etwas aus diesem Regal. Eins der Produkte, die regelmäßig in unserem Einkaufswagen landen, ist die gute Velami. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine vegane Salami. So sieht die Packung aus:

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Wie auf der Packung zu lesen, ist die Velami nicht nur vegan, sondern auch cholesterinfrei, Bio und Premium. Wie wir ja alle wissen ist Cholesterin eh böse. Und Bio ist gut. Die Welt lässt sich so einfach in richtig und falsch und gut und böse einteilen! Und Premium….nun Premium MUSS einfach auch was Gutes sein! Das Wort hört sich jedenfalls gut an. 🙂

Das ist drin:
Räuchertofu* (24%), Trinkwasser, Weizeneiweiß* (22%), Tofu *(7%), Sonnenblumenöl*, Gewürze*, Meersalz, Rohrohrzucker*, Verdickungsmittel (Johhanisbrotkernmehl* & Seetangextrakt), Mandeln*, Rote Beete*, Matodextrin*, Hefeextrakt, Palmfett*, Sellerie*, Senf*, Rauch.
* aus kontrolliert biologischem Anbau

Ich hab mal gelesen, dass man Palmfett vermeiden soll, weil dafür irgendwelche Wälder abgeholzt werden oder so. Muss ich nochmal nachforschen. Hier ist es jedenfalls drin. Naja.

Ausgepackt und auf ein Brötchen gelegt sieht die Velami zugegebenermaßen nicht soooo lecker aus:

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Sie sieht aber auch immerhin gar nicht aus wie ne Salami, die Velami. Ohne eklige Fettstücke, die einem zwischen den Zähnen hängen bleiben. Das weiß ich noch, dass das so war früher. Mir wird gerade schlecht. Also lieber diese Velami essen, ohne Fettstücke. Ein weiterer Vorteil der Velami ist, dass sie einfach total lecker ist. Sehr würzig und die Konsistenz ist auch gut. Kais Lieblings“wurst“. Eine kleiner Test unter Fleischessern mit verschiedenen Wurstimitaten ergab, dass ihnen diese Wurst am Besten gefiel, allerdings sagten beide, dass sie richtige Wurst immer noch lieber äßen. Schade. Ich mag die Velami. 🙂

Ich habe es getan! Ich habe mich erneut auf eine vegane Variante eingelassen! Und dass, obwohl ich immer noch ein wenig von den Veggie Riesegarnelen traumatisiert bin. Aber ich konnte nicht widerstehen, als ich die Dinger im Onlineshop von alles-vegetarisch sah. Immerhin waren diese Vegarnelen auch ein ganzes Stück günstiger als die Veggie Riesengarnelen, sie kosteten 2,99 für 150 Gramm. Und das Wichtigste: Sie sind nicht aus Yams, sondern aus Tofu. Logisch, sie sind ja auch von Lord of Tofu!

Ich hab die Dinger also bestellt und mich schon total gefreut auf Garnelen! Yay! Das Paket von alles-vegetarisch kam dann auch sehr schnell an und enthielt unter anderem dieses hier:

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Ja, sieht doch super aus! Auf son Spieß hätte ich auch wohl Hunger gehabt, aber ich habe gar keine Spieße. Ich sollte mir mal Spieße zulegen. Sowas vergesse ich immer…

Also. Wie auf der Packung zu sehen, sind die Garnelen nicht nur vegan, sondern auch ausschließlich aus Bioland Sojabohnen zubereitet, heißt also, kein Genfood. Gut!

Das ist drin:
Zutaten: Tofu* (Wasser, Sojabohnen*, Gerinnungsmittel: Kombucha*) 95%, Sonnenblumenöl*, Meersalz, Gewürzmarinade* (Wein*, Agavendicksaft*, Karottensaft*, Dill*, Französische Meeresalgen, Zitronensaft*) (* = aus kontrolliert biologischem Anbau)

Hört sich lecker an. 🙂 Ich war gespannt und öffnete die Packung….um DAS zu entdecken:

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Äh. Hä? Wo sind denn das Garnelen bitte? Das sind komische, eckige Blöcke! Versteh ich nicht. Nochmal Packung gelesen, da stand eindeutig drauf: Tofu geformt wie Garnelen. Dann ist das wohl die seltene Spezies der Blockgarnele. Oder der Quadergarnele. Also für die Form gibt’s mal n Punkt Abzug direkt!

Ja. Was sollte ich nun tun? Ich hatte vorgehabt, die Garnelen zu braten, lecker mit Knoblauch, und sie auf einen Salat zu legen. Das hätte mit diesen Quadern aber doof ausgesehen. Deswegen hab ich sie kleingeschnitten, wie geplant zubereitet und dann anschließend auf den Salat getan. Das sah dann so aus:

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Lecker, ne? Ich war gespannt und probierte die Blockgarnelen. Ja. Tofu. Es schmeckte einfach wie normaler, ungewürzter, vielleicht leicht öliger Tofu. Aber auch nicht ansatzweise nach Garnelen, Fisch oder Meer. Oder Seetang. Was ist das denn? Versteh ich nicht. Kai fand es auch lecker „Boah, zum Glück schmecken die nicht nach Garnelen, ich finde Garnelen eklig“. Aber was hat das jetzt mit Garnelen zu tun? Es schmeckt nicht wie Garnelen, es sieht nicht aus wie Garnelen, warum nennt man das dann Garnelen? Meine einzige Erklärung war, dass es sich um einen Fehler in der Produktion gehandelt haben könnte. Dass in der Packung vielleicht ein falsches Produkt war. Deswegen habe ich Lord of Tofu erstmal eine Mail geschrieben und um Aufklärung gebeten. Leider sind die Leute bei Lord of Tofu wohl keine Lords of Emailing, jedenfalls habe ich keine Antwort bekommen. Mein Fazit darum: Diese Produkt schmeckt zwar (und zwar wie Tofu) aber nicht nach Garnelen. Warum sollte man es dann kaufen? You had one job, Lord of Tofu!

 

 

Letztens im Asialaden fand ich diese wunderschöne Dose:

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Ist sie nicht wunderwunderschön? Ich konnte mich jedenfalls kaum einkriegen vor Freude und musste dieses Kleinod erwerben. Ich hab ungefähr drei mal die Zutaten gelesen, weil es so echt aussah. Wie ne echte tote Ente. Eklig eigentlich. Naja.

Lange Zeit verbrachte die Ente dann im Schrank, ich wusste nicht was ich damit machen soll. Als ich eines Tages eine gar köstliche Thai-Kokos-Gemüsepfanne zubereitete, dachte ich so bei mir: „So öffne geschwind diese Dose mit der Ente und werfe sie hinein, sie eignet sich gar hervorragend“. Gesagt, getan, Dose nach langem Kampf geöffnet. Heraus kam dieses:

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IIIIIIIIIIIIIIIIIIh! Das kommt mir nicht in mein Essen! Garstige, garstige Ente! Da sind ja sogar so hautartige Strukturen zu erkennen! Ein kleines Fitzel abgeschnitten, probiert, bah, bah, ab in den Müll damit. Oh, wait. Ich muss es doch noch testen für Alpacafood…..später. Das Ding landete im Kühlschrank und ich entwickelte einen hinterlistigen Plan.

Am nächsten Tag kam mein lieber Ehegemahl Kai nach Hause und hatte viel Hunger. Ich auch. Dummerweise war nur noch ganz wenig von dieser leckeren Gemüsekokospfanne übrig und Kai mochte die eh nicht so gerne. Also schlug ich ihm vor, eine gar leckere, vegane Ente zu kochen, für ihn allein. Fand er gut. Ich auch, denn die Gemüsepfanne war nun meins, meins allein! HAHAHAHA.
Da ich dieser Ente aber immer noch misstraute, hatte ich extra nochmal die Zutaten gelesen, Kai ist ja jetzt auch Vegetarier. Das ist drin:

Gluten (ich meine es war Weizen), Salz, Zucker, Sojasauce, Maisöl. Kein Huhn! Gibt es eigentlich auch tierisches Gluten? Vielleich war das ja Gluten aus Schwein oder so…

Ich habe die Ente kleingeschnitten und in ordentlich Öl gebraten. Danach schmeckte sie schon viel besser. Und sie sah auch viel besser aus, hier ist der Beweise:

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Aber immer noch nicht meins, da war so ein komischer Nachgeschmack. Dann hab ich jedenfalls noch Reis hineingeworfen und ein wenig Salz und Knoblauchpulver und am Ende noch zwei Eier durchgemixt. Das sah dann so aus:

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Was soll ich sagen? Mir schmeckte es überhaupt gar nicht! Diese Ente! Und diese Eier! BAAAAH!

Der Kai fand es supertoll und will jetzt mehr von diesen Enten. Ich kauf ihm dann mal welche…seufz.

 

 

 

Ich habe heute zum ersten Mal Sojaschnetzel ausprobiert. Irgendwie waren die mir nie so richtig geheuer und darum habe ich die nie gekauft. Jetzt aber kam ich nicht drumrum, denn meine Freundin Émilie hat mir welche aus England mitgebracht. Hier sind sie:

Sojaschnetzel

Dies sind also englische Sojaschnetzel. Die sehen aber genauso aus wie die, die man in Deutschland bekommt, im Reformhaus oder im Bioladen oder im veganen Spezialhandel. Die Zubereitung geht auch genauso. Man muss sie in etwas Wasser, vermischt mit ein wenig Öl einweichen. Ich habe die Dinger danach noch wieder ausgepresst, weil ich Angst hatte, dass die zu schwammig werden. War auch gut so glaub ich.

Jedenfalls kann man die Schnetzel dann eigentlich für alle Gericht verwenden, für die man normalerweise Fleisch braucht. Sind praktisch und brauchbar. Geschmacklich eher unauffällig, die Konsistenz war nach dem Auspressen echt gut. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die englischen genauso gut sind wie die deutschen Sojaschnetzel, darum gibt’s von mir ne Kaufempfehlung.