Category: Fertiggerichte


Salate von Vitaquell

Es gibt da einen Salat von der Firma Vitaquell, der sogenannte Schwedensalat, den liebe ich ganz besonders doll. Das ist er:

Schwedensalat

Der ist so super! Es ist rote Bete drin und Tofustückchen und einen ganz ähnlichen Salat habe ich immer in Schweden gegessen, als ich mit meinen Eltern mal da war. Wir waren übrigens in Ystad und haben Wallander gesucht, aber ihn nicht gefunden. Aber mein Vater hat seine Wohnung ausfindig gemacht…egal. Also diesen Salat esse ich totaaaaaaal gerne. Auf Brot. Aber als ich letztens die Zutatenliste las entdeckte ich folgendes:

Zutaten: Rapsöl, Rote Bete (20%), Wasser, Zwiebeln, Tofu (Wasser, Sojabohnen, Magnesiumchlorid) (9%), Gurken, Äpfel (4%), Rohrzucker, Apfeldicksaft, Ananassaft, Gewürze, Senf, Eiklar, Weinessig, Branntweinessig, Maisstärke, pflanzliches Eiweiß (z.T. hydrolysiert), Zitronensaft, Maltodextrin, Kartoffelstärke, natürliche Aromen (enthalten Sellerie), Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, Meersalz, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Hefeextrakt, Raucharoma, Kräuter.

Wie jetzt, Eiklar? Muss das denn sein? Warum müssen die da Ei reintun? Ist denen nicht klar, dass die ganz viele Kunden dadurch NICHT ansprechen? Na super. Ich wollte doch vegan werden. Aber ohne diesen Salat? Zum Glück ist die Firma Vitaquell auch auf Facebook! Da hab ich die schnell mal angeschrieben und gefragt ob sie nicht in Zukunft das Ei weglassen können und es vielleicht durch etwas anderes ersetzen könnten. Agar Agar zum Beispiel oder Guakernmehl. Oder was auch immer. Und nach etwa zwei Wochen (die scheinen ja nicht sehr aktiv bei Facebook zu sein) bekam ich auch meine Antwort, allerdings wurde auf meine Frage gar nicht eingegangen. Stattdessen wurden mir vegane Alternativen der Firma empfohlen. Toll. Ich will aber Schwedensalat.

Trotzdem habe ich dann beim nächsten Einkauf im Reformhaus ein paar der empfohlenen veganen Sorten gekauft. Das sind sie:

Salatvariation

Nordsee, Rindvleisch, Thunvisch und – ganz rechts und besonders verheißungsvoll: Vikinger! Das sieht ja aus wie mein Schwedensalat!

Was aber negativ auffällt: In den veganen Salaten ist weniger drin! Der Preis war aber glaube ich der gleiche! (c.a. 3 Euro) Das werde ich nochmal genauer untersuchen müssen.

So, jetzt aber mal zum Produkttest!

Salate 1

Auf der rechten Seite ist der Salat, in den ich die meisten Hoffnungen gesteckt hatte – der Vikingersalat. Das ist drin:

Zutaten: Rote Bete (22 %), Rapsöl, Wasser, Zwiebeln (10 %), Gurken (9 %), Sojaextrudat, Rote Betesaft (6 %), Rohrzucker, Äpfel (4%),  Branntweinessig, Senfsaaten, Apfeldicksaft, Traubensaft, Gewürze (enthalten Sellerie), Maisstärke, Erbsenprotein, Zitronensaft, Ananassaft, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, Kräuter, Karamellzuckersirup, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Hefeextrakt, Meersalz, natürliche Aromen.

Ja. Ist ja fast so ähnlich. Fehlen nur die schönen Tofustückchen. Das macht mich traurig. Lecker ist er, aber nicht so gut wie der Schwedensalat. Seufz.

Auf der linken Seite befindet sich der Rindvleischsalat. Mit folgenden Zutaten:

Zutaten: Paprika (29 %), Gurken (23 %), Rapsöl, Zwiebeln, Rohrzucker, Sojaextrudat, Knoblauch, Wasser, Senfsaaten, Gewürze, Maisstärke, Branntweinessig, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, Farbstoff Paprikaextrakt, Kräuter, Meersalz, Hefeextrakt, natürliche Aromen.

Also der schmeckt auch gut. Nicht nach Rindfleisch, aber lecker. Ich dachte auch ich hätte da so Imitatstückchen drin gehabt aber laut Beschreibung sind gar keine drin. Mmh. Was das wohl war? Vielleicht dieses mysteriöse Sojaextrudat? Schnell gegoogelt was das ist: Jau! Passt. Das scheint ein anderer Name für Sojaeiweiß zu sein. Okay. Ist das auch geklärt.

Salate 2

Hier befindet sich auf der linken Seite der Thunvischsalat. Das ist drin:

Wasser, Rapsöl, Erbsen (8 %), Mais (8 %), Paprika (8 %), Erbseneiweiß, Rohrzucker, Branntweinessig, Senfsaaten, Gewürze, Kräuter, Apfeldicksaft, Traubensaft, Karamellzuckersirup, Hefeextrakt, Verdickungsmittel Xanthan, Zitronensaft, Meersalz, natürliche Aromen (enthalten Spuren von Weizen = glutenfrei). Kann Spuren von Sellerie enthalten.

Also für meinen Geschmack ist da irgendwie zu viel Gemüse und zu wenig Thunfisch drin. Das, was sich so ein bisschen wie Thunfisch anfühlt ist dann wohl das Erbseneiweiß? Kann man eigentlich aus jedem Gemüse so ein Protein gewinnen und Fleisch damit imitieren? Wahnsinn. Dieser Salat war aber nicht so mein Fall. Ich wollte Thunfischgeschmack!

Und zu guter Letzt nun der Salat auf der rechten Seite: Nordsee. Darauf steht auch noch: Wie Krabben! Krabben? Sind da aber nicht drin. Dafür dies hier:

Zutaten: Rapsöl, Weiße Bete (18 %), Wasser, Gurken (8 %), Tomaten (8 %), Zwiebeln,  Äpfel, Rohrzucker, Sojamehlextrudat (3 %), Branntweinessig, Senfsaaten, Gewürze, Maisstärke, Erbsenprotein, Hefeextrakt, Stabilisatoren Guarkernmehl und Xanthan, natürliche Aromen, Raucharoma, Meersalz.

Weiße Bete! Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Fand ich jetzt auch nicht so spannend. Schmeckt schön nach Dill, aber die Konsistenz ist irgendwie doof. Und diese Möchtegern-Krabben, diesmal aus Sojamehlextrudat sind auch eher geht so.

Klarer Testsieger vom Geschmack her also immer noch der Schwedensalat. Schade, dass da Ei drin ist! 😦

Aber: Lecker sind auch Rindvleisch und Vikingersalat.

Die anderen sind auch nicht schlecht, aber eben nicht so ganz mein Fall.

Es gibt auch noch mehr vegane Salate von Vitaquell, nämlich Curry Gevlügel, Gevlügel Exotic, Ananas-Sellerie, Gemüse- und Karottensalat. Die letzten drei hören sich für mich eher lame an aber ich glaub ich probier demnächst nochmal son Gevlügel-Dingsi.

Dennoch: Mein Apell an Vitaquell: MACHT AUCH DIE VEGETARISCHEN SALATE VEGAN! DAS KANN DOCH SO SCHWER NICHT SEIN!

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Bei Rewe in der Kühltheke habe ich beim letzten Einkauf die Produkte der Firma Natsu entdeckt. Neben verschiedenen Sushi-Variationen, die leider außer einer (Sumida) allesamt mit Fisch sind, gibt es auch noch Sandwiches, Wraps, Suppen, Saucen und Salate. Einer dieser Salate landete in meinem Einkaufswagen, nämlich der sogenannte Edamame-Salat.

Edamame Salat

Edamame kannte ich bislang nicht und ich habe mich im Internet mal schlau gemacht. Die Seite Essen & Trinken berichtet:

„Der japanische Begriff Edamame heißt so viel wie “Bohnen am Zweig” und bezeichnet zum einen die noch unreif geernteten Sojabohnen selbst, zum anderen eine daraus zubereitete beliebte Speise: Die im ganzen gegarten Bohnen werden in japanischen Izakaya (Kneipen) zum Bier gereicht.“ Oh, Bier! Schade, dass ich kein Bier da habe… dann schreiben sie noch: „Edamame haben im Gegensatz zur reifen Sojabohne eine leuchtend grüne Farbe und eine weiche Konsistenz. […] Edamame enthalten besonders viele Proteine und Ballaststoffe. Das macht sie ernährungsphysiologisch zu einer wertvollen Snackalternative zu Chips oder Flips.“

Hört sich gut an! Bier mit Edamame-Snacks, muss ich mal ausprobieren. Vielleicht kann man die ja irgendwo ohne Salat kriegen, es wäre etwas nervig, die erst da raussuchen zu müssen.

Im Edamame-Salat sind aber nicht nur diese Edamame, sondern auch viele andere leckere Dinge: Quinoa, Zucchini, rote Paprika, Karotten, Frühlingszwiebeln, Petersilie und dazu gibt es noch ein kleines Tütchen mit Misodressing. Dieses enthält Misopaste (Wasser, Sojabohnen, Reis, Salz, Alkohol), Reisessig (Wasser, Essigsäure, Reiseiweiß), Wasser und Zucker. Der Salat ist damit vegan. Sehr schön!

Wenn man den Salat mit dem Misodressing vermischt sieht er so aus:

Edamame Salat2

Lecker oder? Nur etwas wenig vielleicht, so als Hauptmahlzeit. Deswegen habe ich mir noch ein Brot mit Tomaten gemacht, als Beilage. Dann hatte ich genug essen, und es war auch wirklich sehr lecker. Die Edamame Bohnen haben eine angenehme Konsistenz, genau wie der Quinoa. Durch das separate Dressing ist es nicht durchgematscht, sonder locker und bissfest. Der Salat hat mir sehr gut geschmeckt und ich werde ihn beim nächsten Mal wieder kaufen. Die Kombination mit meinem Tomatenbrot kann ich auch nur empfehlen, allerdings kann man Tomatenbrot zu fast allem essen.

Es gibt auch noch weitere Salate der Firma, die ich interessant finde, z.B. einen Bulgursalat, der leider Karmin enthält, das aus Schildläusen hergestellt wird. Das ist übrigens sehr eklig. Warum sollte man Läuse in seinem Essen haben wollen? Bah! Ansonsten gibt es noch zwei vegetarische Salate: Linsensalat und Quinoa-Salat.

 

Auf einer meiner letzten Shoppingtouren durch den Biomarkt fand ich gar lecker aussehenden Königsberger Klopse der Firma Eden: Eden, Bruno Fischer und Martin Evers Naturkost, die vom gleichen Produzenten hergestellt werden haben übrigens vor kurzem fusioniert, so dass sich das Design einiger Produkte verändert hat. Drin ist aber immer noch das gleiche. Also. Hier ein Bild der Klopsdose:

Königsberger Klopse1

Ab und zu gibt es bei uns ja doch mal Dosenfraß, meine komischen Arbeitszeiten erlauben mir nicht immer, ausgiebig zu kochen. Da hab ich die mal eingepackt. Obwohl mich schon wieder ärgert, dass das Zeug nicht vegan ist, folgendes ist nämlich drin:

Wasser, Sojabällchen (25%) (Sojaflakes (45%), pflanzliches Fett, Wasser, Eieiweiß, Sojaeiweiß (6%), Weizengluten, Schnittlauch, Petersilie, Salz, Zwiebelpulver, Pfeffer, Knoblauch, Curcuma, Senfmehl, Verdickungmittel Guarkernmehl, natürliches Aroma, Spinat, Säureregulator Calciumlactat), Kapern (2,5%), Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Magermilchpulver, Maisstärke, Salz, Zucker, Pfeffer, Zwiebelpulver, Verdickungsmittel Guarkernmehl, Zitronensaftkonzentrat

Was denken sich diese Hersteller eigentlich? „Hey, lass uns ein vegetarisches Fertiggericht machen. Aber wir werfen ein gaaaaaaanz kleines bisschen Ei hinein, damit alle Veganer sauer sind! Muahahahaha!!!“ Ich meine, ist denen nicht klar, dass die damit ihre eigene Zielgruppe dezimieren? Naja, wie ihr wisst, sehe ich das ja eh nicht so dogmatisch also hab ich das Zeugs gekauft, finde es aber dumm.

Irgendwann kam dann der Tag, an dem ich keinen Nerv zum Kochen hatte und ich beschloss, diese Klopsdose zu öffnen. Der Anblick, welcher sich mir bot, war folgender:

Königsberger Klopse2

Mmh, geht so, ne? Man beachte, dass die (sehr, sehr dünne) Sauce so glitzert, das sind Fettaugen. Warum muss da denn jetzt so viel Fett drin sein? *ärger*

Ich dachte mir dann ich mach mal Kartoffeln und Spinat dazu, weil irgendein Gemüse hätte mir sonst gefehlt und die Sauce sah so verdächtig nach nichts (außer nach Fett) aus, da hatte ich Angst, dass die Kartoffeln zu trocken werden. Ich hatte noch eingefroreren Würzspinat, das passte so gut zu Dosenfraß, so dass ich den genommen habe und nur noch Kartoffeln zu kochen brauchte. Auf dem Teller sah das ganze dann schon besser aus:

Königsberger Klopse3

Aber, was soll ich sagen? Die Kartoffeln und der Spinat waren lecker, die Klopse nicht. Trotz der drei Millionen Zutaten waren die Klopse in meinen Augen (oder eher auf meiner Zunge) geschmacklos und die Sauce war auch sehr enttäuschend. Tja, das hat man davon, wenn man zu Dosen greift…obwohl, es gibt auch leckere Fertiggerichte, es kommt nur nicht so oft vor, deshalb werde ich natürlich am Ball bleiben, weiter ausprobieren und hier davon berichten.

 

Gestern Mittag gab’s mal ein Fertiggericht. Und zwar eins aus dem Rewe-Kühlregal von Veggie Life. Ich hatte ja schon berichtet, dass es bei Rewe neuerdings eine große Auswahl veganer Produkte gibt, die ich nun nach und nach ausprobieren werden.

Also die Kebap Paella. Drin sind 250 Gramm und die Packung sieht so aus:

Paella1

Das ist drin:

Reis*(39%), Paprika*(8%), Erbsen*(8&), Möhren*(8%), Mais*(8%), Trinkwasser, Weizeneiweis*, Tofu (5%), Röstzwiebeln*, Sonnenblumenöl*, Gewürze*, Rohrzucker*, Meersalz, Zitronensäure, Sellerie*
*aus biologischem Anbau
Tofu aus Bio-Sojabohnen ohne Gentechnik

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Entweder in der Mikrowelle oder im Wasserbad erwärmen oder das Ganze einfach in deinen Topf kippen und erhitzen. Ich habe mich für letzere Variante entschieden und noch etwas Wasser zugegeben damit es nicht anbrennt.
So sieht’s dann aus:

paella2

Geschmacklich ist es ganz gut, könnte etwas mehr gewürzt sein. Das „Fleisch“ schmeckt sehr gut, die Konsistenz ist sehr gut, fast wie echtes Fleisch. Es ist sehr viel Mais drin, dieser ist mir aufgefallen, da ich bei Mais etwas pingelig bin, ich mag eigentlich nur den von Bonduelle. Die Konsistenz von dem Mais in diesem Fertiggericht hat mir nicht so gut gefallen, aber ich denke normalen Leuten, die nicht so einen Mais-Spleen haben, fällt da nix auf. Ich finde allerdings, dass da einfach zu viele Kalorien drin sind. 100 Gramm enthalten 230 Kalorien und da das ganze ja 250 Gramm sind, die man auch ganz aufessen muss, um satt zu werden, ist es echt schon ne Menge. Und da der Geschmack jetzt auch nicht soooo überragend ist werde ich es wohl nicht wieder kaufen. Aber für ein Fertiggericht schmeckt es wirklich ganz gut.

Für die Fans von Convenience-Produkten, hier mal etwas ziemlich Gutes. In vielen Asialäden findet man eine Menge verschiedener indischer Fertiggerichte der Firma MTR. Auf der Website kann man sich übrigens alle Produkte der Firma ansehen.

Für die Leute, die in meinem Umkreis leben sei an dieser Stelle mal der Aries Asian Shop in Münster empfohlen. Der hat echt alles was man so braucht. Jedenfalls! Es gibt ne Menge toller indischer Fertiggerichte, die einfach mitsamt Beutel in heißes Wasser gestellt werden. Dazu muss man dann nur noch Reis kochen. Die Fertiggerichte sind glaube ich ALLE vegetarisch und schmecken ziemlich gut. Hier mal als Beispiel, stellvertretend „Paneer Makhani“.

Zutaten: Tomaten, Wasser, Zwiebeln, Hüttenkäse Paneer, Indische Butterschmalz Ghee, Butter, Cashewkerne, Ingwer, raffiniertes Pflanzenöl, Salz, Knoblauch, Koriander, Zucker, roter Chili, Kümmel, Kurkuma, Copra, grüner Chili, Zimt, großer Kardamom, Lorbeerblätter, Nelken, Gewürze.

Aufgrund des indischen Hüttenkäses und natürlich wegen des Ghee (geklärte Butter) ist das Gericht allerdings nicht vegan. Wenn man es dann erwärmt hat sieht es dann so aus:

Nicht spektakulär, zugegeben. Die Käsestücke sind vielleicht auch etwas kleiner als auf der Packung und sie schwimmen nicht oben. Trotzdem lecker! 🙂

In Kombination mit Reis und indischen Traum Monden ergibt sich z.B. folgendes, leckeres Essen:

Oder, mit indischen Bratkartoffeln, Reis und Poppadums: