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Jetzt kommt mal ein klassisches deutsches Rezept. Ich steh eigentlich nicht so sehr auf deutsches Essen. Man braucht immer 400 verschiedene Töpfe und Pfannen um dann hinterher separate Dinge auf dem Teller zu haben die lange nicht so gut schmecken wie asiatisches oder italienisches Durcheinander. Aber manchmal koche ich sowas dann doch, nur leider bin ich jemand der die Saucen die standardmäßig dazu gehören nicht selbst macht, sondern Fertigprodukte benutzt. Muss ja auch mal sein. 🙂

Zutaten (für 3 Personen):

10 Kartoffeln
1 Kopf Brokkoli
1 halbe Packung Klößchen „Vegetaria“
1 Packung Sauce Hollondaise (Wer will kann die auch selber machen. Ich will nicht.)
Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Hälften schneiden, kochen, danach abtropfen lassen.
Gleichzeitig Brokkoli in Röschen schneiden und kurz in Salzwasser kochen, danach abtropfen lassen. Die Sauce Hollondaise zu dem Brokkoli in den Topf geben, erhitzen.
Die Klößchen für wenige Minuten in etwas Olivenöl anbraten.

Auf Tellern anrichten, fertig.

Fazit: War wohl ganz ok. Für Leute, die gern deutsch essen. Am besten war der Brokkoli. 😀

Und aus den Resten (Der Brokkoli war natürlich dann alle) kann man noch DIES HIER machen!

Veggieburger mit Pommes

Da die Veggieburger bei Mc und King nicht so richtig toll sind, greift der Fast Food verwöhnte Vegetarier dann doch auch gern mal zum Burger Marke Eigenbau. Das kann natürlich jeder machen wie er will, hier ist mein Rezept für geniale Burger nach Alpaka-Art. Es richtet sich vor allem an totale Koch-N00bs. Dazu sind unbedingt notwendig folgende Zutaten pro Burger:

1 Burgerbrötchen
„Hackfleisch“ (z.B.: Burger „Vegetaria“ oder „Gut und Gerne“ Sojabratlinge)
Curry Ketchup
Hamburgersauce
Tomaten
Salatgurke
etwas Blattsalat
2 Scheiben Käse (zum Beispiel einfach diese fertigen abgepackten Scheiben, aber „richtiger“ Käse geht natürlich auch!)
Röstzwiebeln (man kann auch rohe Zwiebeln nehmen, oder Zwiebeln selber anbraten. Alles lecker!)

Dazu:
Backofenpommes und bei Bedarf Majonaise

Zubereitung:

Ofen auf 200° vorheizen, wenn fertig, Pommes (auf einem Bleck mit Backpapier schön verteilt) reintun.
Frikadellen nach Packungsanweisung zubereiten. (Bei Bratlingen zum Anrühren Quellzeit beachten)
Burgerbrötchen halbieren, auf die untere Hälfte reichlich Ketchup geben und mit Tomatenscheiben belegen. Darauf eine Scheibe Käse plazieren. Auf die obere Hälfte des Brötchens Burgersauce, Zwiebeln und Gurkenscheiben legen. Darauf kommt ebenfalls eine Scheibe Käse. Zwischen die zwei Käsescheiben kommt dann die Frikadelle und der Burger wird zusammengeklappt. (jaja, auf dem Bild hab ich’s andersrum gemacht…)
Falls die Pommes zwar schon gut schmecken aber noch nicht knackig sind kann man zwischendurch mal Umluft einschalten. Dann die Pommes aus dem Ofen nehmen und in eine Schüssel tun. Der Burger wird dann in den Ofen hinein hineingestellt, der Ofen kann aber ausgeschaltet werden. Die Pommes währenddessen mit etwas Salz vermischen, auf einen Teller legen, Majo drauf, Burger dazu, bon Appetit! Ein leckeres, kalorienreiches und total unspektakuläres vegetarisches Essen ist fertig! 🙂

PommesBurgerBurger mit Pommes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der linken Seite seht ihr einen Burger aus einem kleinen Pitabrot (oder wie das heißt) mit einer Frikadelle, die ich aus diesen Gut und Gerne-Dingern hergestellt habe, dazu diese geriffelten Pommes. Das ist alles sehr, sehr mächtig, das Brötchen ist echt riesig und massig, der Bratling dann dementsprechen auch. Auf der rechten Seite ist ein normales, kleines Hamburgerbrötchen zu sehen mit einem halbierten Vegetaria-Burger. Und mit normalen Pommes. Vermutlich ist links die gesündere, aber kalorienreichere Variante zu sehen. 🙂

Update:
Inzwischen esse ich immer mehr vegan und bin der Meinung, dass Käse auf diesem Burger nur stört. Ich habe auch ein paar mal mit veganem Käse experimentiert, da hab ich aber immer noch keinen gefunden, der mir schmeckt. Lasst ihn einfach weg, braucht kein Mensch, der Burger schmeckt super ohne! 😀

Heute möchte ich mal von den wirklich hervorragenden, auch von Fleischessern sehr geschätzten Vegetaria Burgern berichten. Man bekommt sie bei Real im Kühlregal bei den alternativen Produkten und sie sind auf der Basis von Weizenproteinen hergestellt und sind quasi mit dem Auspacken schon fertig.

Zutaten: Trinkwasser, Sojaeiweiß 14%, pflanzliches Fett, Weieneiweiß 6%, pflanzliches Öl, Eiklarpulver, getrocknete Zwiebeln, Aroma, modifizierte Stärke (aus Kartoffeln und Weizen), Speisesalz, Gewürze, Hefeextrakt, Emulgator: Lecithin (Soja)

Durch das Eiklarpulver sind die Burger leider nicht vegan, das ist aber auch schon der einzige Nachteil.

UPDATE: Angeblich sind die Produkte von Vegetaria inzwischen vegan! Ich werde das nochmal genauer checken.

Man kann die Burger also einfach in der Mikrowelle oder dem Ofen warmmachen, oder wie ich es tue, in der Pfanne. Ich halbiere die Dinger gern nochmal, da sie mir persönlich zu dick sind. Kurz von beiden Seiten angebraten sehen die Burger dann so aus:

Die Teile eignen sich hervorragend für klassische Hamburger, man kann sie natürlich auch pur essen. Sie sind wirklich sehr lecker, mein fleischessender Mann mag diese lieber als Fleischburger. 🙂 Wenn das mal keine Empfehlung ist!

Strammer Max

Nachdem die Vegan Slices nun schon in unserem Kühlschrank lagen und ich sie nicht essen wollte, überlegten wir was man damit wohl noch so anstellen könnte. Natürlich, man kann Strammen Max herstellen! Dazu braucht man pro Person:

2 Scheiben Vollkorntoast
2 Eier
4 Scheiben Veganslices
Öl
Margarine
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Eier in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Währenddessen die Toastscheiben toasten und mit Margarine bestreichen. Auf jeden Toast zwei Veganslices legen und je ein gebratenes Ei oben drauf legen. FERTIG!

Ein Festessen für Fans von deftiger deutscher Küche. Also nichts für mich! 🙂

Zutaten (für 2 Personen):

7 mittelgroße Kartoffeln

1 Packung Rahmspinat

1 Packung Käpt’n Tofus Knusperstäbchen

etwas Milch

etwas Butter oder Margarine

1 Prise Muskatnuss

Salz

 

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Salzwasser 20 Minuten kochen lassen. Gleichzeitig den Rahmspinat in einem Topf auf einer mittleren Stufe auftauen. Die Knusperstäbchen kurz bevor die Kartoffeln gar sind in einer Pfanne mit etwas Öl erhitzen und von beiden Seiten goldbraun anbraten Nach 20 Minuten die Kartoffeln vom Herd nehmen und das Kochwasser abgießen. Mit ein wenig Muskatnuss würzen (Achtung, nicht zu viel nehmen!) und einen Schuss Milch sowie ein kleines Stückchen Butter (oder Margarine) hinzugeben. Mit einem Kartoffelstampfer alles zermatschen. Alles zusammen auf einem Teller anrichten.

Tipp für Veganer: Man kann die Milch durch Sojamilch ersetzen und statt Rahmspinat kann man auch normalen Spinat nehmen. Das ist sowieso viel gesünder. 🙂