Category: asiatisch


In London habe ich letztens im Shaad Grill & Bangladeshi Restaurant das leckere Gericht Begun Bharta gegessen. Das war so verdammt lecker und heute hatte ich echt Lust darauf. Aber leider kann man ja nicht eben nur für ein Begun Bharta nach London fliegen. Nichtmal wenn es ein so leckeres ist. Zum Glück habe ich einen Herd und kann gut kochen! Aber natürlich (wie immer) hatte ich weder ein Rezept noch genug Aubergine zur Hand, deswegen habe ich mal wieder improvisiert. Es war super lecker, darum hier mein Rezept.

Man braucht für circa 3 Personen:

1 Aubergine
1 Zucchini
2 große Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
1 Dose gehackte Tomaten
Pflanzenöl (ich habe Olivenöl benutzt)
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Currypulver
Asiatische Würzpaste (ich habe „Madras“ genommen)

und als Beilage Basmatireis und / oder Chapatibrot

Zubereitung:

Den Reis einfach so zubereiten wie ihr das immer macht. Am besten geht das in einem Reiskocher, aber das müsst ihr ja wissen.

Die Zwiebeln ganz klein hacken, Zucchini und Aubergine in  dicke Scheiben schneiden, dann vierteln. Knoblauch pressen. Dose Tomaten öffnen.

Viel Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen. Wenn es heiß ist, das Gemüse reinwerfen und bei mittlerer Temperatur so lange braten bis alles schön weich ist. Vor allem Auberginen brauchen viel Öl. Sie sollten nicht mehr bissfest sein, sondern von alleine auf der Zunge zerfallen. Achtet aber auch darauf, dass es nicht anbrennt. Deswegen viel Öl (aber nicht so viel, dass es frittiert), mittlere Temperatur, viel umrührern. Nicht zwischendurch weggehen und Computer spielen oder so! Wenn ihr meint, dass das Gemüse so gut ist, den Knoblauch dazugeben und noch etwas braten. Dann die Dose Tomaten rein und nach Geschmack mit den Gewürzen würzen. Wer es gerne scharf mag, kann noch Chilipulver oder Chilischoten hinzugeben.

Dann ist es schon fertig und kann mit Reis oder Brot gegessen werden. Es ist total lecker und eigentlich recht einfach. So toll wie im Shaad Restaurant habe ich es nicht hinbekommen aber fast so gut. 🙂

Begun

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Ich hasse das immer wenn ich Leuten sage, dass ich gerne Sushi esse und die Antwort ist dann: „Ih, roher Fisch!“. Erstens sollte schon längst überall bekannt sein, dass Sushi nicht gleich Fisch ist und zweitens sollten all diese Leute mich längst kennen und wissen, dass ich keine Fische esse! Aber es gibt immer noch so viele Menschen, die denken, dass Vegetarier Fisch essen. Weil ein Fisch ja anscheinend kein Tier ist. Das sind Pescetarier! Leute, die Fisch essen aber kein Fleisch nennt man Pescetarier! Ich bin übrigens ein 8/10-Home-Veganer. Aber genug der Schubladen.

Schon länger hatte ich von einer rein veganen Sushibar in Münster gehört und deren Facebookseite geliket, Samstag war es dann soweit und wir sind gezielt zu dieser Sushibar gefahren. Da Kai kein Sushi mag, haben wir Takeaway genommen. Das war auch besser so, wie sich herausstellte, denn das Ambiente gefiel mir überhaupt nicht. Aber erst einmal von Anfang an. Die Sushibar befindet sich an der Hammer Straße 63 und zwar genau neben einer Kirche. So sieht Makimaki von außen aus:

Makimaki

Wie man im Fenster lesen kann ist Makimaki angeblich die erste vegane Sushibar Europas. Ich vermute einfach, dass das stimmt, ich habe nämlich noch nie vorher von einer veganen Sushibar gehört.

Ich hatte mir vorab schon mal die Speisekarte angesehen und mir das „Super Party Bento“ ausgesucht, so viel Auswahl hat mich nämlich total überfordert und ich wollte gern möglichst viel probieren. Das „Super Party Bento“ besteht aus 40 Stück Sushi, eine Mischung aus Hoso Maki und Ura Maki. Zusätzlich habe ich noch einen Wakame-Salat und zwei Stückchen Inari bestellt, das sind nämlich meine Favoriten. Der Plan war, dass ich Kai mal das Sushiessen beibringe und mit Glück zwei Tage davon essen kann.

Also, wie oben schon angemerkt, der Laden ist eher ungemütlich. Sehr, sehr klein, weiß, steril und es gibt außer einer kleinen „normalen“ Sitzecke nur diese ungemütlichen Barhocker, keine Musik, nur Geräusche aus Geräten. Nichts für mich. Aber egal, Hauptsache das Sushi schmeckt! Ich musste auch gar nicht lange auf meine Bestellung warten obwohl das „Super Party Bento“ sehr umfangreich ist. Anscheinden ist schon ziemlich viel vorbereitet. Schnell war ich also aus dem ungemütlichen Laden wieder raus und im Auto.

Zuhause konnte ich dann erstmal auspacken und vor Freude weinen:

Makimaki2

So viele vegane Sushis! So viele verschiedene! Ich konnte es kaum glauben. Ich habe noch eine schöne Miso-Suppe dazu gekocht und es konnte losgehen. Kai hat, wie er immer so ist, raps raps raps, ein paar gegessen, ohne auf irgendwelche Unterschiede zu achten und meinte dann abschließend: Ja kann man essen. Die Misosuppe hat er nur kurz probiert, igitt! gerufen und stehen lassen. Seufz. So ist er.

Ich wollte nun aber gerne genau wissen, welche Sushis da nun drin waren. Kann ich leider aber so genau gar nicht sagen. Es waren welche mit roter Bete dabei, diese Kombination hat mir nicht so gut gefallen. Die mit Wakame fand ich auch nicht so gut, ich mag Wakame lieber als Salat, darum hatte ich mir den ja auch zusätzlich bestellt. Der Rest aber war super. Vor allem dieser vegane Frischkäse. Grandios. Die Inaris (das sind die extra bestellten in der linken runden Schüssel) schmeckten genauso gut wie in jeder Sushi-Bar. Dabei handelt es sich übrigens um mit Reis gefüllte süßliche Tofutaschen. Die sind so toll!

Fazit: Ich würde da immer wieder kaufen. Das Party Bento hat drei Tage gereicht (am dritten Tag war es nicht mehr so lecker, weil der Reis antrocknet, aber das ist wohl normal). Ich bin jetzt traurig, dass ich kein Sushi mehr habe, ich könnte mich allein davon ernähren. Ich möchte neben dem Laden einziehen und eine Sushi-Flatrate buchen. Toll: Es gibt auch einen Lieferservice!

Kritikpunkte: Der Laden hat keinerlei Ambiente, man will sich da nicht aufhalten und ich finde es schade, dass man die verschiedenen Sushis in der Partybox nicht identifizieren kann. Ist halt dann eine Überraschungsbox. Und ganz minimal finde ich den Reis nicht so gut wie ich ihn schon bei anderen Sushibars gegessen habe.

Nach Studium der Website stellte ich fest, dass es auch ein Makimaki in Osnabrück und eins in Dortmund gibt. Geht da hin Leute. Absolute Empfehlung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Rewe in der Kühltheke habe ich beim letzten Einkauf die Produkte der Firma Natsu entdeckt. Neben verschiedenen Sushi-Variationen, die leider außer einer (Sumida) allesamt mit Fisch sind, gibt es auch noch Sandwiches, Wraps, Suppen, Saucen und Salate. Einer dieser Salate landete in meinem Einkaufswagen, nämlich der sogenannte Edamame-Salat.

Edamame Salat

Edamame kannte ich bislang nicht und ich habe mich im Internet mal schlau gemacht. Die Seite Essen & Trinken berichtet:

„Der japanische Begriff Edamame heißt so viel wie “Bohnen am Zweig” und bezeichnet zum einen die noch unreif geernteten Sojabohnen selbst, zum anderen eine daraus zubereitete beliebte Speise: Die im ganzen gegarten Bohnen werden in japanischen Izakaya (Kneipen) zum Bier gereicht.“ Oh, Bier! Schade, dass ich kein Bier da habe… dann schreiben sie noch: „Edamame haben im Gegensatz zur reifen Sojabohne eine leuchtend grüne Farbe und eine weiche Konsistenz. […] Edamame enthalten besonders viele Proteine und Ballaststoffe. Das macht sie ernährungsphysiologisch zu einer wertvollen Snackalternative zu Chips oder Flips.“

Hört sich gut an! Bier mit Edamame-Snacks, muss ich mal ausprobieren. Vielleicht kann man die ja irgendwo ohne Salat kriegen, es wäre etwas nervig, die erst da raussuchen zu müssen.

Im Edamame-Salat sind aber nicht nur diese Edamame, sondern auch viele andere leckere Dinge: Quinoa, Zucchini, rote Paprika, Karotten, Frühlingszwiebeln, Petersilie und dazu gibt es noch ein kleines Tütchen mit Misodressing. Dieses enthält Misopaste (Wasser, Sojabohnen, Reis, Salz, Alkohol), Reisessig (Wasser, Essigsäure, Reiseiweiß), Wasser und Zucker. Der Salat ist damit vegan. Sehr schön!

Wenn man den Salat mit dem Misodressing vermischt sieht er so aus:

Edamame Salat2

Lecker oder? Nur etwas wenig vielleicht, so als Hauptmahlzeit. Deswegen habe ich mir noch ein Brot mit Tomaten gemacht, als Beilage. Dann hatte ich genug essen, und es war auch wirklich sehr lecker. Die Edamame Bohnen haben eine angenehme Konsistenz, genau wie der Quinoa. Durch das separate Dressing ist es nicht durchgematscht, sonder locker und bissfest. Der Salat hat mir sehr gut geschmeckt und ich werde ihn beim nächsten Mal wieder kaufen. Die Kombination mit meinem Tomatenbrot kann ich auch nur empfehlen, allerdings kann man Tomatenbrot zu fast allem essen.

Es gibt auch noch weitere Salate der Firma, die ich interessant finde, z.B. einen Bulgursalat, der leider Karmin enthält, das aus Schildläusen hergestellt wird. Das ist übrigens sehr eklig. Warum sollte man Läuse in seinem Essen haben wollen? Bah! Ansonsten gibt es noch zwei vegetarische Salate: Linsensalat und Quinoa-Salat.

 

Edit: Holtmanns Vegetarisches Restaurant hat leider geschlossen. Laut Facebookseite sucht man nach einer neuen Location.

Heute möchte ich euch mal ein Restaurant im westfälischen Rheine empfehlen. Wer wie ich aus dem Münsterland oder aus dem Emsland kommt, weiß, dass es dort um rein vegetarische Restaurants schlecht bestellt ist. Die Menschen hier scheinen zu fleischlastigen mongolischen Büffets, griechischen Fleischplatten und klassisch deutscher Fleischküche zu tendieren. Zwar kann man bei jedem Chinesen oder Italiener auch teilweise vegane und vegetarische Gerichte bekommen, einen Inder sucht man außerhalb von Osnabrück und Münster allerdings vergebens und in Restaurants mit deutscher Küche ist es nicht einfach, vegetarisches oder gar veganes Essen zu bekommen. Gerade in Rheine, welches immerhin über 70.000 Einwohner hat, ist es nicht immer lustig, sich mit den Speisekarten, Bedienungen und Köchen alt eingesessener Restaurants rumzuärgern. Das krasseste diesbezügliche Erlebnis hatte ich wohl in einem schrecklichen, gutbürgerlichen in Gasthof Salzbergen/Holsten, wo ich trotz vorheriger Anmeldung kein vegetarisches Gericht bekam. Dies muss nun nicht mehr sein, denn in Holtmanns vegetarischem Restaurant wird auch ein Fleischesser glücklich.

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„Essen für die Seele“ – verheißungsvoll klingt es auf dem Schild. Für meinen Geschmack ein wenig schwülstig aber die Schriftart ist nett und wer weiß  – vielleicht erfreut das Essen im Holtmanns ja die Seele des einen oder anderen. Hauptsache es erfreut auch den Magen…

Die Karte ist zwar nicht sehr umfangreich, aber es gibt dort neun vegetarische und neun vegane Gerichte, das finde ich gut. Ich meine, in welchem Restaurant kann ich denn zwischen 18 Gerichten auswählen? Hier muss ich auch nicht jedes Gericht nach verstecktem Fleisch durchsuchen und es erwarten mich keine bösen Überraschungen, wie etwa, dass nachher unangekündigter Speck drin ist oder dass mich die Bedienung fragt, in welcher Religion man denn kein Huhn essen darf. Oder dass mir nach dem Essen mitgeteilt wird, dass NATÜRLICH Rinderbrühe im Essen war oder dass man ausgelacht oder gefragt wird, wie lange man denn noch zu leben gedenkt und woher man sein Protein bekommt… *seufz*

Das einzige Manko an der Speisekarte im Holtmanns ist jedenfalls, dass man nicht auf den ersten Blick erkennt, was jetzt vegan und was vegetarisch ist. Aber die Damen im Holtmanns sind äußerst freundlich und aufmerksam (und dabei nicht aufdringlich), sicher helfen sie dem ratlosen Gast gerne weiter!

Kai und ich waren bereits kurz nach der Eröffnung ins Holtmanns geeilt, da wir kaum glauben konnten, dass es wirklich in unserere näheren Umgebung ein vegetarisches Restaurant gibt. Wir wurden nicht enttäuscht. Nachdem wir bestellt hatten bekamen wir erst einmal etwas Brot und knusprige Brotstangen mit zwei verschiedenen Dips: Avocado- und Käsecreme. Das fanden wir schonmal total aufmerksam und es war auch sehr lecker.

Brot mit Dip

Sehr schnell bekamen wir auch Getränke. Mein Gespons hatte einen Wein bestellt und ich einen seltsamen Softdrink namens Club Mate, ein lecker schmeckendes Getränk auf der Basis von Mate Tee. Dann kam das Essen. Kai hatte Gericht Nr. 24 bestellt, „Körnerpicker“. Hinter diesem erstmal birkenstockig-hippieartig anmutendem Begriff versteckten sich Falafel mit Blattspinat und Sesam, Reis und Minz-Joghurt, eingewickelt in einer Art Tortilla. So sieht es aus:

Falafel

Das ist offensichtlich eine sehr ungewöhnliche Art, Falafel zu servieren, und es schmeckte dann auch sehr anders als man es von Falafel erwarten würde. Anders heißt aber nicht schlechter, es war total lecker, Kai fand sogar, dass das die besten Falafel seien, die er je gegessen hatte. Gekostet haben die Falafel 10,90 €.

Mir war an dem Abend nach etwas Asiatischem, deswegen hatte ich die Nummer 26, „Asia Style“, bestellt. Folgendes ist drin: Paprika, Tomate, Zuckerschoten Zwiebeln, Zuccini, Möhren, Erdnüsse in Kokosmilch mit Reis und kleinen Frühlingsröllchen. Hörte sich verheißungsvoll an und so sah es aus:

Asia Style

Es war so lecker wie es aussah. Wirklich sehr, SEHR lecker. Asia Style kostet 11,20 €.

Wir waren begeistert, und beschlossen, bald wiederzukommen. Da das Holtmanns leider sehr eingeschränkte Öffnungszeiten hat (Mittwoch – Sonntag: ab 18:00 Uhr) kam diese Gelegenheit erst in der letzten Woche, als wir mit unseren Freunden Andrea von Gourmandise und Dirk von Umschweife dort essen gingen. Da uns das Essen beim letzten Mal so gut geschmeckt hatte, reservierten wir in weiser Voraussicht einen Tisch. Und das war auch gut so, denn kurz nach unserem Eintreffen waren auf einmal alle Tische besetzt. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass man im Holtmanns leckeres Essen kriegt.

Nach der Bestellung der Getränke (ich musste wieder dieses Mate-Zeugs trinken, das ist so super) bekamen wir wiederum die leckere Brot-und-Dip-Variation. Leider gibt es für vier Personen genauso viel (oder wenig) Brot und Dip wie für zwei Personen. War aber nicht so schlimm, denn erstens meckert man nicht über Geschenke  und außerdem hatten wir diesmal auch noch Vorspeisen bestellt. Kai musste unbedingt wieder die Falafel essen, weil er die so toll fand, also gibt’s jetzt Impressionen der anderen sieben Gerichte. (Irgendwie kam ich mir übrigens seltsam vor als wir all diese Speisen fotografierten…):

Vorspeisen

Nr. 1: „Engelswolken“ – Zitronenmozzarella mit Basilikum, warmer Mozzarella mit Zitrone und Olivenöl. 6,90 €

Tomate Mozzarella

Nr. 3: „Lecker von der Stange“ – Staudensellerie in Blü-Cheese-Buttermilchcreme mit Käse überbacken. 5,90 €

Fenchel

Nr. 4: „Aus dem Hut gezaubert“ – Gefüllte Champignons mit Kräutern, Zwiebeln und Käse überbacken. 5,90 €

Pilze

Nr. 9: „Chassuppe“ – Käsesuppe mit Kräutern und Knoblauch-Crostini. 4,90 €

Suppe

Hauptgerichte

Nr. 18: „Schnitzel & Co“ – Paniertes Tofu-Schnitzel mit Zwiebeln und Champignons, dazu Pommes und Salat. 11,50 €

Schnitzel

Nr. 23: „Hüttenzauber“ – Schupfnudelpfanne mit Pilz-Gemüse-Gulasch in Rotwein-Thymiansauce. 12,70 €

Schupfnudeln

Nr. 25: „Pfannenspaß“ – Gemüse-Linsen-Rösti mit Joghurtsauce mit Salatteller. 9,50 €

Rösti

Ich hatte „Aus dem Hut gezaubert“ und „Hüttenzauber“. Anscheinend steht „Zauber“ für Champignons. XD. Irgendwie war mir nach Pilzen und allesamt waren sie lecker. Die Vorspeise war cremig und würzig und äußerst delikat und diese Rotweinsauce, die es zum Hauptgericht gab, konnte mich ebenfalls überzeugen. Auch die Schupfnudeln waren toll und der Salat und alles. Ich habe auch bei allen anderen Essen probieren dürfen und da hat mich vor allem diese Blü-Cheese Sauce, in der der Sellerie schwamm überzeugt. Ich hätte es allerdings gut gefunden, wenn es zu den Vorspeisen noch etwas Brot gegeben hätte, mit dem man die ganze Sauce auch auftunken hätte können. Wir haben dann auch noch nach etwas Brot gefragt und bekamen auch prompt welches. Fazit: Insgesamt waren es jetzt zwei sehr nette Abende mit wirklich gutem Essen. Preislich finde ich das Essen okay, es ist jetzt nicht super günstig aber auch nicht überteuert. die Portionsgröße ist auch in Ordnung, man kann gut eine Vorspeise mit Hauptgericht essen, Nachtisch hätte jetzt aber nicht mehr reingepasst. Wir müssen wohl das nächste Mal auf eine Vorspeise verzichten, damit wir auch einmal in den Genuss einer Nachspeise kommen können.

Das Holtmanns könnte mein neues Lieblingsrestaurant werden. 🙂

Die Fotos habe ich von Gourmandise und Umschweife bekommen, die beide in ihren Blogs auch über unseren Besuch berichten.

Letztens im Asialaden fand ich diese wunderschöne Dose:

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Ist sie nicht wunderwunderschön? Ich konnte mich jedenfalls kaum einkriegen vor Freude und musste dieses Kleinod erwerben. Ich hab ungefähr drei mal die Zutaten gelesen, weil es so echt aussah. Wie ne echte tote Ente. Eklig eigentlich. Naja.

Lange Zeit verbrachte die Ente dann im Schrank, ich wusste nicht was ich damit machen soll. Als ich eines Tages eine gar köstliche Thai-Kokos-Gemüsepfanne zubereitete, dachte ich so bei mir: „So öffne geschwind diese Dose mit der Ente und werfe sie hinein, sie eignet sich gar hervorragend“. Gesagt, getan, Dose nach langem Kampf geöffnet. Heraus kam dieses:

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IIIIIIIIIIIIIIIIIIh! Das kommt mir nicht in mein Essen! Garstige, garstige Ente! Da sind ja sogar so hautartige Strukturen zu erkennen! Ein kleines Fitzel abgeschnitten, probiert, bah, bah, ab in den Müll damit. Oh, wait. Ich muss es doch noch testen für Alpacafood…..später. Das Ding landete im Kühlschrank und ich entwickelte einen hinterlistigen Plan.

Am nächsten Tag kam mein lieber Ehegemahl Kai nach Hause und hatte viel Hunger. Ich auch. Dummerweise war nur noch ganz wenig von dieser leckeren Gemüsekokospfanne übrig und Kai mochte die eh nicht so gerne. Also schlug ich ihm vor, eine gar leckere, vegane Ente zu kochen, für ihn allein. Fand er gut. Ich auch, denn die Gemüsepfanne war nun meins, meins allein! HAHAHAHA.
Da ich dieser Ente aber immer noch misstraute, hatte ich extra nochmal die Zutaten gelesen, Kai ist ja jetzt auch Vegetarier. Das ist drin:

Gluten (ich meine es war Weizen), Salz, Zucker, Sojasauce, Maisöl. Kein Huhn! Gibt es eigentlich auch tierisches Gluten? Vielleich war das ja Gluten aus Schwein oder so…

Ich habe die Ente kleingeschnitten und in ordentlich Öl gebraten. Danach schmeckte sie schon viel besser. Und sie sah auch viel besser aus, hier ist der Beweise:

Ente3

 

 

 

 

 

 

 

Aber immer noch nicht meins, da war so ein komischer Nachgeschmack. Dann hab ich jedenfalls noch Reis hineingeworfen und ein wenig Salz und Knoblauchpulver und am Ende noch zwei Eier durchgemixt. Das sah dann so aus:

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Was soll ich sagen? Mir schmeckte es überhaupt gar nicht! Diese Ente! Und diese Eier! BAAAAH!

Der Kai fand es supertoll und will jetzt mehr von diesen Enten. Ich kauf ihm dann mal welche…seufz.

 

 

 

Currypaste ist unverzichtbar, wenn man leckere thailändische Gerichte kochen möchte. Ich tu das manchmal auch in indisches Essen rein, passt auch gut. Es gibt sie in vielen lustigen Farben, ich besitze rot und grün. Ich glaube es gibt auch noch gelb und orange oder so. So sieht es aus:

Red Curry Paste Green Curry Paste

Das ist drin:

Rot:
Rote getrocknete Chili (28%), Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Salz, Kaffir-Limettenschale, Galgant, Koriandersamen, Kreuzkümmel

Grün:
Frische grüne Chili (35,5%), Zitronengras, Knoblauch, Salz, Schalotten, Galgant, Kreuzkümmelpulver, Kaffir-Limettenschale, Koriandersamen.

Was soll man groß darüber schreiben? Es sind verdammt scharfe aber sehr leckere Pasten. Und wenn ich verdammt scharf sage, dann meine ich verdammt scharf. Naja, die Prozentangabe spricht ja auch für sich. Also vorsichtig damit hantieren, sonst kann man das Essen nämlich wegschmeißen. Man kann diese Pasten in jedes asiatische Gericht werfen, dass man ein bisschen aufpeppen möchte. Klassisch natürlich in Thai-Essen, vor allem in Kombination mit Kokos. Ich mag es sehr gern in Suppen mit Gemüse und Nudeln. Eine tolle Erfindung!

Letztens hatte ich son Hunger und keine Lust zum Kochen. Da fand ich diese Frühlingsrollen noch im Kühlschrank. Die lagen da schon länger weil sie eigentlich so gut gar nicht aussagen:

Das ist drin:

Teig: Wasser, Weizenmehl*, Meersalz, Sonnenblumenöl*
Füllung: Gemüse* (46%) (Weißkohl*, Mungbohnensprossen*, roter Paprika*, Zwiebeln*, Karotten*), Tofu* (Wasser, Sojabohnen*, Gerinnungsmittel: Calciumsulfat), Reisnudeln* (4%) (Reismehl*, Wasser), Sojasauce* Shoyu (Sojabohnen*, Wasser, Weizen*, Meersalz), Koriander*, Sonnenblumen-öl*, Meersalz, Gewürze*, Chili-Sauce* (Branntweinessig*, rote Paprikaschote*, Karotten*, Meersalz, Chili*, Roh-Rohrzucker*, Wasser, Zitronensaft*, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl*)

Die Produkte der Firma Soto kann man in Bioläden oder Reformhäusern finden, von denen stammen auch die grandiosen Traum-Monde „India„. So. Wie gesagt, ich hatte son Hunger, da hab ich diese Frühlingsrollen genommen und mit etwas Öl in der Pfanne angebraten – und aufgegessen. Ohne sie vorher nochmal zu fotografieren, son Hunger hatte ich. Einfach vergessen! Und nun könnte man ja sagen: „Wat veröffentlichst du das dann? Kauf das nochmal und knips es!“ und ich würde dem zustimmen, wenn die Frühlingsrollen denn lecker gewesen wären. Leider haben sie gar nicht mal so gut geschmeckt. Ich hab sie trotzdem aufgegessen, weil ich son Hunger hatte! 🙂 (Kauft lieber die Traum-Monde, die sind super!)

Ich esse dauernd asiatische Gemüsesuppe. Das Gute daran ist, dass sie kalorienarm ist und gleichzeitig abwechslungsreich weil man immer andere Dinge verwenden kann. Als Grundlage braucht man immer eine Brühe (und wer es schärfer mag wirft noch etwas rote oder grüne Curry Paste hinein, wer will auch Sojasauce) und dann kann man eigentlich jedesmal etwas anderes hineinwerfen. Nicht zu lange kochen lassen, damit alles noch etwas Biss hat. Man muss nur die unterschiedlichen Garzeiten der Gemüsesorten beachten, zB dauern Möhren länger als Broccoli. Und die Ramen Nudeln muss man immer zum Schluss reinwerfen, weil die in drei Minuten fertig sind. Inzwischen bin ich sogar dazu übergegangen, die Nudeln separat zu kochen weil sie erstens die Suppe etwas trüben und zweitens mag ich sie nicht in aufgewärmt, die werden mir zu matschig, wenn sie zu lange in der Suppe liegen. Wenn ich also einen großen Topf Suppe koche, mache ich mir die Nudeln dann jedesmal frisch.

In der abgebildeten Suppe sind folgende Zutaten:

Bitamo Gemüsebrühe
Möhren
rote Paprika (die länglichen, spitzen sind besser als die runden)
Kimchi
Broccoli
Sojasprossen
Seidentofu
Ramen-Nudeln
Rote Curry Paste

Man kann aber auch z.B folgende Dinge verwenden:

Lotoswurzel
Zucchini (dünn geschnitten)
Champignons oder andere Pilze
Sellerie
Lauch
Blumenkohl
grüne Bohnen
Bambus
Chinakohl
Zwiebeln
grüner Spargel
Rosenkohl
gekochte Kartoffeln
Erbsen

oder was immer euch auch einfällt.

Diese leckeren Nudeln findet man in Asia-Shops. Sie eignen sich vor allem als Suppeneinlage und sind schon nach etwa 3 Minuten in kochendem Wasser fertig. Ich breche die Nudeln immer einmal in der Mitte durch, sonst sind sie einfach zu lang und unpraktikabel.

Zutaten: Weizenmehl, Wasser Salz.

Kimchi ist sauer/scharf eingelegter Kohl, der vor allem in Korea gern gegessen wird. Erhältlich ist Kimchi in gut sortierten Asia-Läden in kleinen Dosen. Kimchi eignet sich als Beilage zum Essen, man kann ihn aber auch kleinschneiden und in Suppen schmeißen, dafür benutze ihn ihn meistens. Durch die beigefügten Gewürze gibt er viel Geschmack an die Suppe ab.

Die Zutatenliste des Kimchi auf dem Bild (es gibt verschiedene Varianten): Chinesischer Kohl 77%, Wasser, Schalotten, Chili, Zucker, Knoblauch, Ingwer, Geschmacksverstärker (E621)

Leider enthält mein Kimchi Geschmacksverstärker. Ich werde mich mal auf die Suche nach einer Alternative begeben…