Archive for April, 2014


Bei Rewe in der Kühltheke habe ich beim letzten Einkauf die Produkte der Firma Natsu entdeckt. Neben verschiedenen Sushi-Variationen, die leider außer einer (Sumida) allesamt mit Fisch sind, gibt es auch noch Sandwiches, Wraps, Suppen, Saucen und Salate. Einer dieser Salate landete in meinem Einkaufswagen, nämlich der sogenannte Edamame-Salat.

Edamame Salat

Edamame kannte ich bislang nicht und ich habe mich im Internet mal schlau gemacht. Die Seite Essen & Trinken berichtet:

„Der japanische Begriff Edamame heißt so viel wie “Bohnen am Zweig” und bezeichnet zum einen die noch unreif geernteten Sojabohnen selbst, zum anderen eine daraus zubereitete beliebte Speise: Die im ganzen gegarten Bohnen werden in japanischen Izakaya (Kneipen) zum Bier gereicht.“ Oh, Bier! Schade, dass ich kein Bier da habe… dann schreiben sie noch: „Edamame haben im Gegensatz zur reifen Sojabohne eine leuchtend grüne Farbe und eine weiche Konsistenz. […] Edamame enthalten besonders viele Proteine und Ballaststoffe. Das macht sie ernährungsphysiologisch zu einer wertvollen Snackalternative zu Chips oder Flips.“

Hört sich gut an! Bier mit Edamame-Snacks, muss ich mal ausprobieren. Vielleicht kann man die ja irgendwo ohne Salat kriegen, es wäre etwas nervig, die erst da raussuchen zu müssen.

Im Edamame-Salat sind aber nicht nur diese Edamame, sondern auch viele andere leckere Dinge: Quinoa, Zucchini, rote Paprika, Karotten, Frühlingszwiebeln, Petersilie und dazu gibt es noch ein kleines Tütchen mit Misodressing. Dieses enthält Misopaste (Wasser, Sojabohnen, Reis, Salz, Alkohol), Reisessig (Wasser, Essigsäure, Reiseiweiß), Wasser und Zucker. Der Salat ist damit vegan. Sehr schön!

Wenn man den Salat mit dem Misodressing vermischt sieht er so aus:

Edamame Salat2

Lecker oder? Nur etwas wenig vielleicht, so als Hauptmahlzeit. Deswegen habe ich mir noch ein Brot mit Tomaten gemacht, als Beilage. Dann hatte ich genug essen, und es war auch wirklich sehr lecker. Die Edamame Bohnen haben eine angenehme Konsistenz, genau wie der Quinoa. Durch das separate Dressing ist es nicht durchgematscht, sonder locker und bissfest. Der Salat hat mir sehr gut geschmeckt und ich werde ihn beim nächsten Mal wieder kaufen. Die Kombination mit meinem Tomatenbrot kann ich auch nur empfehlen, allerdings kann man Tomatenbrot zu fast allem essen.

Es gibt auch noch weitere Salate der Firma, die ich interessant finde, z.B. einen Bulgursalat, der leider Karmin enthält, das aus Schildläusen hergestellt wird. Das ist übrigens sehr eklig. Warum sollte man Läuse in seinem Essen haben wollen? Bah! Ansonsten gibt es noch zwei vegetarische Salate: Linsensalat und Quinoa-Salat.

 

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Letztens habe ich ein Carepaket aus Schottland erhalten, von meiner Freundin Èmilie. Sie ist übrigens verrückt, denn sie wird demnächst gemeinsam mit Tiffany mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug springen obwohl sie Höhenangst hat. Für einen guten Zweck, nämlich für With Kids Glasgow. Übrigens könnt ihr alle noch für diese tolle Sache spenden, und zwar hier: SPENDE!

Also zurück zum Carepaket. In diesem war neben einer Jahresvorratspackung der besten Porridge-Haferflocken Großbritanniens auch diese milchfreie Käsesauce enthalten:

Cheese Flavour

Das ist drin:
Reismehl, Maisstärke, milchfreies Käsearoma (enthält Soja), pflanzliches Bouillon-Pulver (Meersalz, hydratisiertes pflanzliches Eiweiß, Kartoffelstärke, Palmöl, Gemüse 8% (Sellerie, Zwiebeln), Zucker, Maltodextrin, Petersilie, Kurkuma, Weißer Pfeffer, Knoblauch, Mazis, Liebstöckel, Muskat), Zwiebelpulver, Kartoffelflocken, Meersalz, gemahlener Pfeffer.

Pro 300 ml Flüssigkeit soll man 4 Teelöffel einrühren. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich selten um Gebrauchsanweisungen kümmere, sondern sowas immer „nach Gefühl“ mache. Manchmal stimmt dann wohl was mit meinem Gefühl nicht. Hier aber hat’s geklappt. Ich habe das Pulver einfach in eine Sauce mit reingerührt, die mir noch nicht so schmeckte. Das Ergebnis seht ihr hier auf ein paar Nudeln mit Gemüse:

Cheese Flavour2

Wie man sieht ist auch noch Tomatenmark mit drin. Mit Tomatenmark kann man übrigens super Saucen andicken.

Also. Das Zeug ist einfach im Gebrauch und praktisch. Und zusätzlich ist es auch noch ganz lecker. Es schmeckt wirklich etwas nach Käse und bringt etwas Würze in die Sauce. Prädikat empfehlenswert.

Nur: Muss Èmilie jetzt Carepakete nach ganz Deutschland schicken? Nein, denn zum Glück habe ich das Zeug auch bei alles-vegetarisch gefunden. Da könnt ihr eh mal alle bestellen, guter Versand. 🙂

Porree-Kohl-Pastete

Dieses Rezept habe ich – man glaubt es kaum – damals im Hauswirtschaftsunterricht in der Schule kennengelernt. Vor mittlerweile über 20 Jahren. Sonst ist aus dem Unterricht nicht viel hängengeblieben, es war auch so viel Theorie dauernd. Enzyme und son Zeug. Laaaaaangweilig! 😀 Die Porree-Kohl-Pastete ist nicht vegan, aber vermutlich veganisierbar, wenn man sich ein bisschen auskennt. Dies sind aber erstmal die Zutaten, die das Rezeot verlangt:

300 g Porree
½ Kilo Weißkohl
225 g Blätterteig
25 g gehackte Mandeln
125 g Appenzeller
100 g Schafskäse
3 Eier
½ Becher saure Sahne
Salz
Pfeffer
Pflanzenöl

Im Laufe der Jahre habe ich festgestellt, dass man die Eier auch einfach weglassen kann. Die schmecken eh nicht. Also raus damit. Dafür nehme ich immer etwas mehr saure Sahne und Käse. Und Mandeln. Müsst ihr mal ausprobieren, wie euch das schmeckt.

So geht’s:

Erstmal muss der Blätterteif auftauen. Ich vergesse immer, den vorher aus der Truhe zu nehmen, also das als erstes machen. Jetzt hat der Teig auch viel Zeit aufzutauen, denn man ist jetzt erstmal mit dem Gemüse beschäftigt. Das (den?) Porree muss man in Ringe schneiden und den Weißkohl in Streifen. Bei Weißkohl muss man etwas rabiat werden, ich empfehle ein langes, gutes Messer! Oder ein Hackebeil und viele Aggressionen, die man abbauen möchte!
Das ganze Gemüse wird dann in kochendem Wasser 4 min gegart. Anschließend muss man es abgießen und gut abtropfen lassen.
Jetzt braucht man eine Springform. Das ist dieses runde Teil, in dem man Kuchen machen kann. Die Form muss man mit dem Öl einfetten und dann mit dem Blätterteig auslegen. Also unten auf dem Boden muss Teig sein, am Rand auch und man braucht auch hinterher noch etwas um die Decke zu bilden. Darauf achten, dass nirgendwo Löcher drin sind, sonst läuft alles aus!
Jetzt werden die gehackten Mandeln auf den Teigboden gestreut. Die sind lecker, da kann man echt wohl mehr von nehmen.
Nun ist der Käse dran! Der wird gewürfelt und in eine große (!) Schüssel geschmissen, in die man auch die saure Sahne kippt und wenn man denn unbedingt will auch die Eier. Salz und Pfeffer hinzugeben und gut vermischen. Jetzt kommt auch noch das Gemüse rein. Alles muss durcheinandergemixt und dann in die Springform gegeben werden. Jetzt kann man den Teig darüber klappen, so dass das ganze Gemüse bedeckt ist. Wie gesagt: KEINE LÖCHER MACHEN!!!
Ab in den vorgeheizten Backofen damit. Nach 30 Minuten Backzeit bei etwa 200 Grad kommt das heraus:

Porree Kohl Auflauf

Es ist total lecker und gesund (wegen dem tollen Kohl) aber auch unglaublich kalorienreich (Hallo böser Blätterteig und Käse!)

Und jetzt nochmal zum veganisieren:
Die blöden Eier kann man echt weglassen, die stören eher. Die saure Sahne werde ich beim nächsten Mal durch eine Sojaalternative ersetzen. Ist Blätterteig eigentlich vegan? Bestimmt nicht, ich glaub da ist Butter drin. Das checke ich beim nächsten Mal. Man könnte ja auch Filoteig nehmen, dann wäre es auch gleich viel kalorienärmer…Aber was mach ich mit dem (sehr aromatischen) Käse? Alle veganen Käse, die ich bislang probierte waren großer Mist! Wer hat eine Idee? Schreibt mir! Ich will eine vegane Variante testen!

Auf einer meiner letzten Shoppingtouren durch den Biomarkt fand ich gar lecker aussehenden Königsberger Klopse der Firma Eden: Eden, Bruno Fischer und Martin Evers Naturkost, die vom gleichen Produzenten hergestellt werden haben übrigens vor kurzem fusioniert, so dass sich das Design einiger Produkte verändert hat. Drin ist aber immer noch das gleiche. Also. Hier ein Bild der Klopsdose:

Königsberger Klopse1

Ab und zu gibt es bei uns ja doch mal Dosenfraß, meine komischen Arbeitszeiten erlauben mir nicht immer, ausgiebig zu kochen. Da hab ich die mal eingepackt. Obwohl mich schon wieder ärgert, dass das Zeug nicht vegan ist, folgendes ist nämlich drin:

Wasser, Sojabällchen (25%) (Sojaflakes (45%), pflanzliches Fett, Wasser, Eieiweiß, Sojaeiweiß (6%), Weizengluten, Schnittlauch, Petersilie, Salz, Zwiebelpulver, Pfeffer, Knoblauch, Curcuma, Senfmehl, Verdickungmittel Guarkernmehl, natürliches Aroma, Spinat, Säureregulator Calciumlactat), Kapern (2,5%), Weizenmehl, Sonnenblumenöl, Magermilchpulver, Maisstärke, Salz, Zucker, Pfeffer, Zwiebelpulver, Verdickungsmittel Guarkernmehl, Zitronensaftkonzentrat

Was denken sich diese Hersteller eigentlich? „Hey, lass uns ein vegetarisches Fertiggericht machen. Aber wir werfen ein gaaaaaaanz kleines bisschen Ei hinein, damit alle Veganer sauer sind! Muahahahaha!!!“ Ich meine, ist denen nicht klar, dass die damit ihre eigene Zielgruppe dezimieren? Naja, wie ihr wisst, sehe ich das ja eh nicht so dogmatisch also hab ich das Zeugs gekauft, finde es aber dumm.

Irgendwann kam dann der Tag, an dem ich keinen Nerv zum Kochen hatte und ich beschloss, diese Klopsdose zu öffnen. Der Anblick, welcher sich mir bot, war folgender:

Königsberger Klopse2

Mmh, geht so, ne? Man beachte, dass die (sehr, sehr dünne) Sauce so glitzert, das sind Fettaugen. Warum muss da denn jetzt so viel Fett drin sein? *ärger*

Ich dachte mir dann ich mach mal Kartoffeln und Spinat dazu, weil irgendein Gemüse hätte mir sonst gefehlt und die Sauce sah so verdächtig nach nichts (außer nach Fett) aus, da hatte ich Angst, dass die Kartoffeln zu trocken werden. Ich hatte noch eingefroreren Würzspinat, das passte so gut zu Dosenfraß, so dass ich den genommen habe und nur noch Kartoffeln zu kochen brauchte. Auf dem Teller sah das ganze dann schon besser aus:

Königsberger Klopse3

Aber, was soll ich sagen? Die Kartoffeln und der Spinat waren lecker, die Klopse nicht. Trotz der drei Millionen Zutaten waren die Klopse in meinen Augen (oder eher auf meiner Zunge) geschmacklos und die Sauce war auch sehr enttäuschend. Tja, das hat man davon, wenn man zu Dosen greift…obwohl, es gibt auch leckere Fertiggerichte, es kommt nur nicht so oft vor, deshalb werde ich natürlich am Ball bleiben, weiter ausprobieren und hier davon berichten.

 

Diese Käsesuppe ist sehr lecker und eignet sich hervorragend um große Mengen von Gästen damit zu bekochen. Sie ist einfach und schnell herzustellen und kann eigentlich nicht schiefgehen. Der Nachteil ist natürlich, dass sie nicht vegan und auch nicht veganisierbar ist, der Vorteil wiederum ist, dass Fleischesser mit der Suppe immer sehr zufrieden sind, und nicht meckern, dass etwas daran fehlt.

Also, für einen richtig großen Topf Suppe braucht man:

1-2 Stangen Lauch
3 verschiedenfarbige Paprikaschoten
6 Päckchen Streichkäse, man kann hier Geschmacksrichtungen mischen, durch „Kräuter“ wird der Geschmack etwas intensiver, „Sahne“ macht eine schönere Farbe
Gemüsebrühe
Olivenöl
dazu eignet sich Baguette
Man kann sicher auch noch gut Kräuter hineinwerfen, Petersilie und Schnittlauch zum Beispiel. Finde ich grad ne gute Idee, mach ich beim nächsten Mal. 🙂

Zubereitung:

Lauch in dünne Ringe und Paprika in Stückchen schneiden. Beides in Olivenöl etwas anbraten.
Wasser aufsetzen und ordentlich Gemüsebrühe hineingeben. Das gebratene Gemüse hineinwerfen und alles kochen. Wenn das Gemüse die gewünschte Konsistenz erreicht hat, den Streichkäse hineingeben, auf niedriger Stufe weiter vor sich hin blubbern lassen, ab und zu umrühren, bis der Käse geschmolzen ist.
Wenn die Suppe zu dickflüssig ist: Wasser hinzugeben. Ist sie zu dünnflüssig muss mehr Käse rein, darum vielleicht ne Packung mehr kaufen. Jetzt ist die Suppe fertig und kann mit Baguette oder ähnlichem gegessen werden.

Hier ist ein Bild, ich gebe zu, dass es jetzt nicht soooo appetitlich aussieht, schmeckt aber super.

2014-04-12_Buffet-Vanessa_01

Ich habe ja schon einiges an irren Imitaten gesehen, aber das hier hat mich dann doch wieder sehr erstaunt. Wer bitte kommt denn auf die Idee vegetarischen Kaviar zu basteln? Stührk heißt die Firma. Kenn ich nicht. Ein Blick auf die Homepage verrät mir auch warum: Da heißt es nämlich „Feinste Delikatessen frisch aus dem Meer.“ Es handelt sich bei Stührk also um eine Fischfirma. Also die verkaufen eigentlich normale, echte, tote Fische. Und kein Tofu oder so. Die Produktpalette besteht lediglich aus klassichen „Meeresfrüchten“, dieser Kaviar ist das einzige Vegetarische, das Stührk anbietet. Ja, und woraus ist das nun? Die Produktauskunft teilt mit: Braunalge. Wer nicht weiß, was das ist, wird dort schnell gut informiert: „Die Braunalge (Phaeophyceae) ist eine im Meer lebende, wie der Name schon sagt, oft braune Alge mit Generationswechsel.“ Huch! Generationswechsel? Ein im Meer LEBENDE Alge? Ich dachte Algen sind Pflanzen. Wikipedia klärt über diese Generationswechsel-Sache auf. Naja, nicht wirklich: „Die Meiosporen werden in uniloculären (einkammerigen) Sporocysten gebildet, die Gameten in pluriloculären (vielkammerigen) Gametangien. Der Generationswechsel ist heterophasisch, d.h. es wechseln sich haploide und diploide Generation ab. Innerhalb der Braunalgen gibt es eine Entwicklungslinie von gleichartigem (isomorphem) Generationswechsel zu einer Reduktion des haploiden Gametophyten: heteromorpher (verschiedengestaltiger) Generationswechsel. Bei den Fucales ist die haploide Generation fast vollständig rückgebildet, sodass sie fast reine Diplonten sind.“ Versteh ich nicht. Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass ne Alge ne Pflanze ist. Egal ob braun oder grün!

Das Zeug kann man z.B. bei Alles-Vegetarisch käuflich erwerben. Es kostet 2,29 Euro für 100g. Find ich okay. Was ich nicht so okay finde ist, dass bei Stührk als Zutat ja nur diese wundersame Braunalge angegeben war. Bei Alles-Vegetarisch sieht das schon ganz anders aus. Da stehen folgende andere merkwürdige Dinge:

Geliermittel Calciumalginat aus Seetang, Wasser, Salz, Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, Aroma, Säuerungsmittel Citronensäure, Ascorbinsäure, Verdickungsmittel Xanthan, Farbstoff E153, Konservierungsstoff Kaliumsorbat, Natriumbenzoat

Calciumalginat aus Seetang? Das hört sich nicht so toll an wie „Braunalge“. Und dann noch fieses, böses Glutamat? Ich bin schockiert! Egal, ich war neugierig, hab’s bestellt.

Hier ist das Glas:

Kaviar1

Sieht doch ganz gut aus. Richtig edel irgendwie. Und gleichzeitig so natürlich mit dem grünen Banner und so. DLG steht auch noch drauf. Das Produkt wurde 2011 mit dem Goldenen Preis prämiert. Aha. Dann muss es ja gut sein. Ich mach mal auf…

Kaviar2

Joa. Sieht aus wie Kaviar. Und riecht auch so! Voll lecker nach Meer und Fisch! Ich muss ja zugeben, früher, also vor 20 Jahren, als ich noch Fisch und Fleisch gegessen habe, da mochte ich Kaviar total gern. Also nicht jetzt diesen echten, teuren, russischen, sondern billigen aus’m Kühlregal. Schlemmerfilet a la bordelaise ist übrigens auch lecker. Muss man vielleicht einfach mal zugeben, lecker ist das Zeug manchmal einfach. Trotzdem – ich habe es aus meinem Speiseplan verbannt, und da bleibt es auch, in der Verbannung! Darum jetzt also nachgemachter Imitatkaviar! Dieser schwimmt in einer komischen Flüssigkeit, die etwas schleimig wirkt. Aber das macht echter Kaviar glaub ich auch. Ich habe es probiert und meiner Meinung nach schmeckt es auch nach Kaviar! Total lecker, die Konsistenz ist aber etwas anders. Ich habe den Kaviar auf so kleine Kekse mit Frischkäse gepackt, da war er dann nicht mehr vegan. Man kann aber sicher auch vegane Kekse und irgend eine vegane Tofupaste nehmen. So sieht es dann aus:

Kaviar3

Sieht doch super aus. Und schmeckt auch super. Es macht sich auch toll auf einem kalten Buffet, leider weichen aber die Kekse relativ schnell durch, dann ist es nicht mehr so gut. Einige meiner Gäste fanden, dass es wie Kaviar schmeckt, andere verneinten dies vehement! Andere trauten sich nicht, es zu probieren. Ich find’s super, bis auf das böse Glutamat. Wird trotzdem wieder gekauft!