Letztens im Asialaden fand ich diese wunderschöne Dose:

Ente1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist sie nicht wunderwunderschön? Ich konnte mich jedenfalls kaum einkriegen vor Freude und musste dieses Kleinod erwerben. Ich hab ungefähr drei mal die Zutaten gelesen, weil es so echt aussah. Wie ne echte tote Ente. Eklig eigentlich. Naja.

Lange Zeit verbrachte die Ente dann im Schrank, ich wusste nicht was ich damit machen soll. Als ich eines Tages eine gar köstliche Thai-Kokos-Gemüsepfanne zubereitete, dachte ich so bei mir: „So öffne geschwind diese Dose mit der Ente und werfe sie hinein, sie eignet sich gar hervorragend“. Gesagt, getan, Dose nach langem Kampf geöffnet. Heraus kam dieses:

Ente2

 

 

 

 

 

 

 

IIIIIIIIIIIIIIIIIIh! Das kommt mir nicht in mein Essen! Garstige, garstige Ente! Da sind ja sogar so hautartige Strukturen zu erkennen! Ein kleines Fitzel abgeschnitten, probiert, bah, bah, ab in den Müll damit. Oh, wait. Ich muss es doch noch testen für Alpacafood…..später. Das Ding landete im Kühlschrank und ich entwickelte einen hinterlistigen Plan.

Am nächsten Tag kam mein lieber Ehegemahl Kai nach Hause und hatte viel Hunger. Ich auch. Dummerweise war nur noch ganz wenig von dieser leckeren Gemüsekokospfanne übrig und Kai mochte die eh nicht so gerne. Also schlug ich ihm vor, eine gar leckere, vegane Ente zu kochen, für ihn allein. Fand er gut. Ich auch, denn die Gemüsepfanne war nun meins, meins allein! HAHAHAHA.
Da ich dieser Ente aber immer noch misstraute, hatte ich extra nochmal die Zutaten gelesen, Kai ist ja jetzt auch Vegetarier. Das ist drin:

Gluten (ich meine es war Weizen), Salz, Zucker, Sojasauce, Maisöl. Kein Huhn! Gibt es eigentlich auch tierisches Gluten? Vielleich war das ja Gluten aus Schwein oder so…

Ich habe die Ente kleingeschnitten und in ordentlich Öl gebraten. Danach schmeckte sie schon viel besser. Und sie sah auch viel besser aus, hier ist der Beweise:

Ente3

 

 

 

 

 

 

 

Aber immer noch nicht meins, da war so ein komischer Nachgeschmack. Dann hab ich jedenfalls noch Reis hineingeworfen und ein wenig Salz und Knoblauchpulver und am Ende noch zwei Eier durchgemixt. Das sah dann so aus:

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Was soll ich sagen? Mir schmeckte es überhaupt gar nicht! Diese Ente! Und diese Eier! BAAAAH!

Der Kai fand es supertoll und will jetzt mehr von diesen Enten. Ich kauf ihm dann mal welche…seufz.

 

 

 

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