Archive for Oktober, 2013


Letztens im Asialaden fand ich diese wunderschöne Dose:

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Ist sie nicht wunderwunderschön? Ich konnte mich jedenfalls kaum einkriegen vor Freude und musste dieses Kleinod erwerben. Ich hab ungefähr drei mal die Zutaten gelesen, weil es so echt aussah. Wie ne echte tote Ente. Eklig eigentlich. Naja.

Lange Zeit verbrachte die Ente dann im Schrank, ich wusste nicht was ich damit machen soll. Als ich eines Tages eine gar köstliche Thai-Kokos-Gemüsepfanne zubereitete, dachte ich so bei mir: „So öffne geschwind diese Dose mit der Ente und werfe sie hinein, sie eignet sich gar hervorragend“. Gesagt, getan, Dose nach langem Kampf geöffnet. Heraus kam dieses:

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IIIIIIIIIIIIIIIIIIh! Das kommt mir nicht in mein Essen! Garstige, garstige Ente! Da sind ja sogar so hautartige Strukturen zu erkennen! Ein kleines Fitzel abgeschnitten, probiert, bah, bah, ab in den Müll damit. Oh, wait. Ich muss es doch noch testen für Alpacafood…..später. Das Ding landete im Kühlschrank und ich entwickelte einen hinterlistigen Plan.

Am nächsten Tag kam mein lieber Ehegemahl Kai nach Hause und hatte viel Hunger. Ich auch. Dummerweise war nur noch ganz wenig von dieser leckeren Gemüsekokospfanne übrig und Kai mochte die eh nicht so gerne. Also schlug ich ihm vor, eine gar leckere, vegane Ente zu kochen, für ihn allein. Fand er gut. Ich auch, denn die Gemüsepfanne war nun meins, meins allein! HAHAHAHA.
Da ich dieser Ente aber immer noch misstraute, hatte ich extra nochmal die Zutaten gelesen, Kai ist ja jetzt auch Vegetarier. Das ist drin:

Gluten (ich meine es war Weizen), Salz, Zucker, Sojasauce, Maisöl. Kein Huhn! Gibt es eigentlich auch tierisches Gluten? Vielleich war das ja Gluten aus Schwein oder so…

Ich habe die Ente kleingeschnitten und in ordentlich Öl gebraten. Danach schmeckte sie schon viel besser. Und sie sah auch viel besser aus, hier ist der Beweise:

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Aber immer noch nicht meins, da war so ein komischer Nachgeschmack. Dann hab ich jedenfalls noch Reis hineingeworfen und ein wenig Salz und Knoblauchpulver und am Ende noch zwei Eier durchgemixt. Das sah dann so aus:

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Was soll ich sagen? Mir schmeckte es überhaupt gar nicht! Diese Ente! Und diese Eier! BAAAAH!

Der Kai fand es supertoll und will jetzt mehr von diesen Enten. Ich kauf ihm dann mal welche…seufz.

 

 

 

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Ihr wisst ja schon, dass es bei mir dauernd indisches und asiatisches Essen gibt, vor allem, wenn es schnell gehen muss oder ich keine große Lust zum experimentieren habe. Diesmal war mir aber doch ein wenig nach Experimenten, darum habe ich zum ersten Mal Sojaschnetzel verwendet und zum Schluss noch Datteln reingeworfen. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht und wird deswegen heir gepostet.

Folgendes muss man für 2 Personen einkaufen:

70g Sojaschnetzel
2 Zwiebeln
1 Zucchini
1 rote Paprika
2 Knoblauchzehen
irgend eine indische Gewürzpaste, z.B. die hier
10-15 Datteln
Pflanzenöl
Tomatenmark
Salz
Basmatireis
Evtl. etwas Wasser

Den Reis im Reiskocher oder im Topf kochen, wie immer.
Sojaschnetzel nach Packungsanweisung zubereiten (einweichen & auspressen)
Zwiebeln, Zucchini, Paprika und Datteln würfeln. Knoblauch ganz fein hacken.
Etwas Öl in der Pfanne erhitzen, die Sojachunks reinwerfen, kurz anbraten. Das Gemüse hinzufügen, alles schön lange braten. Am besten ist es, wenn man VIEL Öl nimmt und das Gemüse lange darin brutzeln lässt. Viel Öl hat natürlich mehr Kalorien, hier muss man also abwägen was einem wichtiger ist! Ich hab mir eingeredet, dass ja nur gesunde Sachen da drin sind und dass ich ruhig etwas mehr Öl nehmen kann.
Jedenfalls. Wenn das Gemüse nach Geschmack gebraten ist, Knoblauch und Datteln hinzugeben und nochmal kurz braten. Bei Knoblauch muss man immer etwas aufpassen, es wird bitter wenn es anbrennt. Jetzt Salz, indische Würzpaste und Tomatenmark nach Geschmack zugeben. Wem die Konsistenz nicht gefällt, kann auch noch etwas Wasser hinzugeben, dann wird es sauciger. Allerdings muss man bedenken, dass sich diese Sojaschnetzel gerne vollsaugen und die Konsistenz dann etwas schwammiger wird. Das muss man selber ausprobieren am besten. Jetzt ist es schon fertig! Hier:

Indische Dattelgemüsepfanne

War sehr lecker. Vor allem das mit den Datteln war ne echt gute Idee, das mach ich jetzt öfter 🙂

Ich habe heute zum ersten Mal Sojaschnetzel ausprobiert. Irgendwie waren die mir nie so richtig geheuer und darum habe ich die nie gekauft. Jetzt aber kam ich nicht drumrum, denn meine Freundin Émilie hat mir welche aus England mitgebracht. Hier sind sie:

Sojaschnetzel

Dies sind also englische Sojaschnetzel. Die sehen aber genauso aus wie die, die man in Deutschland bekommt, im Reformhaus oder im Bioladen oder im veganen Spezialhandel. Die Zubereitung geht auch genauso. Man muss sie in etwas Wasser, vermischt mit ein wenig Öl einweichen. Ich habe die Dinger danach noch wieder ausgepresst, weil ich Angst hatte, dass die zu schwammig werden. War auch gut so glaub ich.

Jedenfalls kann man die Schnetzel dann eigentlich für alle Gericht verwenden, für die man normalerweise Fleisch braucht. Sind praktisch und brauchbar. Geschmacklich eher unauffällig, die Konsistenz war nach dem Auspressen echt gut. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die englischen genauso gut sind wie die deutschen Sojaschnetzel, darum gibt’s von mir ne Kaufempfehlung.