Archive for März, 2013


Indische Linsensuppe

Man kann indische Linsensuppe auf gar keinen Fall mit profaner deutscher Linsensuppe vergleichen. Letztere ist nämlich eins meiner Horror-Essen. Ich kann das nicht essen, selbst wenn kein Fleisch drin schwimmt. Ein Kindheitstrauma. Papa ist schuld. JAAA, DU BIST SCHULD PAPA! Jedenfalls. Indische Linsensuppe. Sehr lecker. In Indien sagt man Dal dazu. Ich weiß nicht, ob es so richtig ist, wie ich das koche, jedenfalls geht es so:

Zutaten (für 2-4 Personen, je nach Hungergrad und je nachdem ob es ne ne Vorspeise sein soll oder ein Hauptgericht. Geht nämlich beides!):
rote Linsen. Wie viele weiß ich nicht genau. Nach Gefühl. Jedenfalls sind die sehr ergiebig…
Belugalinsen (das sind die schwarzen. Die kann man mit reinwerfen, wenn man will, der Vorteil von Belugalinsen ist, dass sie nicht zerfallen, sondern ganz bleiben. Sehr schön! Hiervon auf jeden Fall weniger als von den roten Linsen)
1 Zwiebel
ein paar Kartoffeln, vielleicht 4
2 Möhren
1 kleine, rote Paprika (am besten sind diese spitzen, langen geeignet)
Gemüsebrühe
Tomatenmark
3 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
Curry
Paprikagewürz
Kreuzkümmel
Koriander
Kardamom
Öl

Zubereitung:

Sehr einfach. Die Kartoffeln würfeln, die Möhren in Scheiben schneiden. Beides zusammen mit den Linsen in Brühe kochen lassen, bis alles weich ist. Die Zwiebel und die Paprika ganz kleinhacken und in etwas Öl anbraten. Dann zusammen mit den gepressten Knoblauchzehen in die Suppe werfen. Mit den Gewürzen abschmecken und reichlich Tomatenmark hinzugeben. Fertig, essen, lecker!

Linsensuppe

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Seitan (Viana)

Keine Angst, es wird hier jetzt nicht dämonisch. Denn es geht um Seitan, nicht etwa um Satan. Und Seitan hat so gar nichts satanisches an sich, eher im Gegenteil, denn Seitan ist ein Produkt aus Weizen und kann quasi universell eingesetzt werden. Unter anderem wird es von der Firma viana hergestellt. Seitan kann überall da zum Einsatz kommen, wo man ein klassisches deutsches Rezept umveganisieren möchte, es passt aber auch gut zu asiatischen oder sonstigen Gerichten. Also, hier ist erstmal der Seitan in der Verpackung:

Seitan1

Und das ist drin: Weizen, Weizenmehl, Sojasauce (Wasser, Sojabohnen, Weizen, Salz), Weizengluten, Ingwer, Kombu-Alge

Ja, nicht alle „Fleischersatz“-Produkte sind aus Soja. Weit gefehlt! (Erinnert euch an diese schrecklichen Yams-Garnelen…) Ausgepackt sieht der (das? die?) Seitan, zugegebenermaßen, UNLECKER aus. Vielleicht hat da doch der Antichrist seine Finger im Spiel:

Seitan2

Ja. Unlecker ist das richtige Wort. Aber: Es IST nicht unlecker. Man kann es kleinschneiden, oder in Scheiben, es dann anbraten und eigentlich jedes Essen daraus machen, für das man normalerweise Fleisch gebrauch hätte. Hier unten seht ihr ein Beispiel in einer Thai-Kokos-Gemüsepfanne mit Glasnudeln.

Seitan3

Teufel noch eins, das ist wirklich ein praktisches und leckeres Zeugs. Außerdem ist es immer sehr lange haltbar und man kann alles damit machen. Absolute Kaufempfehlung!