Archive for Juni, 2012


Valess „Gouda“

Die Produkte von Valess werden ja immer bekannter, denn man bekommt sie in jedem Supermarkt und sie richten sich anscheinend an Menschen die gern Fleisch essen, es aber reduzieren wollen. Teilweise finde ich dass die Produkte eine gruselig reale Konsistenz haben und auch geschmacklich kommen sie Fleisch oft sehr nahe. Dieses Gouda-Schnitzel ist aufgebaut wie ein Cordon Bleu, außen eine Art „Fleisch“, innen Käse und dann nett paniert.

Folgendes ist drin: 48% Magermilch, Weizenmehl, 14% Gouda 30% Fett i.Tr. (enthält Konservierungsstoff: Natriumnitrat und Farbstoff: Annatto), pflanzliches Öl, Stabilisatoren: (Kaliumlactat und Natriumpolyphosphat), Verdickungsmittel: (Calciumalginat und Methylcellulose), Sojaeiweißkonzentrat, Hühnerei-Eiweiß, Aroma, modifizierte Weizenstärke, Haferspelzfaser, Hefe, Weinessig, Kräuter, Gewürze, Zucker, Kochsalz, Eisen diphosphat, Vitamin B6

Natürlich ist das Produkt schon wegen des Gouda nicht vegan, aber die ganzen Valess-Teile basieren auf Milch und Hühnerei ist auch noch drin. Also eher nix für Leute die lieber wenig Tierprodukte essen.

Die Zubereitung ist sehr einfach, nur kurz von beiden Seiten anbraten, dann ist es fertig. (Hab’s zu lange dringelassen, ist ausgelaufen)

Geschmacklich finde ich es okay, aber es ist mir wieder mal zu fleischähnlich. Kai isst es gerne.

Hier nochmal als Beilage zu einer Gnocchipfanne.

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Zutaten (für 2 Personen):

1 Packung Gnocchi
2 Möhren
1 rote Paprika
2 Zwiebeln
ein paar Broccoliröschen
1 Fläschen Cremefine oder Sojasahne
Frische Kräuter (Dill, Petersilie, Schnittlauch)
Paprikagewürz
Salz
Parmesan zum Raspeln
evtl. Saucenbinder.

Zubereitung: Die Möhren in Stückchen schneiden und in Salzwasser 5 Minuten vorgaren, dann die Broccoliröschen hinzugeben und noch 5 Minuten köcheln lassen. Die Gnocchi aus der Packung nehmen und kurz in Salzwasser kochen, bis sie oben schwimmen. Die Zwiebeln kleinschneiden und anbraten.  Die kleingeschnittene Paprika hinzugeben, weiter anbraten. Nun Broccoli, Möhren und Gnocchi hinzugeben und nochmal anbraten. Jetzt Cremefine/Sojasahen hinzufügen. Ehrlich gesagt glaube ich dass ich auf dem Bild irgendeine Fertigsauce genommen habe. Das sieht so nach Hollondaise aus. Also Hollondaise würde sicher auch gehen! Naja, jedenfalls die Sauce bei Bedarf mit dem Saucenbinder andicken und die Kräuter und Gewürze hinzugeben, ganz nach Geschmack. Wer möchte kann danach noch Parmesan drüberhobeln, gibt noch etwas Geschmack.

Tipp: Ich könnte mir gut vorstellen dass es auch super schmecken würde wenn man am Anfang kleingeschnittenen Räuchertofu zu den Zwiebeln geben würde. Unten seht ihr noch ein Bild der Gnocchi in Kombination mit einem Valess Goudasteak.

EnerBio Produkte gibt es bei Rossmann. Die Curry Bratlinge kosten circa 1,50 Euro. Enthalten sind 150g Granulat, daraus kann man etwa 8 Bratlinge machen.

Inhaltsstoffe: Weizen-Bulgur, Haferflocken, Maisgrieß, Möhren, Kartoffelstärke, Lauch, Zwiebeln, Meersalz, Curry, Rohrohrzucker, Ingwer, Pfeffer

Die Zubereitung ist sehr einfach, einfach mit heißem Wasser vermischen und quellen lassen. Danach kann man sie ganz einfach in etwas Öl anbraten. Bei dieserArt Bratling muss man immer darauf achten die Teile nicht zu dick zu machen, sonst bleiben sie in der Mitte matschig. Fertig sehen sie (etwas unscharf) so aus:

Sehr lecker, man kann sie toll zu indischem Essen als Beilagen machen, hier unten mal ein Beispiel mit einer indischen Gemüsepfanne, Reis und Naan-Brot. (Die Gemüsepfanne ist eine variante dieses Rezepts: Vindaloo-Curry-Gemüse)

Poppadums

Poppadums sind seltsame indische Brote, die man in Restaurants, zum Beispiel im Ashoka in Osnabrück oft vor dem eigentlich Essen als Snack bekommt. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Unten abgebildet einmal die würzige und die „normale“ Variante. Kaufen kann man sie in asiatischen Lebensmittelläden aber auch in den entprechenden Abteilungen im Supermarkt. Diese Poppadams habe ich beispielsweise bei Real gekauft.

Ausgepackt wundert man sich erst einmal. Komische, runde, harte Dinger. Was soll man damit nur machen?

Ein Blick auf die Rückseite verrät: Frittieren. Aber bitte nur von einer Seite. Sagen die! Dann benehmen sich die teile aber sehr seltsam, rollen sich ein und werden komisch. Ich habe inzwischen eine Technik entwickelt bei der ich die Dinger ganz kurz von einer Seite frittiere, dann schnell mit einer Grillzange umdrehe, alles was sich schon eingerollt hat, platt drücke, kurz frittiere und dann bei Bedarf nochmal umdrehe. Tricky me! (Es erfordert etwas Übung. Beim ersten Mal hab ich alle weggeschmissen weil sie verkokelt sind.) So ergibt sich dann folgendes:

Hinterher auf jeden Fall das Fett abtropfen lassen, es gibt nix ekligeres als kaltes Öl auf Poppadums. 😦

Und hier seht ihr nochmal die Poppadums zusammen mit einem indischen Fertiggericht, Reis und indischen Bratkartoffeln:

Hier sind übrigens noch die Inhaltsstoffe:

Plain:UridlinsenMehl, Reismehl, Salz, Kokosnussöl, Säureregulator: E170. Das Produkt Kann Spuren von NÜSSEN enthalten.

Spicy: UrdlinsenMehl, Reismehl, Salz, schwarzer Pfeffer, Kokosnussöl, Säureregulator: E170. Das Produkt Kann Spuren von NÜSSEN enthalten.

Ich verwende das Gericht immer als Beilage zu anderem indischen Essen. Meistens aus Kartoffeln die ich vom Vortag noch über habe. Deswegen sind die Mengenangaben irgendwie etwas improvisiert. 🙂

Zutaten als Beilage für 2 Personen:
gekochte Kartoffeln
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
Curry
Paprikapulver
Salz
Ghee (oder Pflanzenöl)

Zwiebeln häckseln und in Ghee anbraten. Ghee ist geklärte Butter, die vor allem in Asien verwendet wird und schmeckt ziemlich gut. Man kann aber auch irgendwelches Pflanzenöl nehmen, dann ist es auch vegan. Wenn die Zwiebeln glasig werden die kleingeschnittenen Kartoffeln und gepresstes Knoblauch dazugeben. Alles ordenlich anbraten bis es ein bisschen gebräunt ist. Dann nach Geschmack mit Curry, Salz und Paprikapulver würzen. Fertig!

Hier kommen die Kartoffeln als Beilage zu einem indischen Fertiggericht mit Reis und Poppadums zum Einsatz:

Für die Fans von Convenience-Produkten, hier mal etwas ziemlich Gutes. In vielen Asialäden findet man eine Menge verschiedener indischer Fertiggerichte der Firma MTR. Auf der Website kann man sich übrigens alle Produkte der Firma ansehen.

Für die Leute, die in meinem Umkreis leben sei an dieser Stelle mal der Aries Asian Shop in Münster empfohlen. Der hat echt alles was man so braucht. Jedenfalls! Es gibt ne Menge toller indischer Fertiggerichte, die einfach mitsamt Beutel in heißes Wasser gestellt werden. Dazu muss man dann nur noch Reis kochen. Die Fertiggerichte sind glaube ich ALLE vegetarisch und schmecken ziemlich gut. Hier mal als Beispiel, stellvertretend „Paneer Makhani“.

Zutaten: Tomaten, Wasser, Zwiebeln, Hüttenkäse Paneer, Indische Butterschmalz Ghee, Butter, Cashewkerne, Ingwer, raffiniertes Pflanzenöl, Salz, Knoblauch, Koriander, Zucker, roter Chili, Kümmel, Kurkuma, Copra, grüner Chili, Zimt, großer Kardamom, Lorbeerblätter, Nelken, Gewürze.

Aufgrund des indischen Hüttenkäses und natürlich wegen des Ghee (geklärte Butter) ist das Gericht allerdings nicht vegan. Wenn man es dann erwärmt hat sieht es dann so aus:

Nicht spektakulär, zugegeben. Die Käsestücke sind vielleicht auch etwas kleiner als auf der Packung und sie schwimmen nicht oben. Trotzdem lecker! 🙂

In Kombination mit Reis und indischen Traum Monden ergibt sich z.B. folgendes, leckeres Essen:

Oder, mit indischen Bratkartoffeln, Reis und Poppadums: