Archive for April, 2012


Falafel-Gemüsetasche

Um diese sehr leckere Falafel-Gemüsetasche herzustellen braucht man erst einmal Falafel. Da mir die Zubereitung von Falafel viel zu nervig ist greife ich gern auf ein Fertigprodukt, z.B. von Rinatura zurück.

Zutaten (für 4 Personen)

4 Brottaschen zum Füllen
1 Packung Falafel-Mix
1 gelbe Paprika
1 halbe Zucchini
1 halbe Aubergine
2 Zwiebeln
2 Tomaten
1 halbe Schlangengurke
etwas Kohl (Weißkohl oder Wirsing)
Tsatsiki
Currypulver
Kreuzkümmel
Paprikagewürz
Tabasco oder Chiligewürz
Salz
Olivenöl
etwas frischer Koriander
etwas Dill

Hinweis: Tsatsiki kann man übrigens ganz leicht selber herstellt indem man veganen Joghurt mit Knoblauch und Gurkenstückchen und etwas Salz und Pfeffer mischt.

Zubereitung:

Den Falafelmix nach Anleitung zubereiten, jedoch keine Bällchen formen sondern anbraten wie Hackfleisch.
Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Aubergine und Kohl in kleine Stücke schneiden und in etwas Öl (bzw. ruhig etwas mehr Öl wegen der Aubergine) anbraten. Beim Kohl darauf achten dass man nicht die fetten Strünke (heißt das Strünke im Plural?) mitverwendet, die dauern so lange bis sie weich werden. Wenn das Gemüse bissfest ist das Falafel hinzugeben und mit den Gewürzen und Kräutern abschmecken. Scharf ist schön!

Nun mit den kleingeschnittenen Tomaten und Gurken mischen. Das Brot toasten und Tsatsiki sowie die Gemüse-Falafelmischung hineinfüllen.

Bon Appetit!

Wenn man Hunger auf Falafel hat, hat man ein Problem. Denn jetzt muss man erst mal getrocknete Kichererbsen einweichen – über Nacht! Ja toll, ich will aber JETZT Falafel essen und nicht erst morgen früh. Außerdem muss man dann auch noch Mehl aus den eingeweichten Erbsen herstellen und Kräuter und Gewürze hineintung. Blöd. Das dauert lange und ich plane mein Essen normalerweise nicht schon Tage vorher. Deswegen freue ich mich, dass es diverse Fertigmischungen gibt, die Abhilfe schaffen! Ich habe jetzt schon einige ausprobiert und finde, dass man die gut nehmen kann. Oft sind die Produkte auch Bio und vegan, man kann aber auch welche in orientalischen Lebensmittelläden bekommen, die erfüllen zumindest meist nicht den Bio-Anspruch, vegan sind die aber eigentlich auch.  Hier mal zwei Beispiele der Firmen Rinatura und Natura:

Falafel 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zutaten sind für das Rinatura-Produkt:
Kichererbsenmehl (30 %), Grünkernschrot, Grünkernmehl, Zwiebeln, Zwiebelpulver, Speisesalz, Korianderpulver, Kreuzkümmel, Currypulver, Petersilie, Chilipulver – alles aus kontrolliert ökologischem Anbau.

und für das Natura-Produkt:
Kichererbsenmehl* (30%), Grünkernschrot*, Grünkernvollmehl*, Zwiebeln*, Salz, Gewürze* (Koriander*, Kreuzkümmel*, Curry*, Chili*), Petersilie*. *aus kontrolliert biologischem Anbau

Tut sich also nicht viel.

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Den Beutelinhalt in die auf der Packung angegebene Menge heißes Wasser einrühren und 10 Minuten quellen lassen. Teig gut durchneten und mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen Formen. Diese in heißem Olivenöl frittieren. Das sieht dann so aus:

Falafel 2

 

Man kann aber auch auf die Bällchenform verzichten und es einfach so in die Pfanne werfen. So entsteht ein hackfleischartiges Produkt welches zB zum Füllen von Broten verwendet werden kann. So in etwa:

Falafel

Wenn man diese Krümel dann nimmt und mitsamt Gemüse, Salat und Tsatsiki oder Tahini Sauce in eine Brottasche stopft, erhält man folgendes:

Falafeltasche

Diese Fertigprodukte sind wirklich lecker. Wahrscheinlich nicht genauso lecker wie selbst hergestellte über Nacht eingeweichte Falafel, aber wenn man keine Zeit oder keine Lust hat eine Nacht auf sein Essen zu warten, kann man diese Fertigmixe gut nehmen!

Dieses leckere Gericht ist eigentlich eine Resteverwertung von DIESEM HIER, die ich morgens zum Frühstück für Kai gebastelt habe. Für mich ist das nichts, ich mag nicht so gern Eier und diese vegetarischen Klößchen sind auch nicht so meins.

Zutaten (für eine Person):

4 Kartoffeln
6 vegetarische Klößchen
2 Eier
1 Zwiebel
Olivenöl
Pfeffer und Salz
Curry Ketchup

Zubereitung:

Kartoffeln kleinschneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten (wenn sie roh sind brauchen sie länger als wenn sie gekocht sind, roh sind sie allerdings auch knuspriger dann am Ende). Die kleingeschnittenen Zwiebeln nach einiger Zeit ebenfalls hinzugeben. Wenn das Essen eigentlich schon fertig ist die geviertelten Klößchen dazugeben und nochmal 4 Minuten braten.
Die Eier verrühren und mit Pfeffer und Salz würzen. Das ganze zu den Bratkartoffeln geben und unter Rühren stocken lassen.

Auf nen Teller packen, Ketchup drauf, fertig!

Jetzt kommt mal ein klassisches deutsches Rezept. Ich steh eigentlich nicht so sehr auf deutsches Essen. Man braucht immer 400 verschiedene Töpfe und Pfannen um dann hinterher separate Dinge auf dem Teller zu haben die lange nicht so gut schmecken wie asiatisches oder italienisches Durcheinander. Aber manchmal koche ich sowas dann doch, nur leider bin ich jemand der die Saucen die standardmäßig dazu gehören nicht selbst macht, sondern Fertigprodukte benutzt. Muss ja auch mal sein. 🙂

Zutaten (für 3 Personen):

10 Kartoffeln
1 Kopf Brokkoli
1 halbe Packung Klößchen „Vegetaria“
1 Packung Sauce Hollondaise (Wer will kann die auch selber machen. Ich will nicht.)
Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Hälften schneiden, kochen, danach abtropfen lassen.
Gleichzeitig Brokkoli in Röschen schneiden und kurz in Salzwasser kochen, danach abtropfen lassen. Die Sauce Hollondaise zu dem Brokkoli in den Topf geben, erhitzen.
Die Klößchen für wenige Minuten in etwas Olivenöl anbraten.

Auf Tellern anrichten, fertig.

Fazit: War wohl ganz ok. Für Leute, die gern deutsch essen. Am besten war der Brokkoli. 😀

Und aus den Resten (Der Brokkoli war natürlich dann alle) kann man noch DIES HIER machen!

Diese äußerlich an Kötbullar erinnernden Klößchen gibt es bei Real und enthalten folgendes:

Trinkwasser, Sojaeiweiß 17%, teils gehärtetes pflanzliches Öl, Zwiebeln, Eiklarpulver, Weizeneiweiß 3%, Kartoffelflocken, (Stabilisator: E450a, Säureregulator: Citronensäure, Farbstoff: E101), Tomatenpaste, modifiziete Maisstärke, Aroma, Speisesalz, Erbseneiweiß, Milcheiweiß, Dextrose aus Weizen, Gewürze, Knoblauchpulver, Farbstoff: Zuckerkulör.

Leider aufgrund des Eiklarpulvers und des Milcheiweißes nicht vegan.

UPDATE: Angeblich sind die Produkte von Vegetaria inzwischen vegan! Ich werde das nochmal genauer checken.

So sehen sie aus:

Nach dem Auspacken sind sie auch eigentlich fertig. Nur kurz in die Pfanne oder in den Backofen schmeißen, damit sie warm werden. Nach dem Braten sehen sie dann so aus:

Geschmacklich haben die Teile mich leider nicht überzeugt. Der fleischessende Mitbewohner jedoch steht drauf.

Man kann die Klößchen gut zu Kartoffelsalat essen oder auch klassisch zu Kartoffeln und Gemüse. Oder aber auch mit Preiselbeeren wie Kötbullar.

Sowas in der Art habe ich letztens Mal bei meiner Freundin Anika gegessen, da habe ich mir die Idee direkt geklaut und nachgemacht! 🙂

Zutaten (für 2 Personen):

3 Stangen Sellerie
3 Tomaten
1 halbe Schlangengurke
1 Salatherz
1 Kästchen Physalis
Basilikum und Kräuter nach Wahl
Salz und Pfeffer
Olivenöl
Zitronensaft

Zubereitung:
Gemüse waschen. Tomaten, Sellerie, Gurke und das Salatherz in kleine Stücke schneiden. Die Schalen von den Physalis entfernen und die Früchte waschen. Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gehäckselte Kräuter mischen. Alles zusammen in eine Schüssel geben – fertig.

Eignet sich hervorragen als Beilage zu Pasta oder Pizza aber auch zu asiatischem Essen.

Zutaten (für 1-2 Personen)

200g Maccheroni
6 Cocktailtomaten
1 Bund grüner Spargel
3 EL gemischte Kerne
2 Knoblauchzehen
3 getrocknete Tomaten
Olivenöl
Salz

Zubereitung:

Spargel putzen und in kleine Stückchen schneiden. Danach zusammen mit den gemischten Kernen und den kleingeschnittenen, getrockneten Tomaten anbraten. Gleichzeitig die Maccheroni al dente kochen und abgießen. Wenn der Spargel angebraten ist geviertelte getrocknete Tomatenund gepresste Knoblauchzehen hinzugeben und kurz weiterbraten. Schließlich die Nudeln hinzugeben und nach Bedarf salzen.

Das Essen ist wirklich sehr schnell fertig und schmeckt ganz toll!