Archive for Februar, 2012


Heute möchte ich mal von den wirklich hervorragenden, auch von Fleischessern sehr geschätzten Vegetaria Burgern berichten. Man bekommt sie bei Real im Kühlregal bei den alternativen Produkten und sie sind auf der Basis von Weizenproteinen hergestellt und sind quasi mit dem Auspacken schon fertig.

Zutaten: Trinkwasser, Sojaeiweiß 14%, pflanzliches Fett, Weieneiweiß 6%, pflanzliches Öl, Eiklarpulver, getrocknete Zwiebeln, Aroma, modifizierte Stärke (aus Kartoffeln und Weizen), Speisesalz, Gewürze, Hefeextrakt, Emulgator: Lecithin (Soja)

Durch das Eiklarpulver sind die Burger leider nicht vegan, das ist aber auch schon der einzige Nachteil.

UPDATE: Angeblich sind die Produkte von Vegetaria inzwischen vegan! Ich werde das nochmal genauer checken.

Man kann die Burger also einfach in der Mikrowelle oder dem Ofen warmmachen, oder wie ich es tue, in der Pfanne. Ich halbiere die Dinger gern nochmal, da sie mir persönlich zu dick sind. Kurz von beiden Seiten angebraten sehen die Burger dann so aus:

Die Teile eignen sich hervorragend für klassische Hamburger, man kann sie natürlich auch pur essen. Sie sind wirklich sehr lecker, mein fleischessender Mann mag diese lieber als Fleischburger. 🙂 Wenn das mal keine Empfehlung ist!

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Zutaten (für ca 3 Personen):

300 g Spinattagliatelle
4 Kräuterseitlinge
1 kleine Schale Champignons
1 Stange Lauch
1 Bund Petersilie
1 Päckchen Soja Cuisine
etwas Weißwein
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Die Seitlinge und Champingons in Stücke schneiden und in sehr heißem Olivenöl anbraten. Während der ganzen Zeit öfter mal umrühren. Wenn die Pilze leicht gebräunt sind den Herd auf kleinere Temperatur stellen. Kleingeschnittenes Lauch hinzugeben und noch kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun mit Weißwein ablöschen und dann Soja Cuisine hinzugeben. (Soja Cuisine ist eine vegane Alternative zu Sahne. Es hat weniger Fett und schmeckt leicht süßlich). Jetzt die gehackte Petersilie hinzugeben. Jetzt kann man abschmecken und nach Bedarf noch Salz, Pfeffer oder Weißwein hinzugeben. Noch etwas auf dem Herd lassen damit das Lauch noch etwas weicher wird

Währenddessen die Tagliatelle in gesalzenes, kochendes Wasser werfen. Ab und zu umrühren. Wenn sie al dente (bissfest) sind, abgießen.

Strammer Max

Nachdem die Vegan Slices nun schon in unserem Kühlschrank lagen und ich sie nicht essen wollte, überlegten wir was man damit wohl noch so anstellen könnte. Natürlich, man kann Strammen Max herstellen! Dazu braucht man pro Person:

2 Scheiben Vollkorntoast
2 Eier
4 Scheiben Veganslices
Öl
Margarine
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Eier in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Währenddessen die Toastscheiben toasten und mit Margarine bestreichen. Auf jeden Toast zwei Veganslices legen und je ein gebratenes Ei oben drauf legen. FERTIG!

Ein Festessen für Fans von deftiger deutscher Küche. Also nichts für mich! 🙂

Dieses interessante Sojaprodukt der Firma Topastofu ist im Reformhaus erhältlich. Veganslices sind verwendbar wie Wurstscheiben und es gibt sie in den Geschmacksrichtungen „Rauch“ und „Paprika“. Ich habe die Sorte Paprika gekauft und war sehr gespannt.

Paprika Veganslices bestehen aus: Tofu* (Wasser, Sojabohnen*, Gerinnungsmittel Kalziumsulfat (Nigari-ko)) (88%), Hefeextrakt, Paprika rot* Verdickungsmittel Carrageen, Steinsalz, Zwiebeln*, Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl*, Gewürze*, vegane Milchsäure, Rauch**. * = aus kontrolliert biologischem Anbau, **= natürlicher Buchenholzrauch.

Ausgepackt und auf ein Brot mit Margarine gelegt sieht das Ganze dann so aus:

Eigentlich ganz lecker, oder?
Also schnell reingebissen und ich bin fast umgefallen: Das Zeug schmeckt echt wie Wurst. Zumindest für meine armen Vegetarier-Geschmacksnerven. Es schmeckte derart wurstig dass ich es nicht essen konnte. Auch die Konsistenz ist wurstartig. Ich wette wenn man das Fleischessern vorsetzt merken die nicht, dass es kein echtes Fleisch ist. Naja mein lieber fleischessender Mann fand’s super und hat sich die ganze Packung nach und nach reingehauen. Er hat sich sogar mal eine Art Strammen Max damit hergestellt.

Fazit: Veganslices sind genau das Richtige für Leute die gerne Fleisch essen, es aber aufgeben wollen. Für Menschen wie mich, die sich vor Fleischgeschmack ekeln, ist dieses Produkt definitiv nichts.

So, nachdem ich eine zeitlang etwas ausgeknockt war geht es jetzt weiter mit neuen Produkttests und Rezepten.

Heute als erstes mal ein Test zu den Soja Bratlingen der Firma „Gut & Gerne“, erhältlich bei Edeka.

Zutaten: Soja-Granulat (aus Soja-Vollmehl), Soja-Flocken, Buchweizenmehl, Paniermehl (enthält Sesam und Soja), Vollkorn-Weizenmehl, Vollkorn-Weizengrieß, Hefeflocken, Meersalz, Petersilie, Zwiebeln, Gewürze, Karotten, Sellerie, pflanzliches Öl, natürliche Aromen

Es handelt sich um ein flockiges, körniges Trockenprodukt welches mit Wasser anzurühren ist. Es wird empfohlen ein Ei hinzuzufügen um die Festigkeit zu erhöhen, man kann das gleiche Resultat aber auch vegan durch etwas Mehl erzielen. Nach der Zugabe von Wasser muss das Produkt 15-20 Minuten quellen, danach wird es zu Frikadellen geformt und angebraten. Es empfiehlt sich nicht zu dicke Frikas zu formen, da ich schon öfter das Problem hatte dass es innen nicht richtig fest wird obwohl es außen schon sehr dunkel ist. Geschmacklich finde ich die Soja Bratlinge sehr lecker, das Problem mit der Festigkeit im Innern stört mich allerdings schon sehr.

Die Bratlinge eignen sich sehr um Hamburger damit herzustellen, aber man kann die Frikadellen auch als Beilage zu Kartoffeln und Gemüse o.ä. nehmen.